Frau E. weiss etwas, dass wir nicht wissen…

„Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich sie (die Gutmenschen). Sie sind einfach nett…“

…schreibt Frau E. Danke. Danke auch für Ihren textlichen Versuch, “uns” zu verstehen in: „Das geheime Wissen der Gutmenschen“. Was Dialoge mit Menschen angeht, die Ihre Auffassung nicht teilen, sind Sie ja nicht übermäßig beschlagen, wie ich hier schon feststellen musste, aber ich bewundere Ihre Hartnäckigkeit. Diesmal beginnen Sie Ihre Kommunikation wengistens nicht mit der Feststellung, dass Sie und ihr Dialogpartner Feinde seien.

„Der Titel hört sich an wie eine neue Verschwörungstheorie, oder? Nichts würde ich mehr genießen, als endlich auch einmal einer Weltverschwörung auf die Schliche zu kommen oder wenigstens in der Lage zu sein, eine zu glauben. Nur, es ist mir bisher noch nicht geglückt.“

Wow – so hatte ich das noch nie gesehen: Verschwörungstheoretiker sind Menschen, die gerne an eine Verschwörungstheorie glauben wollen…Und nicht etwa solche, die davon überzeugt sind, hinter die reine, absolute Wahrheit gekommen zu sein, die das ganze komplizierte Weltgeschehen mit einigen simplen Thesen erklärbar macht. Verschwörungstheoretiker glauben auch nicht, dass ihre Wahrheit nur deshalb nicht allgemein anerkannt ist, weil sie durch eine gigantische Verschwörung unterdrückt wird.

„…auf Eliten zumindest teilweise sicher zutreffen – [die] kleinen Privat-Gutmenschen […] sind nicht alles Mitglieder einer Verschwörung, den westlichen Lebensstil zu zerstören.“

Nicht alle sind Mitglieder einer Verschwörung zur Zerstörung des westlichen Lebenstils und Frau E. ist keine Verschwörungstheoretikerin. Wäre ja auch irgendwie sinnlos, so eine Verschwörung, wenn alle daran beteiligt wären…

Kennzeichen von Verschwörungstheorien sind (laut Wikipedia): Vereinfachende Muster der Realität, die aber nicht abstrahiert werden und somit korrekturfähig sind. Verschwörungstheoretiker verweigern es – im Gegensatz zu den Modellen von Wissenschaftlern – Hypothesen zu explizieren und überprüfbare Bedingungen herzustellen, bei denen ihre Hypothesen als falsifiziert gelten können. Es ist das Charakteristikum von Verschwörungstheorien, Behauptungen aufzustellen, die tatsächlich oder vermeintlich nicht überprüfbar sind. Verschwörungstheorien nehmen eine Konkretion der vereinfachten Realität vor, die unzulässigerweise verallgemeinert wird.

Da Frau E. keine Verschwörungstheoretikerin ist, finden sich solche nicht-abstrakten Vereinfachungen, die verallgemeinert werden, in ihrem Text nirgends.

Hier jedenfalls nicht:

„…die klassischen Gutmenschen – also Linke, Frauenbewegte, Schwulenbewegte oder ganz allgemein Spießbürger-Verächter, Patriarchats-Zerschlagerinnen und Alle-Menschen-sind-gleich-Prediger – dazu bewegt, sich mit dem Islam ausgerechnet einer Ideologie anzubiedern, die nun wirklich alles verkörpert, wogegen diese Leute vorgeblich stehen.“

Oder hier nicht:

„… [die klassichen Gutmenschen, die] sich zum Beispiel George Bush, den Papst oder die “Zionisten” als Menschenfeind aus(zu)gucken…“

Hier auch nicht:

„…pflegen Moslems, die nicht aggressiv oder kriminell auffällig sind, einen Lebensstil, der bezüglich Spießigkeit alles toppt, was man sich vom schlimmsten erfundenen deutschen Gartenzwergebesitzer vorstellen kann.“

Konkretionen vereinfachter Realitäten sind auch hier überhaupt nicht zu finden:

„Vertreter des Islam sagen häufig erfrischend offen, dass sie Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Meinungsäußerung oder vor allem ihres Glaubens […] für ungleichwertig halten und notfalls mit brutaler Gewalt den Rest der Welt […] zu unterwerfen.“

„…ihre Grundlagenliteratur ansehen, um festzustellen, dass sie zumindest dann ganz und gar nicht spinnen, wenn man diese für das Wort Gottes hält, sondern vollkommen vernünftig handeln.“

Zumindest scheint sich Frau E. mit radikalen Islamisten darüber vollkommen einig zu sein, dass diese die einzig würdigen Vertreter der weltweit 1,3 Mrd. Muslime sind und dass die radikale Koranauslegung die einzig richtige ist. Das ist auch vollkommen logisch, denn: Feindliche und hasserfüllte Aussagen von Islamisten beweisen die Boshaftigkeit der Muslime – ausgleichende und friedvolle Statements gemäßigter Muslime beweisen nur ihre Hinterhältigkeit, uns zu täuschen (zu taqiyya-isieren).

Wikipedia: Grundlage aller Verschwörungstheorien ist ein dezidiertes und vereinfachendes Welt- und Geschichtsbild…

Die zum Beispiel in vereinfachenden historischen Vergleichen bestehen können, oft verbunden mit der dezidierten Aussage, dass die Geschichte sich in diesem Falle doch wiederhole…

„…[Gutmenschen haben] keinerlei Problem damit, dass man Neonazis nicht nett behandelt, […] ihre Ideologie ablehnt.“

Da es sich bei Frau E. nicht um eine Verschwörungstheoretikerin handelt, ist der Vergleich zwischen dem deutschlandweit vorhandenen “rechtsextremen Personenpotenziel” von 39.000 Menschen (Verfassungschutzbericht 2005) und 1,3 Mrd. Muslimen natürlich überaus legitim. Obwohl, wissenschaftlich betrachtet…

Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen. Man geht hier vielmehr vom Zusammenwirken vieler verschiedener subjektiver Gründe und objektiver Bedingungen aus, die aus Strukturen, Konjunkturen, Absichten, Gegenabsichten, Irrtümern und schlichten Zufällen bestehen und sich zudem gegenseitig beeinflussen. (Wikipedia)

Das heisst auch: Je größer ein soziales System ist, desto weniger lästet es sich von einzelnen Personen oder –gruppen in eine bestimmte Richtung (z. B. den Jihad gegen die westliche Welt) steuern. Damit wäre die Vergleichbarkeit zwischen 39.000 und 1,3 Mrd. Menschen hinfällig. Klingt logisch, rein wissenschaftlich betrachtet. Da “wir” aber geneigt sind, Frau E. in ihrem unbedingten Willen, “uns Gutmenschen” zu verstehen, zu unterstützen, müssen “wir” wohl davon ausgehen, dass es sich bei wissenschaftlicher (erst recht sozialwissenschaftlicher) Argumentation wohl um dhimmitaqiyyalinksgrünmuselfaschistisches Geschwätz handelt, welches die Eliten aus Politik, Medien und Wissenschaft benutzen, um uns in einer gigantischen Verschwörung…

„…ich vermute, weil sie (die Gutmenschen) nicht komplett irr sind und das Grundlegende – nämlich, dass man manchmal mit Nettigkeit und Verständnis nicht weiterkommt, […] – [bei Neonazis] schon kapiert haben.Beim Islam kapieren sie’s aber nicht […]“

Sie müssen schon entschuldigen Frau E., dass “wir nicht komplett irren Gutmenschen” nicht von allein auf den von Ihnen angestellten Vergleich zwischen 39.000 Neonazis und 1,3 Mrd. Muslimen gekommen sind. Das liegt wohl an der oben angestellten wissenschaftlichen dhimmitaqiyyalinksgrünmuselfaschistischen Argumentation Gehirnwäsche die “uns” die an der islamischen Weltverschwörung beteiligten Wissenschaftler verpasst haben müssen. Obwohl Sie, Frau E., ja schon am Beginn Ihres Aufsatzes klargestellt haben, dass Sie keineswegs eine Verschwörungstheoretikerin sind. Um dies nachdrücklich zu unterstützenen, zitiere ich weiter den Wikipedia-Eintrag:

Ein wesentliches Merkmal von Verschwörungstheorien ist der normative Maßstab. Vorgänge werden nicht wertneutral konstatiert, sondern von einem normativen Standpunkt aus kritisiert.

Und ich, Frau E., habe nicht mal den allerkleinsten Zweifel daran, dass Sie “uns Gutmenschen” von einem wertneutralen Standpunkt aus betrachten und sich nicht etwa überlegen fühlen, weil Sie sich im Besitz der reinen, absoluten Wahrheit wähnen:

„In Diskussionen über das Thema Islam mit lieben Islamverstehern (Gutmenschen), kommt irgendwann der Punkt, wo sie erschöpft sind, wo sie mit dem Rücken an der Wand stehen, wo sie merken, dass ihre Zirkelschlusslogik und ihre Strohmannargumente gegen Fakten nicht mehr ankommen, wo sie ausgepowert sind und keine Lust mehr haben, wo ihnen nichts mehr einfällt…“

Eines vergleichbaren Verlaufs einer Diskussion zwischen Ihnen und mir kann ich mich in diesem Thread allerdings durchaus nicht entsinnen… Trotzdem schätze ich an Ihnen, dass sie niemals vereinfachen und stereotypisieren.

„…und dann ziehen sie ihre allerletzte Waffe aus dem Sack und fragen triumphierend: Willst Du alle Moslems umbringen?”

Sie „neigen… irgendwie… zu einer Ansicht“, Frau E. und weil Sie es sind ist das natürlich beinahe genauso gut wie ein richtiges Argument:

„Es kommt so häufig, dass ich zu der Ansicht neige, es kommt immer …. und da, wo’s nicht kommt, hat man selber argumentativ geschwächelt oder vorzeitig aufgegeben, weil’s einem zu blöd wurde, gegen Mauern zu reden. Mit Sachkenntnis und Ausdauer kann man irgendwie wohl jeden Islamversteher dahin treiben, dass er das fragt.“

„Sachkenntnis und Ausdauer…“ Wohl eher das letztere, Frau E., mit der Sie Ihre Thesen, fast möchte ich sagen, Glaubensgrundsätze, wiederholen, wiederholen und immer und immer, immer, immer und immer wieder wiederholen, ohne sie jemals auch nur ein einziges Mal zu beweisen. Und offenbar ermüden Sie damit nicht nur jedesmal Ihre Diskussionspartner, auch Ihnen selbst wird es mittlerweile schon so langweilig, dass Sie ihren Grundsatzthesen ein frische, ironisch-zynische Verpackung verpassen:

“-Yepp, sollte man darauf (auf diese Frage) sagen. Du hast es erfasst. Ich bin wie Adolf Hitler, bloß schlimmer. Er wollte alle Juden ermorden, aber damit halte ich mich nicht auf, von denen gibt’s mir zu wenige. Ich nehme lieber Moslems, von denen gibt’s hundert mal soviele. Und zu dem Zweck haben meine Mitstreiter und ich ein fingiertes Hetzwerk namens Koran geschrieben…“

Ein „Hetzwerk“, das neben den Suren die Sie immer zitieren, auch solche enthält (die Sie in „Mein Kampf“ vermutlich nicht finden würden):

5:32 Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem anderen oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hätte er die ganze Welt getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land. (Quelle)

So ist das nunmal mit tausend Jahre alten religiösen Texten. Damit lässt sich alles beweisen – und auch das genaue Gegenteil…

„…tausende von bärtigen Männern […] bestochen, [die] Hetzreden […] halten und Steinigungen und Kopfabhackereien […]“

Millionen von Muslimen tun nichts dergleichen…

„…20 Millionen Millionen Moslems nach Europa geholt…“

20 Billionen? Echt? Im übrigen sind Migrationsbewegungen ein vollkommen natürlicher Vorgang, die es zu allen Zeiten in allen Weltregionen gegeben hat, ja, geradezu als ein Motor der Weltgeschichte gelten können…

„Straßenkriminelle… (die)… Mädchen ohne Kopftuch als Schlampen […] beschimpfen oder gar […] belästigen und […] vergewaltigen.“

Die spannende Frage wäre hier doch, Frau E., ob sich die Motivation von Straßenkriminellen tatsächlich in einer logischen Kausalkette bis in den Koran zurückverfolgen lassen…

„Hunderttausende […] wegen ein paar Strichmännchen auf der Straße […] randalieren…“

Die Mohammed-Karikaturen der „Jyllands-Posten“ wurden schon am 17. Oktober 2005 in der ägyptischen Zeitung Al Fagr veröffentlicht – ohne irgendwelche Massenproteste oder Randalierungen. Erst durch die Erstellungen eines „Dossiers“ zweier Imame und der Beifügung einiger gefälschter Karikaturen grob beleidigenden Inhalts kam es Anfang 2006 zu den gewünschten Massenprotesten und Gewaltexzessen, die 140 Menschenleben kosteten. Der Karikaturenstreit war somit eine gezielte Aufhetzung der Bevölkerung durch Ihre Hetzer-Kollegen auf der muslimischen Seite, Frau E.

„…am 11. September 2001 das World Trade Center zerstört…“

Die Reaktion auf „9/11“ war der Afghanistan-Krieg Ende 2001, welcher zwischen 20.000 und 50.000 zivile Todesopfer forderte (Recherchen von Jonathan Steele, “The Guardian”, eine offizielle Zahl gibt es nicht). Das ist die zehnfache Anzahl der zivilen Todesopfer von New York, Washington und Shanksville… Reicht Ihnen das noch immer nicht?

„…über 9.000 tödliche Anschläge im Namen des Islam verursacht…“

Sie spielen hier auf den „Toten-Ticker“: „Tödliche Terrorattacken seit 9/11“ an, der auf sämtlichen „islamkritischen“ Webseiten zu finden ist. Da zu dieser Zahl hauptsächlich Anschläge des irakischen Bürgerkrieges beitragen, bei denen hauptsächlich irakische Zivilisten und somit Muslime getötet werden, taugt dies als Argument gegen die „Islamisierung Europas“ wohl kaum…

„…diese unverschämte Frage…“ (aka „Willst Du alle Moslems umbringen?“)

Die – wohlgemerkt – Sie selbst aufgeworfen haben. Mit wem diskutieren Sie eigentlich? Mit sich selbst?

„…aus Gehässigkeit geboren und ersetzt das, was man normalerweise jemandem entgegenhält, dessen Ansichten man nicht teilt: Argumente.“

Ihr imaginärer, gutmenschlicher und gehässiger Diskussionspartner bringt also keine Argumente. Sehr bedauerlich. Warum denken Sie sich nicht einfach einen anderen aus? Oder führen reale Diskussionen? Weil Sie selbst argumentiv nicht das Geringste zu bieten haben?

„…glaube ich, dass man die Frage als Anzeichen werten kann, dass man die Diskussion auf ganzer Linie “gewonnen” hat. Aber dann könnte ja auch ein “Ja, Du könntest recht haben” kommen. Und ich glaube, das kommt. Das kommt implizit in der provokanten Frage mit.

Denn sie sagt aus:

“Wenn das alles wahr wäre, was Du sagst, was bliebe uns dann anderes übrig, als alle Moslems umzubringen? Weil ich das nicht will, darf nicht wahr sein, was Du sagst.”

Das ist schon ein interessanter Punkt, Frau E. Gerade oben warfen Sie “gutmenschlichen” Diskussionspartnern noch vor, es käme immer

„…irgendwann der Punkt […] wo sie merken, dass ihre Zirkelschlusslogik und ihre Strohmannargumente gegen Fakten nicht mehr ankommen…“

…und hier brillieren Sie selbst mit Zirkelschlusslogik par excellence: Sie behaupten, alle “gutmenschlichen” Argumente gegen Ihre Ideologie liessen sich zwangsläufig auf die von Ihnen auch noch selbst formulierte „unverschämte Frage“: „Willst du alle Moslems umbringen?“ zurückführen. Und dann behaupten Sie, diese Frage impliziere doch, dass Ihr Gegenüber Ihnen eigentlich zustimme und somit alle Gegenargumente eigentlich heimliche Zustimmung bedeuteten.

Zirkelschlusslogik und Behauptungen („Strohmannargumente“) sind offenbar nur „Islamkritikern“ erlaubt. Und wissen Sie was, Frau E.? Da stimme ich Ihnen zu. Erstens bedürfen “wir Gutmenschen“ derer nicht und zweitens würden dann so amüsante Texte wie der Ihre der Welt unwiderbringlich verloren gehen…

105 Antworten zu “Frau E. weiss etwas, dass wir nicht wissen…”


  1. 1 tom August 12, 2007 um 1:29

    Danke für diesen herrlichen Artikel!

    Der kleine, verirrte, eiskalte Vogel hat mal wieder bodenlose Dummheit recht passabel in Rhetorik verpackt.
    Diese Seifenblasen bringt man einfach zum Platzen, indem der gesunde Menschenverstand als Nadel fungiert, so wie hier geschehen.

    Danke red.cloud :-)

  2. 2 red.cloud August 12, 2007 um 4:27

    Der gesunde Menschenverstand als Nadel, der die ideologischen Seifenblasen zum Platzen bringt… dass ist aber eine traumhafte Metapher, Tom. Solltest Du Dir urheberrechtlich schützen lassen, sonst verwende ich das mal :)

    Frau E. prügelt mit ihrer ideologischen Keule doch recht geschickt auf die Logik ein, nur ändert das an der Logik rein gar nichts. Die Frage ist eher, ob sie tatsächlich selbst glaubt, was sie schreibt (das hab ich bisher noch nicht rausgefunden). An diesem zitierten Text regte mich v. a. die kaum noch steigerungsfähige Selbstgerechtigkeit auf…

  3. 3 aufgeschreckter Gutmensch August 12, 2007 um 6:15

    So überlegen finde ich Ihre Argumentationsweise auch nicht und Ihre persönliche Ausstrahlung ist herablassend.
    Akzeptieren Sie doch erst mal das sich für jeden die Weltsicht anders zusammensetzt und versuchen Sie dann aufgrund dessen was Sie vom anderen verstanden haben, die Anknüpfungspunkte zu finden, wo sie in das Verständnis des anderen eindringen können, um von dort aus für die Ergänzung zu sorgen, die dem Aufbau eines weiterführenden Verständnis dienlich sein könnte. Wenn Sie für sich reklamieren wollen ein Gutmensch zu sein, dann sollte es auch von Ihrem Interesse aus möglich sein über verträglichere Umgangsformen Ihr Anliegen auszubreiten. Wir alle sind fehlbar und können uns irren. Es dürfte wohl nicht einen Menschen geben, der so umfangreich schöpfen könnte, das er von sich behaupten könnte zu irgendeinem Thema Objektivität erreicht zu haben.
    Alles muß zwangsläufig relativ bleiben. Das ist nun wirklich einfach einsehbar. Wenn Sie wirklich diese Logikbombe wären, wie dies Ihr Auftreten einem nahelegt, dann hätten Sie diese Lektion schon gelernt und würden bescheidener an die Dinge herangehen. Was bitte macht Sie in Ihrem Auftreten so sicher, dass Sie meinen eine herablassende Wahl treffen zu können? Wäre es nicht sinnvoller bei Meinungsverschiedenheit ein eher sich gegenseitig befruchtendes Auftreten zu wählen? Wenn Sie so herangehen wie sie es tun, dann muß man auch gleich den Eindruck bekommen, der von Ihnen angegriffene Mensch wäre rationaler Argumentation nicht mehr zugänglich, hätte diese Eigenschaft längst verloren und müßte nun in seinem Überzeugungssumpf dümpeln, weil alles unverrückbar an seinem Platz steht. Und was soll denn bitteschön diese leidige Duellherausforderung? Stehen Sie auf Sieg und Niederlage? Der echte Menschenfreund freut sich darüber wenn er anderen aufhelfen kann. Eine kleine Veränderung bewirkt zu haben, wäre ihm Freude genug und er würde noch nicht einmal Dankbarkeit erwarten. Befriedigt es Sie wirklich hier kleingeistige Kommentare anzuregen, denen als einzige Reaktion verbleibt Ihnen Applaus zu spenden? Dann haben Sie mit Ihrem Blog den richtigen Egoschooter gefunden.
    Ich möchte für Sie hoffen, dass Sie zu Einstellungen zurückfinden, die wirklich einen wertvollen Menschen aus Ihnen machen und bei dem sich Intelligenz mit Menschlichkeit paart. Wenn das erfüllt wäre, wäre Ihr Ansatz, die Beispiele aufzuführen, bei denen wir ein Brett vor dem Kopf haben, durchaus spannend. Aber selbst dann müßten Sie aufpassen nicht in eine überhebliche Richterrolle hineinzukommen, weil dies Gefahr in Ihrem Ansatz anwesend ist. Rein vom Machbarem halte ich es dann immer noch für schwer dieses Thema zu verfolgen, weil Sie sich nämlich in jedem Beitrag als Experte hinstellen müßten.
    Unsere Lebenszeit ist zu kurz dafür um einen solchen Überblick in sich herzustellen. Das schaffen selbst Sie mit ihrer überdimensionierten Selbstsicherheit nicht.
    Vielleicht würde sich Eisvogel mit Ihnen auf ein Gespräch einlassen.
    Haben Sie es schon versucht? Wären Sie bereit Ihre Ausführungen darzulegen? Oder muß es unbedingt ein Duell werden?
    Jeder Mensch ist irgendwo ein Experte, entweder über seine Lebenserfahrungen, oder über das worüber er Betrachtungen angestellt hat. Ich habe bisher noch von jedem Mensch etwas lernen können und wäre dies in einem Duell erfolgt, hätte ich zu diesen Gelegenheiten verloren. Es ist keine Kunst nach den Gelegenheiten Ausschau zu halten, wo ich weiter gedacht habe wie jemand anderes. Eine Kunst ist es dieses Wissen zu vermitteln, falls man bemerken sollte, dass dies mein Gegenüber gut gebrauchen könnte. Textanalyse ist leicht, wenn man dafür begabt ist. Ich selbst hatte zu diesen Gelegenheiten nie eine andere Zensur wie 1. Auch Ihren Kommentar könnte ich gnadenlos zerpflücken, wenn mir danach wäre. Jede andere Perspektive die ich dafür einnehmen könnte, wäre dem dienlich. Und Perspektiven gibt es wie Sand am Meer. Das wissen Sie doch selbst.
    Nur Aggitatoren versuchen uns immer weiszumachen, das dafür nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung stehen würde, weil Sie ja Ihr Anliegen durchbringen wollen. Die sind dann aber nicht ehrlich. Bei Eisvogel spüre ich aber ein ernstes und ehrliches Anliegen und darum nehme ich Sie auch ernst. Das würde ich bei jedem so durchdrungenen Menschen machen, auch wenn ich in der Sache gegensätzlich eingestimmt wäre.
    Sie mögen Ihre Begabungen haben, aber Sie setzen Sie noch nicht richtig ein. Leider muß ich Ihnen das sagen. Da besteht noch ein erheblicher Verbesserungsbedarf.
    Alles Gute und ich hoffe Sie können einiges von dem was ich Ihnen gesagt habe an sich heranlassen. Ich selbst bin für Kritik immer dankbar, auch wenn Sie negativ ausfällt. Ich repektiere jeden Vergleich, den jemand zu mir anstellt. Jeder Vergleich kommt aus einer anderen Lebenswirklichkeit, weil jeder seine Lebenserfahrung anders unterhält und dafür Begegnungen mit Menschen hatte, denen ich selbst nicht nachspüren konnte. Daher ist jeder Abgleich spannend. Er ergänzt meine Lebenserfahrung und mein Vermögen mich selbst einzuschätzen.
    Nochmals alles Gute!

  4. 4 aufgeschreckter Gutmensch August 12, 2007 um 7:44

    Sie wollen doch bestimmt nicht vorschnell urteilen?
    Für Ihr Auftreten brauchen Sie doch Expertenschaft.
    Hier ist mein Angebot. Mir ist bewußt das jede Haltungswahl subjektiv bleiben muß und man sich Objektivität nur wünschen kann. Das macht es möglich, nachdem man seine verkrampfte Haltung abgelegt hat, sich ehrlich zu seinen Empfindungen zu stellen. Diese Zusammenstellung enthält auch eine Annäherung an meine Empfindungen. Für mich ist sie überzeugend, aber das muß natürlich jeder für sich selbst herausfinden.
    Vorsicht! Wenn Sie über eine sich über alles erstreckende Toleranz verfügen sollten, könnte Sie der folgende Beitrag verunsichern. Wenn Sie dies nicht auf eine Probe stellen wollen, sollten Sie es unterlassen ihn zu lesen.

    Liebe Mitbürger und Freunde unserer Werteordnung!

    Wenn Sie der Aufklärung folgen wollen, die ich Ihnen hiermit anbiete, wird Sie dies Stunden oder sogar Tage lang einbinden. Es wird Sie zu einem profunden Kenner des Islam machen.
    Ich greife wirklich ungern in Ihre Lebensführung ein, aber nach eingehenden Studien, kann ich nicht anders, als diesen Versuch zur Aufklärung zu unternehmen, denn unter dem Begriff Religion tarnt sich hier eine Geisteshaltung, die zutiefst XXX (EDIT: keine Beleidigungen!) ist und Sie des öfteren erschrecken wird.
    Die meisten von uns und das trifft auch auf Moslems zu, werden sich nicht eingehender mit Ihrer Religion beschäftigen und nur die Einstellungen bemühen, die sich kulturell verfestigt haben. Es braucht uns keine Sorgen zu machen wenn ein Christ oder Buddhist strenggläubig wird und tiefer in die jeweiligen heiligen Schriften eintaucht, wenn dies aber ein Moslem tut,
    dann muß er zwangsläufig XXX (EDIT: keine Beleidigungen!) und unterdrückend werden. Leider ist dies die zwangsläufige Schlußfolgerung. Der Koran ist sehr schlicht gestaltet, enthält lauter Handlungsanweisungen und weil er nur 114 Suren hat, nicht ergiebig genug, um ein gutmenschliches Auffassungssystem aus sich selbst heraus zu schöpfen. Ein Vergleich mit der Bibel ist irreführend. Wenn Mohammed heutzutage leben würde, würde er vom Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zum Tode verurteilt werden. (Anm.: Das Kriegsverbrechertribunal sieht selbstverständlich keine Todesstrafe vor. Darüber hinaus ist es absurd, eine historische Person nach heutigen Maßstäben zu beurteilen. König David und Karl den Großen würde man heute auch wegen Kriegsverbrechen anklagen können, Martin Luther wegen Volksverhetzung…) Der Koran ist eine unerträgliche Hetzschrift, unvereinbar mit unserer Werteordnung, der Rechtssprechung und Demokratie. (Wenn der Koran so eine eindeutige Hetzschrift mit Welteroberungsplänen WÄRE, warum gibt es dann so viele Koranauslegungen? Warum gibt es die schiitische und die sunnitische Islamauslegung, die sich tödlich in den Haaren liegen? Beschäftigen Sie sich mal mit FAKTEN!)
    Wir haben Millionen von Moslems in unser Land gelassen und es werden immer mehr. Die üblichen Medien, aus welchen Gründen auch immer, klären uns nicht über den Islam auf. Es besteht aufgrund der Bevölkerungsentwicklung eine nicht mehr wegzuleugnende Islamisierungsgefahr Europas. (Anm.: Sie beschäftigen sich kein Stück mit den Argumenten im obigen Artikel. Ich habe den Verdacht, Sie wollen nicht argumentieren, sondern nur predigen. Migrationsbewegungen sind ein völlig natürlicher Vorgang, wenn in einer Weltregion Bevölkerungsdruck entsteht. Beschäftigen Sie sich doch mal mit der Geschichte und schauen Sie, unter welchen Bedingungen sich Hochkulturen entwickelten. Nämlich immer dann, wenn sich ein “melting pot” aus ethnischen und kulturellen Einflüssen bildete.) Wenn Moslems in der Mehrheit sind, zwingt sie ihr Koran einen Gottesstaat einzurichten. Das wäre, gestaltet nach ihren Auffassungen schlimmer wie der Faschismus. Andersgläubige und Atheisten würden auf menschenverachtende Art unterdrückt werden, sie können sogar mit dem Tode bedroht werden. (Ich empfehle Ihnen, Herr “aufgeschreckter Gutmensch”, mal einen Kurztrip nach Dubai oder Katar – da werden Sie sehr schnell feststellen, welches Wertesystem welches stärker beeinflusst.)Wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern, können wir alle unserer Kulturkämpfe noch einmal durchfechten ( vielleicht 2060 ) und setzt dies zu spät ein, werden bürgerkriegsähnliche Zustände eine unausweichliche Folge sein ( vielleicht 2090 ). Ich neige wirklich nicht zu Übertreibungen, was ich Ihnen gesagt habe schöpfe ich aus einer nüchternen
    Betrachtungsweise. Deshalb ist Aufklärung über den Islam, dieses Vermächtnis eines machtbesessenen XXX (EDIT: keine Beleidigungen!), der seine Gläubigen jeder Natürlichkeit beraubt, ja sie sogar XXX (EDIT: keine Beleidigungen!), unerlässlich, um rechtzeitig einen Widerstandsgeist aufkeimen zu lassen. Deshalb würde ich mich auch freuen über jeden, der diese Schrift vervielfältigt und verbreitet oder etwas eigenes dazu aufsetzt. Nun möchte ich aber das Internet sprechen lassen.

    Ich erlaube mir hier einen Einlass. ( 01.08.07. 12.08 Uhr ). Vielleicht denken Sie jetzt:“ Meine Güte, was muß dieser Mensch für einen Feuereifer haben? Wo holt der denn seine Schreckensvisionen her? Ist dieser Mensch islamophop? Vielleicht haben Sie recht und es hat mich nur in meiner Feinfühligkeit erschaudern lassen, als ich erkennen musste welchem Persönlichkeitsideal nachgestrebt wurde und wird. Mohammeds Lebensäußerungen sind das zweite Standbein im Islam, die 50 zu 50 Aufstellung, der gleichberechtigte Partner im religiösen Angebot. Es gibt unglaublich viele Nachahmungsbewegungen. Mohammeds Auftreten, weil göttliche Berührung nun mal heiligen muß, und man eine göttliche Anhaftung und Entfaltung als gegeben annehmen muß, will man sein Glaubenssystem entfalten, stüblt sich wie eine Schablone über seine Gläubigen. Man will auch dem göttlichem Übermittler nahe kommen und was nimmt man dann, natürlich seine Schriften, unmittelbarer kann ich mich nicht in mein Idol versenken. Da habe ich etwas ganz konkretes von ihm. Und die Glaubensinhalte, die sie bereits vermittelt bekommen haben, sprechen von der ausgezeichnetsten Gemeinschaft, die jemeils göttlich gegründet wurde. Mohammed war der letzte Prophet, er übergibt uns die letzte ratifizierte göttliche Herausgabe einer Vereinbarung zum Leben. Jeder Rückgriff auf frühere Zeiten ist irrelevant, da ein Gott sich ja wohl nur verbessern kann. Das Neueste muß das Beste sein. 500 Jahre göttliche Besinnung und Einkehr, das muß die Geburt der Besten aller Schöpfungen sein. (Anm.: Welche monotheistische Religion behauptet das nicht von sich?) Und wenn man dann noch auf die Bildungshintergründe, die Schichtengliederungen schaut, die in islamischen Ländern vorherrschen, dann stellt man überrascht fest, dass auch immer die Schicht vorkommt, die eigentlich gar keine Bildung hat, die aber ohne anderweitiges Training darauf angesetzt wird den Koran auswendig zu lernen und das in arabisch, ob das nun ihre Muttersprache ist oder nicht. Diesen geistigen Klimmzug müssen sie als Gläubige ausführen. Ihr Glaube schreibt ihnen das vor. Die Korankenntnis gilt also als die einzig notwendige intellektuelle Herausforderung. Da der Koran alles neu erklärt und vor uns aufbaut, braucht es keine Erweiterungen und Rückgriffe. Ich werde einen Gott nicht dadurch beleidigen, dass ich ihm vorwerfe das sein Schuppen renovierungsbedürftig sei und eine ganz andere Marschrichtung braucht. Wie kann ich es mir mit meinem Erbsenhirn erlauben Einwände zu formuliern. Das mit dem Erbsenhirn ist noch großzügig beschrieben, denn im Vergleich zu Gott, der alles erschaffen hat, muß meine Existenz der Nichtigkeit anheimfallen. Was kann ich dagegen vollbringen, ich unscheinbare Erscheinung im grenzenlosem All. Da Gott mich nun mal überragt und es ja sichtlich nicht vorsieht zu erscheinen, muß die von ihm eingesetzte Werteordnung noch immer uneingeschränkte Wirkung haben. Und das seine Wahl auf Mohammed fiel, bedeutet aus der gesamten Menschheit auf nur einen Einzigen zurückgegriffen zu haben. Er muß dann ganz automatisch die meisten Segnungen Gottes auf sich versammelt haben. Eine göttlich ausgeführte Wahl kann unmöglich hinterfragt werden, sie muß der Weisheit letzter Schluß sein. Dadurch wird auch Mohammed unkritisierbar , denn aus welcher Warte, aus welchem Höhestand heraus, aus welch fehlgeleiteter Einbildung, will man sein Gewicht gleichsetzen mit einer Wahl, die unter der gesamten Menschheit getroffen wurde. Welche vorzüglichen Eigenschaften muß man dann haben, um so anmaßend zu sein, einen gleichwertigen Dialog einzufordern. Der Islam verlangt die Unterwerfung und das muß er allen Menschen auf der gesamten Erde verordnen. Ungläubige sind fehlgeleitete, die wie toll einem Nichterkennen göttlicher Existenz einheimfallen. Eine eigene Peilung im Leben zu finden, die dem göttlichen Plan gleichen könnte, ohne ihn zu kennen, kann nach der Wahrscheinlichkeit unmöglich stattfinden. Ich muß in allen Auswahlen versagen. Darum braucht keiner, der außerhalb des Islams steht, gehört zu werden, er muß zwangsläufig falsch gewichtet sein. Nur Moslems folgen der rechten Anweisung und Anleitung. Sie brauchen sich zu keinem herunterbeugen. Sie dürfen stolz und gebieterisch sein. Nur am Islam (Anm.: Hier wahlweise jede andere fundamentalistische Religionsauslegung einsetzen) kann sich der rechte Mensch ausrichten.
    Durch diese logischen Schlussfolgerungen, die sich aus dem Glaubenssystem zwangsläufig ergeben, bleibt der Islam auf Linie. Mit der Gläubigkeit muß ich diese Schritte ausführen und gehen. Das heißt, solange noch jemand an die Exitenz von Allah glauben will, muß er die Rechtleitung im Koran und beim Leben von Mohammed suchen. Natürlich weiß eine Kultur, die bereits seit 1400 Jahren existiert, aus welchen Töpfen sie schöpfen muß um überzeugend zu sein und ein Hineinziehen, Verfestigen und Bewahren zu erreichen. Es gibt eine starke Familienbildung im Islam und man umgibt sich mit seiner Gemeinde, isoliert sich darin und da diese Lebensform gesucht werden soll, ergibt sich ganz automatisch eine Parallelgesellschaft, in die wir uns auch gar nicht hineinstrecken können. Erst der, der sich von seiner Religion befreien will, kann für sich selbst einen Ausweg suchen. Wer dabei bleibt, lagert bei Allah und Mohammed. Was immer dort angelegt wurde, es hat göttliche Legitimation.
    Nun steht man ziemlich dumm da, wenn man einer Glaubensgemeinde erzählen muß, dass ihnen ihr Religionsstifter nur XXX (EDIT: keine Beleidigungen!) und selbstbezogen begegnet ist und das er nur mit Ihnen gespielt hat. Ihre Gottverknüpfung wird auf alle Fälle stärker sein, wie sich auf die menschliche Ebene herunterzubeugen und zu erkennen das es gillt einen XXX (EDIT: keine Beleidigungen!) zu entlarven. Mit Gott muß auch Mohammed geschützt werden. Die Atheisten unter uns, die mal einen gläubigen Hintergrund hatten, werden sicherlich Geschichten zu erzählen haben, die von den Herauslösungszeiten in die Jahre gehen. Warum sollte dies einem Moslem leichter fallen?
    Aufgabe des Glaubens würde auch bedeuten, aus der ganzen Infrastruktur der Familienehre und Gruppenzugehörigkeiten herauszufallen. Ein solcher Mensch müsste nur auf sich alleine gestellt und einsam völlig neu beginnen. (Anm.: Sie vermischen die soziale Ebene mit der Religion) Die ganzen Bindungen, die er eingegangen ist, die ein festes Fundament in ihm errichtet haben, worauf er seinen Lebenssinn und Lebenszweck gestützt hat, müsste er schlagartig aufzugeben bereit sein. Wie wahrscheinlich kann das schon sein? Seine Gemeinde würde ihn von sich aus verstoßen, falls er sich mit einer geänderten Einstellung unter ihnen bewegen würde. Sie würden sogar vielleicht soweit gehen ihn zu verfluchen und zu demütigen, natürlich erst nachdem sie die Ermahnung versucht haben, nach der der Moslem handeln muß, der auf einen sich Herauslösenden trifft. Aber schon gleich danach würden alle die im Koran herangezüchteten Feindbilder gegen alles Andersartige in Lauerstellung zur Herannahung stehen. Die Gemeinde erlebt einen Bruch und muß ihre Einigkeit wieder herstellen, aus denen sie ihr Selbstverständnis schöpft, diese 100% der Schaffung eines Einheitssystems. Notfalls wird man im Islam verstoßen, das kann auch rabia(t)d geschehen. Der Koran würde es sogar als gottgefällige Tat hochstilisieren wenn sich einer aus der Gemeinde berufen fühlt, diesen Abtrünnigen zu ermorden. Er würde zwar dann einem Rechtssystem in die Hände fallen, das diese Tat bestraft, aber er könnte sich seinem gläubigen Ansehen hingeben vor Gott gepunktet zu haben.
    Mohammed hat einen vollständigen Transfer seiner Person vorgenommen. Im Gutheißungsgeschäft, mit göttlichen Bestimmungen, war er darauf angewiesen seine Verlautbarungen ins Verallgemeinernde zu übertragen. Wenn er darauf gesinnt war sich etwas zu erlauben, was noch nicht gesellschaftlich gebahnt war, musste er es fast ausschließlich allgemeinverbindlich anlegen. Sollte es welche geben, die den gleichen Wunschzugriff wählen möchten, können sie es ja tun. Was sollte ihn das scheren? Und er kam zu allem was er wollte. Seine Gemeinde, sein Prophetentum abkaufend, kam ihm willfährig entgegen. Er hatte Narrenfreiheit.
    Dadurch ist der Islam aber auch der Persönlichkeit von Mohammed ausgeliefert. Alles was er verwirklicht hat, musste sich zwangsläufig übertragen.
    Wenn man sich einen Gott frei erfinden könnte, würde man ihn dann nicht darum bitten, dass er Gutes von Schlechtem scheidet und uns hin zu mehr Liebe, Vertrauen, Wohlgfühl führt und schon im Jenseits Freiheit und Gerechtigkeit einzurichten versucht? Eigentlich unmöglich einen anderen Anspruch wie diesen zu haben. Wenn man das Gute haben kann warum sollte man dann das Schlechte begehren. Wäre es wirklich ein Gott mit Allmacht und Alleinsehen, würde er doch keine schlechte Wahl für uns treffen wollen. Warum sollte er uns gehässig etwas minderwertiges unterjubeln? Gibt es schlechte Götter? Na dann, dann müsste man doch ihnen auch nicht mehr folgen wollen. (Anm.: Sie tun so, als würde nicht jede weltliche Macht der Vergangenheit sich der Religion bedient und diese als Herrschaftsmittel genutzt haben. Warum wohl hat der Papst seinen Sitz in Rom?) Mohammed installiert aber diesen merkwürdig anweisenden Gott, der offenbar noch nie etwas davon gehört hat, dass man seine destrucktiven Seiten einer Erziehung unterziehen muß. (Anm.: Das “destruktive” Seiten der Persönlichkeit “aberzogen” werden müssen, ist eine erzkonservative deutsche Erziehungsauffassung – keinesfalls eine Tatsache) Stattdessen postuliert er für die Männerschaft übermächtige Triebstrukturen und weil diese sich daran nicht mäßigen müssen, müssen Frauen die Suppe auslöffeln, ihr äußeres Erscheinungsbild aufgeben und wenn man schon mal dabei ist sich die Dinge zurechtzulegen, dann kann man sie ja auch noch dadurch knechten und unterwürfig machen, indem man ihnen Gehorsam auferlegt und sie in eine Rolle hineinzwängt sich jederzeit sexuell verfügbar zu machen. Kann das das Regelwerk eines uns wohlgesinnten Gottes sein? Nein, kann es nicht und damit würde sich Folgsamkeit ausschließen. Außer wir gehen davon aus, das der göttliche Auswurf geißelnd ist, das er mit uns um das Paradies handelt, sehen wollend wie wie uns unter etwas beugen, allesumsetzend, um sich diese Option zu erhalten. Er ist der Herrscher unserer Lebenszeit, im Diesseits und Jenseits. Er kann es beenden wann er will und es gewährem wem er will. Er ist der Big-boy, der die Regeln macht. Er kann alles von uns verlangen und er tut es auch, ohne Rücksicht auf eine gutmenschliche Ausformung. Er will Krieg sehen, dann haben seine Untertanen zu gehorchen. Er will Lynchjustiz sehen, dann haben sich seine Gläubigen entsprechend kulturell anzustrengen um in sich diese Verwirklichung eines mordenden Mobs herzustellen.
    Das kann aber unmöglich der Auswurf eines Gottes sei, der alles gegeneinander abzuwägen versteht. Selbst im sozialen Egoismus ist man auf Kooperation aus. Also würde selbst ein egoistischer Gott auf das Gute aus sein. Unsere Gefühle sind unsere Belohnungen und nur nach gutmenschlicher Ausrichtung, erleben wir die Übereinstimmungen, die Wohlgefühle hervorbringen.
    Mohammed hatte aber die Seele eines XXX (EDIT: keine Beleidigungen!) und Bereicherers. Er hatte genug Zeit seine Umgebung zu beobachten und seine periodenhaften Hervorbringungen von ihrem Wirkungsgehalt her zu studieren. Manchmal zielt er daneben, aber dann verrichtet er halt ein Flickwerk.
    Am Beispiel des islamischen Glaubens kann man gut sehen wie weit Menschen gehen können um sich gottgefällig zu verhalten, selbst wenn sie das von ihrem Wesen her entfremdet.

    Als erstes möchte ich Ihnen ein Agitationsvideo zumuten. Es enthält einige wichtige Fakten zur Ausländerentwicklung. Bitte ordnen Sie mich danach nicht in eine ausländerfeindliche Ecke. Ich bin sehr tolerant, aber meine Toleranz hört da auf wo Moslems auf dem Vormarsch sind. Vor ihrem Gedankengut müssen wir uns wirklich fürchten. Warum ich dies als Auftakt wähle, wird Ihnen bei fortgesetztem Studium immer deutlicher werden.
    youtube.com/watch?v=x7Qvkq23STs

    EDIT: Das Video wurde von mir als tendenziell ausländerfeindlich eingestuft und deshalb der Link entfernt. Wer es sich ansehen will, kann es ja trotzdem gerne tun…

    Nun folgt der erste Aufklärungsversuch. Ein antiislamischer Blogger kommt zu Wort, der schwerlich seine Erregung zurückhalten kann. Ich kann ihn gut verstehen, da uns der Islam vor den Kopf stößt.
    yaab.buchner.myblog.de/yaab.buchner/cat/2126901/0/Islam_erklart

    EDIT: Ich teile Herrn Buchners Einschätzung, den Islam grundsätzlich anders als andere Weltreligionen zu beurteilen, nicht. Seine Methodik, mit aus dem historischen Kontext gerissenen Zitationen und offensichtlich absurden Vergleichen zu arbeiten, überschreitet m. E. die rote Linie zur “Volksverhetzung”. Der Link wurde deshalb entfernt. Wer sich eine eigene Meinung bilden will, wird sich die Mühe machen müssen, den Rest-Link in die Internetadressen-Zeile zu kopieren.

    EDIT: Bitte nicht mehr als zwei Links und keine Kommentare, die länger als zwei DIN A4 Seiten sind… (admin)

  5. 5 aufgeschreckter Gutmensch August 12, 2007 um 8:07

    Sie kritisieren einen Text, der sich auf Gutmenschen bezieht, die Ihre Toleranzhaltung eingeschränkt haben, nachdem sie sich mit dem Islam beschäftigt haben. Ein solcher Mensch bin ich. Untersuchen wir doch mutig die Hintergründe, die einen von diesen Vertretern bewogen haben sich für eine selektive Intoleranz zu entscheiden. Ich kann Ihnen durchaus versichern, dass mir diese Wahl nicht leicht fiel und ich in persönlichen Begegnungen weiterhin bemüht sein werde nach Erreichbarkeiten und Empfänglichkeiten zu fahnden. Hier ist das Material, dass mich in der Hauptsache zu einem Umdenken bewogen hat.
    Ihre Bloggerin wird sicherlich auch hier analytisch so begabt sein, auf Extremismus hinweisen zu können und den schädlichen Einfluss von Ihnen nehmen und das für Sie neutralisieren. Darüberhinaus wird Sie Sie auf Ihre alten Tugendpfade zurückführen und Sie darin bestärken können sich von solchen einseitigen Darstellungen fernzuhalten. In Zukunft wird es dann für Sie nicht mehr nötig sein sich ein Ohr für Islamkritiker offenzuhalten. Sie können dann weiter die Ihnen genehmen Bildungsansprüche verwirklichen. Ein auf den Islam ausgedehnter Allgemeinbildungsanspruch braucht dann nicht mehr zu bestehen.

    EDIT: Herr “aufgeschreckter Gutmensch”, Sie wiederholen sich – wieso posten Sie den gleichen Text nochmal?

    „Wer es nicht einfach und klar sagen kann, soll schweigen und weiterarbeiten bis er es klar sagen kann“ (Karl Popper)

    red.cloud

  6. 6 aufgeschreckter Gutmensch August 12, 2007 um 9:02

    Na gut, Sie wollen also meine Materialsammlung nicht einsehen und in Ihrem Blog nicht veröffentlichen. Sie haben es zweimal unterdrückt und dann muß ich es akzeptieren. Ich verstehe also das Sie keine Unterrichtung wünschen. Aber wieso haben Sie sich dann so verwegen auf den Bericht von Eisvogel gestürzt? Sie sollten versuchen Ihre Bildung zum Thema Islam nachholen, damit Ihr Einfühlungsvermögen so verständig sein kann, dass es Ihre analytischen Fähigkeiten verstärkt und sie beim nächsten Mal noch kunstfertiger die relevanten Punkte herausschälen können. Ich nehme an, Sie werden wiederholt versuchen, bei Eisvogel fündig zu werden, weil Sie sich schon auf die Angriffsflächen freuen, die Ihnen das bietet. Ich kann durchaus verstehen, dass Sie das reizvoll finden. Ich möchte Sie aber bitten auch dann den Link wieder einzustellen. Da ich annehme, das Sie mir wieder nicht genug Raum auf Ihrem Blog geben werden, werde ich dann auf Eisvogels Blog eine Gegenanalyse Ihrer Analyse vornehmen. Dieses Mal reizt es mich noch nicht, weil Sie mir dafür einfach nicht gut genug waren und man sich ja lieber an gleichwertigen Gegnern mißt. Sie sollten schon mal versuchen auf ein höheres Niveau zu kommen, denn es könnte gut sein, dass ich es schaffe, Ihre Leser von Ihrer Seite wegzulocken. Entschuldigen Sie meine Wortwahl, aber ich möchte Sie schon einmal darauf einstimmen, dass Sie dann das von Ihnen herbeigesehnte Duell gerne mit mir austragen können. Vielleicht ist es Ihnen ja recht dann mit einem anderen Gegner als Eisvogel vorliebzunehmen.Ihr Selbstbewußtsein wird sicherlich groß genug sein es mit jedem Gegner aufzunehmen. Ich bevorzuge zwar andere Umgangsformen, kann mich aber durchaus auf ein Duell einstellen. Ich schaffe es sogar mich auf Ihrem emotionalen Niveau zu bewegen.Es wird sicherlich eine befreiende Erfahrung werden, die Begrenzungen aufzugeben, die ich mir sonst für meinen Anstand auferlege. Wer weiß, vielleicht komme ich ja in einen ungeheuren Kompensationsrausch. Da ich mich sonst immer nach verträglichen Mitteilungen richte und das Meiste was ich bemerke weglasse, weil mir bewußt ist, das nur kleine Mengen für eine Weiterreichung und Verarbeitung geeignet sind, werde ich sicher mein Vergnügen daran haben, meine geballte Erkenntniskraft auf einmal loszulassen. Mir wird dann zwar bewußt sein, dass Sie das unmöglich annehmend verkraften können, aber darauf kommt es ja dann auch nicht mehr an. Schließlich will man ja nach einem Duell wissen, wer danach als Sieger den Platz verlassen kann und man ist durchaus nichtbeachtend und gnadenlos, dem am Boden liegenden Gegner gegenüber. Ich kann nur hoffen, dass danach eine gutmenschliche Resteverwertung übrig bleibt, die Ihnen dann genug Demut beigebracht hat. Geistig erfrischt kann ich mir Sie danach kaum vorstellen.
    Alles Gute, üben Sie schon mal und machen sich rüstig!

  7. 7 the undergroundpuplisher August 12, 2007 um 9:31

    Ist Eisvogel nicht Satisfaktionsfähig oder warum müßen Sie sich für andere Duellieren,wie sie es so schön ausdrücken.

  8. 8 Feuervogel August 12, 2007 um 9:56

    @ aufgeschreckter Gutmensch

    keine Aufmerksamkeit mehr für diesen Blog, Zeitverschwendung!

  9. 9 red.cloud August 12, 2007 um 10:33

    aufgeschreckter Gutmensch

    Ich habe leider nicht die geringste Ahnung, was Sie von mir wollen. In Ihrem ersten Kommentar werfen Sie mir langatmig vor, überheblich zu sein. Haben Sie den zitierten Artikel von Frau E. nicht gelesen? Wo sie schreibt das sie jeden, aber auch wirklich jeden, der ihre Meinung nicht teilt, an die Wand argumentieren könne und auf eine einzige Aussage reduzieren – die EIGENTLICH auch noch totale Zustimmung bedeutet, was der Debattant nur nicht wahrhaben wolle? Wenn Sie mich überheblich nennen, wie nennen Sie dann DAS? Wenn Sie so wollen, war das der Fehdehandschuh, den ich aufgenommen habe.

    Weiterhin eiern Sie in Ihrem ersten Kommentar herum, dass alles relativ wäre und und es subjektive Perspektiven wie Sand am Meer gebe. Da haben Sie Ihren Einstein und Popper aber völlig missverstanden. In einer Argumentation geht es nämlich genau darum, subjektive Betrachtungsweisen und objektivierbare Fakten voneinander zu trennen – was keinesfalls bedeutet, dass es nichts objektivierbares gibt. Objektivierbarkteit bedeutet Falsifizierbarkeit und genau diese verweigern gläubige Ideologen wie Frau E.

    So. Was Sie in Ihrem zweiten Kommentar meinen – bezüglich “Materialsammlungen” die ich “nicht veröffentlichen” wolle – weiss ich nicht. Kommentare mit mehr als zwei Links landen bei mir im Spamfilter… andere Erklärungen habe ich nicht anzubieten.

    Wenn Sie mit mir diskutieren wollen – jederzeit gerne. Aber bitte, versuchen Sie sich kürzer zu fassen und entschuldigen Sie im Vorraus, dass ich noch andere Dinge jenseits der “Bloggosphäre” zu tun habe…

    Nachtrag: Ihre Kommentare hingen in meinem Spamfilter und wurden in editierter Form veröffentlicht. Ich habe zum ersten Mal überhaupt etwas editiert und muss dafür um Verständnis bitten. Ich wollte Ihre Schreibarbeit durchaus nicht zunichte machen, andererseits müssen Sie einsehen, dass ich auf meinem Blog keine 10-seitigen Erklärungen für die Ablehnung eines ganzen Kulturkreises stehen haben möchte und keine Link-Sammlung von über 30 antiislamischen Blogs. Ich teile Ihre Auffassung keineswegs und bin für die veröffentlichen Inhalte auf meinem Blog verantwortlich.

  10. 10 red.cloud August 12, 2007 um 10:35

    undergroundpuplisher

    Nein, sie diskutiert lieber mit imaginären Gesprächspartnern, bei denen sie sicher sein kann, dass sie ihr unterlegen sind.

    Feuervogel

    Die PI-Trollbrigade ruft zur Ordnung…

  11. 11 Feuervogel August 13, 2007 um 1:20

    Feuervogel

    Die PI-Trollbrigade ruft zur Ordnung…

    Schön, daß du mich so schnell bestätigst!

  12. 12 red.cloud August 13, 2007 um 1:43

    Feuervogel

    Für Ihre Selbstbestätigung zu sorgen war dann wohl meine gute Tat des Tages. Der Informationsgehalt Ihrer Kommentare tendiert übrigens so gegen -1.

  13. 13 aufgeschreckter Gutmensch August 13, 2007 um 10:25

    Sie arbeiten ja wirklich mit komischen Mitteln. Warum bringen Sie Texte, die Sie zuerst abgelehnt haben? Für mich sind die im Mülleimer gelandet.

    Anm: Ein letztes Mal, Herr “aufgeschreckter Gutmensch”. Aufgrund der über 30 Links, mit denen Sie beliebten, Ihren Kommentar zu verzieren, wurde er von Askimet als Spam identifiziert und hing entspr. im Spamfilter fest. Ihr Kommentar wurde von mir editiert, da ständig irgendwelche (unbeweisbaren) Unterstellungen gegen eine Person namens “Mohammed” auftauchten – was nach Paragraph Soundso durchaus den Straftatbestand der Herabminderung einer Religionsgruppe erfüllt. Da ich Ihre Meinung nicht teile – wie ich im obigen Artikel hinreichend deutlich gemacht haben dürfte – können Sie nicht erwarten, dass ich das auf MEINEM BLOG stehen lasse. Ebenso habe ich Ihre Links entfernt, da Sie kaum erwarten können, dass auf “islamkritische” Webseiten verlinke, deren Meinung ich nicht teile. Darüber hinaus habe ich klar zu als von mir erkennende Anmerkungen zu Aussagen in Ihrem Text gemacht, die ich so nicht stehen lassen wollte…

    Na schön, dachte ich mir, versuchst Du es eben anders. Wechselst Du eben Dein Auftreten.
    Vielleicht muß ich das erklären. Ich habe eine Lebenseinstellung, die ganz speziel meine eigene ist und die ich noch nirgends wo angetroffen habe. Zu dieser gehört der Mut mein Auftreten abzuwandeln, je nachdem wer mir begegnet. Im Zentrum meiner Aufmerksamkeit stehen die Wechselwirkungen zwischen Erreichbarkeit und Empfänglichkeit. Ich achte nicht nur auf die Sprache die jemand hat, sondern ich kann sogar weitestgehend diesen Sprachstil kopieren und in mein Auftreten einbauen. Ich mache sehr gute Erfahrungen damit, weil Menschen zugänglicher sind, wenn man ihre Sprache versteht. Für jede Formulierung einer Wahrheit gibt es zahllose Übersetzungsmöglichkeiten.
    Warum sollte ich dann nicht so anpassungsfähig sein, für jeden die Variante herauszusuchen, die für ihn eingänglich ist, begreifbar und behaltbar und Ausgangspunkt seiner Überlegungen sein könnte. Nur so kann ich ihm wirklich etwas mitgeben. Es macht mir sogar Spaß meine Niveaus zu ändern und meine Lebensäußerungen. Ich brauche nichts festgefügtes an mir. Nur wenn ich alleine bin,habe ich meine bevorzugte Art mit den entsprechenden Vorlieben.
    Ein äüßerer Betrachter, der diese Einstellung nicht von mir kennen würde, könnte vielleicht sogar den Verdacht bekommen, ich sei schizophren oder ein Schauspieler. Zumindest ist es äußerst ungewöhnlich so wandlungsfähig zu sein und es widerspricht vielen Bedürfnissen, die wir sonst gerne für unsere Einheitlichkeit brauchen.
    Der Text von mir entspricht sicherlich keiner gestochenen Schärfe und Sie haben zurecht einige kritikwürdige Punkte herausfinden können. Aber die findet man sowieso in jedem Text. Indem Sie aber so konzentriert darauf aus sind erst dieses herausfinden zu wollen, verlagern Sie sich auf eine Seite, die Sie von einer Einstellung entfernt, die zuerst einmal versucht die Wahrheitsempfindung aufnehmen zu wollen, wie sie sich in jemanden anderen verwirklicht. und dafür brauchen Sie zwar auch analytische Fähigkeiten, aber zuvorderst Einfühlungsvermögen. Die Frage ist: Will ich wirklich einem Menschen begegnen oder nur die Punkte herausfinden, die mich von ihm abgrenzen? Selbst Ungereimtheiten haben einen logischen Kontext in jedem Menschen und es bringt manchmal wenig, diese gleich aufgreifen zu wollen. Zuerst einmal muß ich den Aufbau studieren, der dazu geführt hat, diese als plausibel erkennen zu wollen. Dann kann ich häufig genug verstehen, warum dies so nachvollzogen wurde. Und dann kann ich auch häufig genug erkennen, dass ein Einwirken darauf, zuerst an einem völlig anderem Ort geschehen muß. Manchmal brauche ich dafür eine umfängliche philosophische Lektion, aber immer so, dass es nicht mich befriedigt, sondern in den Haushalt meines Gegenübers einarbeitbar ist, sei es geistig oder emotional.

    Ich komme Ihrem Wunsch nach, mich nicht weiter um Ihren Blog zu kümmern. Wie immer im Leben, fühlt man sich unter Gleichgesinnten am wohlsten. Ich muß mich nicht als Fremdkörper aufdrängen. Ich fühle mich jetzt nicht dazu aufgerufen auf Ihre Analyse meines Textes einzugehen. Ich kann es sogar verstehen, dass so wie ich Sie angegangen habe, Sie erst einmal einem Bedürfnis nach Abschwächung nachkommen mußten.

    Anm.: Ich habe im obigen Kommentar klar und deutlich gesagt, dass ich zu einer Diskussion über meinen Text jederzeit bereit bin, unter der Vorraussetzung, dass Sie sich kürzer fassen und EIN EINZIGES MAL EIN ARGUMENT VON MIR AUFGREIFEN UND WIDERLEGEN BZW. SELBST ARGUMENTE BRINGEN… Und Sie können hier noch seitenlang rumheulen, wie überaus gemein das doch ist, dass nicht die gesammte (”westliche”) Welt Ihre Ansichten teilt – Tatsache ist, dass Sie hier vor einer Debatte kneifen und offenbar lieber mit “Gleichgesinnten” darüber lamentieren, wie überlegen Ihre Argumentation “uns Gutmenschen” gegenüber doch ist…

    Sie konnten sogar fündig werden.
    Wir sehen uns aber dennoch wieder, wenn Sie sich den nächsten Text von Eisvogel vorgenommen haben.
    Wie jedem Menschen wünsche ich auch Ihnen alles Gute. Sie haben einen Blog und erreichen damit Menschen. Es werden sich Menschen einfinden für die das was Sie schreiben Verfänglichkeit entsteht. Bleiben Sie sich bitte stets dieser Verantwortung bewußt und helfen Sie mit die wirklich wichtigen Dinge im Leben herauszufinden.

  14. 14 wegh August 13, 2007 um 4:06

    Wenn man hier liest, stellt man fest, dass die “Aufsätze” je länger sie sind, immer grauenvoller werden. Totschlagargumente zum Erbrechen. Und immer wieder wird ein Idiot bemüht, der schon seit mehr als einem halben Jahrhundert zerfallen ist. Lasst euch doch einmal etwas neues einfallen.

    Die Länge der Pamphlete und die Zitate, gerade aus Kamelopädia, sind schlicht zum kotzen und kleingeistig. Aber etwas anderes kann man nicht erwarten.
    Das freie Wort, die Redefreiheit ist eure Archillesferse. Ihr Gutmenschen, sucht euch doch einfach eine andere Spielwiese.
    Schlicht: XXX (EDIT: Keine Beleidigungen oder Fäkalsprache, SCHON GAR NICHT gegenüber dem Blogautor)

  15. 15 wegh August 13, 2007 um 4:17

    the undergroundpuplisher

    XXX (EDIT: Keine Beleidigungen gegenüber in diesem Blog hochgeschätzten Kommentatoren), man what a pic!
    Aber an Ihrer Orthographie müssen Sie noch stark arbeiten, sieht böse aus !

    red.dout

    Der Mensch ist, wie er sich darstellt. Und da ist Ihr Pic verdammt aussagekräftig. Mehr Schein als Sein, würde ich als Psychologe sagen.
    Nehmen Sie lieber ein “Gänseblümchen” als Pic. Das passt besser.

  16. 16 the undergroundpuplisher August 13, 2007 um 8:23

    Was ist wegh, haben wir ein Problem mit meinem Aussehen?
    Und wegen meiner Rechtschreibung mach dir nur mal keine Sorgen, O.K.?

  17. 17 red.cloud August 13, 2007 um 9:05

    wegh

    “Der Mensch ist, wie er sich darstellt.”
    Wie überaus Recht Sie damit haben. Und, wie stellen Sie sich dar?

    In Ihrem ersten Kommentar “widerlegen” Sie meine Argumente mit so hochqualifizierten Bemerkungen wie:

    “…wird ein Idiot bemüht, der schon seit mehr als einem halben Jahrhundert zerfallen ist.”

    “…mal etwas neues einfallen.”

    “Die Länge der Pamphlete und die Zitate, gerade aus Kamelopädia, sind schlicht zum kotzen und kleingeistig.”

    Das hätte auch ein Hauptschulabbrecher nicht besser sagen können. In Ihrem zweiten Kommentar fällt Ihnen dann nichts besseres ein, als sich über Avatar-Bildchen auszulassen. Ja, Sie machen schon echt Werbung für sich.

  18. 18 Final Cut August 14, 2007 um 1:55

    “Willst du alle Moslems umbringen?“

    Was Frau Eisvogel nach dieser fiktiv dem Gutmenschen an sich, unterstellten Frage an scheinbar sozial- und moralverträglichen Ausgrenzungsmaßnahmen entwickelt, ist bemerkenswert. Umbringen will sie die hiesigen Moslems keinesfalls, nur wegbringen. Denn soviel steht nach Frau E.s gesicherten Erkenntnissen fest: Der Islam und nicht etwa nur seine extremistische Auslegung durch einige Terroristen bedroht unser Land. In jüngeren Jahren war sie noch eine unbefangene Anhängerin von Multi-Kulti, solange, bis Türken in dasselbe Haus zogen, in dem auch sie lebte. Wir können nur ahnen, was die diese Leute ihr in fast 15 Jahren angetan haben. Man muss aber wohl von dem Schlimmsten ausgehen, nämlich, dass es sich um gläubige Moslems gehandelt hat. Anders wäre die manifestierte Islamophobie von Frau E. nicht erklärbar. Grundsätzlich, weiß sie die islamische Bedrohung zu konkretisieren, gäbe es zwei Erscheinungsformen bei den Moslems: die einen sind “aggressiv oder kriminell“, während die anderen “ einen Lebensstil pflegen, der bezüglich Spießigkeit alles toppt, was man sich vom schlimmsten erfundenen deutschen Gartenzwergebesitzer vorstellen kann.“
    Dennoch kommt für sie ein Massenmord dieser unerwünschten Menschen nicht in Frage. Das ist klug gedacht, denn konsequenter Weise müsste sie schließlich jeden umbringen, der aggressiv oder kriminell auffällig ist oder sogar ein spießiger Gartenzwergbesitzer ist. Der Evakuierungsplan, den sie zur Lösung des Problems vorstellt, ist gleichsam einfach wie genial.
    Man braucht nur das religiöse Leben in Deutschland für Moslems unattraktiv zu machen, indem man den Bau von Moscheen verbietet, dann verschwänden sie von selber Von dem Abfackeln der bereits bestehenden Moscheen, soll offenbar vorerst noch abgesehen werden.

  19. 19 red.cloud August 14, 2007 um 7:53

    Final Cut

    Sie haben Frau E.s Ausführungen in ihrer Absurdität sehr treffend dargestellt (und auch noch viel kürzer als ich :) ) Grundzüge ihrer Ideologie sind auch noch, dass sich recht willkürlich Trennlinien zieht, wo längst keine mehr sind (etwa zwischen “christlichem Abendland” und “islamischen Morgenland” oder dem “modernen, aufgeklärten Europa” und den “archaischen muslimischen Untermenschen”) und v. a. zwischen den “Dhimmis” und den “Wissenden”. Den letzten Punkt finde ich am faszinierendsten: Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass die “Islamkritiker” PI’scher Prägung die Züge einer Endzeit-Sekte aufweisen: Die “islamische Flut” wird kommen (oder ist schon gekommen, ich glaube, da herrscht in diesen Kreisen kein common sense) und uns alle ertränken, doch die Welt um die wenigen “Wissenden” herum tappt blind und dumm durchs Leben. Das hat schon eine große Ausstrahlkraft in der heutigen, komplizierten Welt. Es genügt, einige simple Thesen, die jeder begreifen kann, zu verinnerlichen und schon stößt man vor in den inneren Zirkel der erlauchten “Wissenden”, der elitären “Speerspitze Europas”, die sich gegen die (tückische, weil auch noch heimliche) “Islamisierung” stemmt. Dass der Kampf vergeblich sein muss, weil ja nun mal die ver#*$%&te Mehrheit der Gesellschaft es partout nicht einsehen will, verleiht dem ganzen die zusätzliche morbide Faszination des Weltuntergangs. Oder wie Frau E. es gegenüber ihren Mitstreitern ausdrückt:

    “Ich hasse es so, in diesem Irrenhaus zu leben… Ich bin aber froh, dass noch ein paar andere geistig Gesunde mit eingesperrt sind. Ich bin froh, dass es Euch gibt.” (Tschuldigung, Frau E.)

  20. 20 aufgeschreckter Gutmensch August 14, 2007 um 10:33

    Sie verstehen da etwas nicht. Auch ich muß zugeben, dass gegenüber der augenblicklichen Lage reichlich Überzogenes unterwegs ist. Der Witz ist, dass das keine Rolle spielt. Die Frage ist, wie die geistigen Oberhäupter im Laufe der Zeit reagieren werden. Noch werden sie Dinge vorgeben, die es Ihren Gläubigen erlaubt, einen Kompromiss zur Anpassung anzunehmen. Noch haben sie beste Chancen ihre relative Menschlichkeit für sich zu entdecken. Vielleicht wissen sogar die Meisten nicht, dass Ihre Religion Täuschung vorgibt und sind deshalb auch in diesem Sinne nicht bestrebt. Vielleicht unterhalten deshalb auch viele einen eher privaten Umgang mit ihrem Gott.
    Es gibt aber verstärkte Moscheebaubewegungen. Es fließen ihnen reichlich Gelder zu. So konnte sogar eine nur 40 köpfige Glaubensgemeinde, ein Bauprojekt starten, bei dem es 700 Betplätze geben wird. Außerdem ist es üblich, dass eine muslemische Infrastrucktur rund um eine Moschee entsteht. Der seine Rituale ausführende Moslem wird so immer stärker in ein Gefüge hineingezogen,
    bei der er unter Seinesgleichen bleiben kann. Das wird so aktraktiv werden, dass er die Meisten aus seiner Umgebung dazu auffordern wird können, sich dieser Art von Geselligkeit, die ja alles umfasst, anzuschließen. Erleichternd wird dazukommen, dass sich Moslems und die übrige Bevölkerung sowieso aus verschiedensten Gründen nicht mischen wollen. Moslems haben dafür längst ein Gespür entwickelt. Warum sollten sie es darauf anlegen in Ablehnung hineinzulaufen? Das macht kein Mensch so gut wie nie freiwillig. Also haben sie auch hierbei einen verstärkenden Grund unter sich zu bleiben. Das möchten sie auch mit Selbstachtung begehen und ihr Selbstbewußtsein nicht verloren gehen sehen wollen. Halt finden sie bei ihrer Kulturüberzeugung und ihrem Glauben, der da sowieso mit drin steckt.
    Aufgrund der Anziehungen die sich dabei verwirklichen und der Stärke, die dies hat, ergeben sich festbezogene gruppendynamische Beziehungen. Nur das erst mal braucht ein geistiges Oberhaupt fügen zu wollen. Vielleicht fühlt er sich sogar selbst befreit davon nicht strenggläubiger einsteigen zu müssen.
    Vielleicht reagieren Sie mit einem realistischen Jetztgefühl und haben eine Abneigung dazu in dramatische Sichtweisen einzusteigen.
    Auch ich reagiere nicht spontan auf Dramaturgie und lasse mich nicht von solchen Gefühlsaufwallungen anstecken. Theoretisch funktioniert Extrapolation so gut wie nie. Wer will schon sichere Aussagen zur Zukunft machen.
    Bei der Stärke der Gruppenbindung, die da aufgebaut wird, mache ich mir aber schon Sorgen, vor allem nachdem ich die Glaubensinhalte aufgenommen habe. Es werden sich zwei Bedingungen erfüllen: Die Gruppe wächst immer stärker an und gleichzeitig wird eine Gruppendynamik in Umlauf kommen, die immer extremere Glaubensinhalte abfordert. Davor werden sich selbst die geistigen Oberhäupter nicht schützen können, selbst wenn sie es wollten. Um weiterhin als Wissende dazustehen und auf ihren Koran schwören zu können, werden Sie ein Klima erdulden müssen, bei dem sich die Glaubensinhalte verschärfen. Und nachdem sie ihren inneren Widerstand dazu aufgegeben haben, werden sie wahrscheinlich in einer Art Vorwärtsstrategie dieses noch befördern. Schon jetzt preschen ständig Ungeduldige vor.

    Wer kann sich dem Ruf nicht entziehen, wenn es heißt: Wir sind stark, wir bedeuten etwas! Zumal sich die Gesellschaftsgruppen Verstärkungen in ihren ablehnenden Haltungen erlauben werden. Allerdings wird sich das bei uns, wenn ich das mal so sagen darf, eher innerlich abspielen, weil ein selbstbewußter Islam einschüchternde Wirkung hat.
    Die antiislamische Szene reagiert mit einem Vorrausgefühl darauf. Sie sind jetzt schon zur Stelle.
    Bedenken macht mir auch, dass ich beobachten konnte, dass der Islam auch in einer Haltung angenommen wird, die nicht unbedingt in einer Steigerung der Gottnähe begründet liegt, sondern dem Angebot unterliegt einer verschwörten Gemeinschaft anzugehören, bei der man sich posthum als etwas Besseres fühlen kann. Die Stellung in der Gruppe kann dadurch verstärkt werden, dass man sich der extremeren Haltungen annimmt und so größere Entschiedenheit vorführt. Das sind dann die Leader beim Fußvolk. Es steht zu erwarten das dies ein Aufschauen hervorruft.
    Ich habe mir lange die Gemütsverfassung der entsprechenden Kommentatoren angeschaut. Dann habe ich mir überlegt wie der Islam aushebelbar wäre und mußte erkennen, dass er sich gegen alle Eventualitäten abgesichert hat. Eine fast nicht zu knackende Nuss.
    Es ist zwar dumm dem Islam zu folgen, weil er keine gesunde Selbstverwirklichung erlaubt, aber die mögliche Einsicht davon kommt fast nicht zum tragen. Sie ist von anderen Effekten überlagert.

    Also muß ich doch annehmen, dass so gut wie keine Abnutzungseffekte auftreten werden und das bestätigt auch die Geschichte. Ich bin sehr für Weltoffenheit und Weltgewandheit. Aber wenn man für etwas ist, dann muß man auch bereit sein dies schützen zu wollen oder sich das Klima dafür erhalten wollen. Dafür fehlen entsprechende politische Entscheidungen. Die Extrapolation führt zu einer Zersetzung der Werte. Es wird nicht mehr lange dauern und die ersten islamischen Parteien tauchen auf. Es wird da sicherlich ein Verbrüderungseffekt entstehen, der sich genug Stimmen sichert.
    Egal wie ich da gedanklich herangehen will, ich sehe ständig eine sich aufschaukelnde Situation. Es ist unerheblich welche Zeiträume wir dafür annehmen wollen.
    Man lenkt meistens nur dann ein, wenn eine gesellschaftliche Gruppe stark genug ist ihre Interessen anzumelden und das Glück hat gehört zu werden. Im Moment wächst da etwas heran, verbunden durch Aufklärung bis zur Mobilisierung von Hass. Ich halte Hass für das vielleicht destruktivste Gefühl und wäre normalerweise so verfasst dies zu verdammen. Ich verstehe aber auch wie schwierig es ist, sich den Mut zu holen seine Stimme zu erheben. Denn dafür muß ich erst einmal das ganze Bedrohungspotenzial akzeptieren und überwinden, was der Islam für Feinde des Islam bereithält. Das die nicht alle mordend durch die Lande ziehen, liegt nur daran, weil man eben doch nicht so einfach natürliche Hemmschwellen überwindet oder nur an seinem Privatleben interessiert ist. Es bleibt meistens nur bei Morddrohungen. Trotzdem muß ich dabei ein Szenario realisieren was auch bis zum Äußersten gehen kann und Hass, Wut und Zorn tötet die Angst. Es wundert mich nicht dies immer wieder anzutreffen.Wer darauf verzichten will, muß sich der Angst ausliefern, ein gewaltiges Potenzial für Verdrängung aufbauen oder sich nur im sicheren Internet bewegen. Unter solchen Bedingungen muß man sehr überzeugt sein, wenn man öffentlich vorangehen will und es muß einen Moment gegeben haben, der immense innere Überwindung gekostet hat. Das sollte man auch mal bereit sein anzuerkennen.
    Dies sollte erst mal reichen.
    Alles Gute!

  21. 21 Final Cut August 15, 2007 um 12:20

    Mein lieber verschreckter Gutmensch,

    haben Sie einmal die Söhne und Töchter unserer orientalischen Mitbürger beobachtet?
    Nein? – Dann geben Sie doch mal kurzweilig die verzweifelte Attitüde des unaufhörlich predigenden Nostradamus auf werfen einen Blick auf das junge Volk. Besser als mit Blick auf die Jugend kann man die Zukunft gar nicht visionieren. Sie werden überrascht sein, sei es in der Großstadt oder in kleinstädtischen Gefilden. Sie werden nämlich feststellen, dass die allermeisten dieser Jugendlichen statt religiöser Symbole Handys und Ohrhörer für ihren mp3-Player am Kopf haben und sich im Übrigen kleiden und geben wie ihre christlich gezeugten Altergenossen. Es würde schwerlich möglich sein, dieser horrenden Zahl junger, heranwachsender Menschen die westlichen Konsumwerte durch religiöse ersetzen zu wollen.
    Nicht der Bau von Moscheen muss verhindert werden, sondern die Ausbildungsmöglichkeiten für diese Jugendlichen muss gefördert werden.
    Auch sind es nicht die Muslime, die eine islamische Partei gründen wollen, sondern noch haben Deutsche wie Udo Ulfkotte die Nase vorn beim Gründenwollen einer antiislamischen Partei …

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,472151,00.html

    Möglichweise beruhigt Sie so ein rassistischer Unsinn, mehr als es die Betrachtung der Realität vermag.

    Ihr
    FC

    PS: haben Sie etwas Geduld mit sich und mir, ich kann Ihnen Ihre Islamophobie natürlich nicht gleich beim ersten Mal komplett nehmen.

  22. 22 Final Cut August 15, 2007 um 12:24

    (…)Sie haben Frau E.s Ausführungen in ihrer Absurdität sehr treffend dargestellt (und auch noch viel kürzer als ich :) )(…)

    Oh, lieber red.cloud, stellen Sie nur nicht Ihr Licht unter den Scheffel!
    Sie haben eine wundervolle Begabung, den hanebüchenen wie oft auch dreisten Unsinn anderer Publizisten sachlich Punkt für Punkt zu widerlegen und witzig-amüsant aufbereitet zu präsentieren. Das bringt bei Diskussionen in der Regel mehr als meine Art, den ganzen Bockmist am Stück einschließlich seines Verfassers der Lächerlichkeit preiszugeben.

  23. 23 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 10:58

    Ist ja interessant. Erst soll ich Einstein und Popper nicht gelesen haben und dann haben Sie mit Nostradamus die richtige Literatur für mich gefunden. So wie Sie mit Autoren um sich schmeißen, muß ich davon ausgehen, dass es in Ihrem Bücherschrank gehütete Schätze gibt, denen Sie gerne Ihr selbstständiges Denken opfern. Beeindrucken würde mich es, wenn Sie für aufgenommene Wahrheiten Ihre eigene Ausdrucksform und Bestätigung gefunden hätten.
    Dann soll ich keinen Blick auf unsere orientalischen Mitbürger geworfen haben. Ich habe aber zwanzig Jahre an einem Brennpunkt gewohnt und hatte sehr wohl Gelegenheit dazu. Um mich herum gab es mehr orientalische Lokalitäten wie deutsche, ebenso einen florierenden Drogenhandel, der fest in arabischer Hand war und mit allen Mitteln gegen Konkurenz verteidigt wurde. Im nahegelegenen Schwimmbad konnte ich wiederholt Zeuge von sogenannten Pöbelbanden werden, die sich ermutigt fühlten Frauen anzumachen und verbal zu erniedrigen. Auch das Werbeverhalten unserer orientalischen Mitbürger konnte ich oft genug beobachten, sei es in der Discothek oder auf der Strasse. Ich kann Ihnen sagen, die haben nicht die geringste Geduld sich anzunähern. Oft eröffnen sie mit überfrechen Sprüchen, die man nur als sexistisch bezeichnen kann. Damit haben sie natürlich keinen Erfolg, was sie wahrscheinlich schon vorher geahnt haben, aber es gibt ihnen nach der Zurückweisung noch einmal die Gelegenheit, mit deftigen, unflätigen Sprüchen und erhobenen Hauptes die Szenerie zu verlassen und Hure ist dabei die häufigste Bezeichnung. Breit grinsend gehen sie dann zu ihren Freunden zurück und werden schulterklopfend empfangen. Manchmal macht sich ein weiters Gruppenmitglied auf um einen ähnlichen Auftritt hinzulegen und ist dann sogar bemüht seinen Vorgänger zu toppen. Läuft die Anmache vor der Discothek ab, werden die Frauen schon mal oft am Arm festgehalten, damit sie sich nicht so schnell entziehen können. Und keiner schreitet ein, weil die zumeist nur in großen Gruppen auftreten und sich da keiner herantraut. Auch bestimmte Straßenabschnitte waren nur mit einem bestimmten Risiko zu betreten, weil dort feste Gruppen die Gewohnheit hatten herumzulungern. Besonders ratsam war es beim vorbeigehen keinen Blickkontakt aufzunehmen. War man doch einmal neugierig und musterte sie, dann kam oft der Spruch von einem warum man sie so anschaute und die anderen rückten schon mal auf, um eine bedrohlichere Haltung einzunehmen. Dann konnte einen nur noch die eigene Geschicklichkeit retten.
    Wenn Sie Visionen von der Jugend brauchen, dann nehmen Sie doch mal diese. Gerne schildere ich Ihnen weitere Momente und Gelegenheiten.
    Alles Gute!

  24. 24 Final Cut August 15, 2007 um 2:01

    Ich glaube, jetzt verstehe ich Ihr Problem ein bisschen besser, Herr Aufschrecker.
    Schauen Sie, weder war ich es, der Ihnen unterstellte, Popper und Einstein nicht gelesen zu haben, noch habe ich Ihnen als Lektüre “Nostradamus“ empfohlen. Es besteht also der dringende Verdacht, dass Sie Texte, die Sie lesen (gelesen haben wollen?) nicht richtig zuordnen können. So wird es sich wohl mit Allem verhalten, was Sie wahrnehmen, worob sich die Phantasie Ihres Verstandes bemächtigt und ihren Schabernack mit Ihnen treibt. Im Ergebnis mündet sowas in eine Phobie.
    Ansonsten ist Ihre Antwort erfreulich, da sie relativ kurzgehalten ist und sich an dem orientiert, was ich sagte, wie auch meine Erklärungen bestätigt. Sie beschreiben nämlich, wenn auch theatralisch larmoyant, ein Verhalten der Jugendlichen, das mit den Inhalten des Koran nicht zur Deckung zu bringen ist. Selbst Ihnen müsste spätestens jetzt aufgehen, dass diese Flegel weder Koranschulen besucht haben noch religiöse Moscheengänger sind. Dabei sind Sie doch angetreten, die Bedrohung durch den Islam zu propagieren. Wenn Sie aber Ihre Argumentation auf solcherlei fehlinterpretierten Wahrnehmungen gründen, geraten Sie sehr leicht in den Verdacht, Ihre Ausländerfeindlichkeit mit vorgeblicher Islamkritik zu camouflieren. Ein Pendant hierzu wäre der als Israelkritik kaschierte Antisemitismus der Neonazis.
    Was wir in Deutschland erleben, ist nicht die schleichende Islamisierung sondern die galoppierende Diffamierung von Moslems.

    Aber sagen Sie, haben Sie auch Erfahrungen mit der laut Frau E. zweiten Gruppe der Moslems machen können, den Spießbürgergartenzwergebesitzern?

    Herzlichst
    Ihr FC

  25. 25 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 2:26

    Ich möchte Ihnen noch etwas zur sogenannten Pflichtlektüre sagen. Wenn es eine Wahrheit gibt, dann wird sie immer wieder entdeckt. Es ist gar nicht nötig alles zu kennen, was so gerne hochgehalten wird. Wer ein aufmerksamer Leser ist, kann die Bestätigung dafür immer wieder entdecken. Manchmal haben mich gepriesene Bücher geradezu gelangweilt, weil ich diesen Gedanken schon besser formuliert und eingänglicher begegnet bin und das in literarischen Nischen, wo man sie gar nicht vermutet hätte.
    Es ist Ihre höchstpersönliche Illusion, sich nach festen Beständen auszurichten. Wenn Sie das wirklich aufsaugen können, was in bestimmten Büchern drinsteht und dies mit eigenen Gedanken bestätigen können, dann brauchen Sie dieses Buch nicht mehr. Es kann dann immer noch ein Zitatenschatz sein, aber ehrlich gesagt ist es mir in persönlichen Gesprächen noch nicht gelungen, von einigen Ausnahmen abgesehen, dies so formuliert an den Mann zu bringen. Die Wirklichkeit eines Menschen bringt mich immer wieder dazu eine angepasste Schöpfung vorzunehmen.
    Angenommen ich hätte Nietzsche noch nicht gelesen und ich würde auf einen Menschen treffen, der damit prahlt dies getan zu haben und sich in einer Geringschätzung zu mir ergeht, dann wäre ich keinen Augenblick verunsichert. Er müßte mir erst einmal beweisen, dass ich diesem Gedankengut noch nicht begegnet wäre, auch wenn ich Nietzsche noch nicht begegnet wäre. Vielleicht verfüge ich sogar schon zu diesem Zeitpunkt über Entgegnungen, die man Nietzsche gut vorhalten könnte und über Weiterentwicklungen aus bestimmten Gedankensträngen heraus.
    In kulturhistorischen Betrachtungen wird immer so getan, als ob das Auftauchen eines bestimmten Vordenkers etwas grundsätzlich Neues in die Welt getragen hätte und sich erst ab diesem Zeitpunkt in unsere Köpfe senken konnte. Das ist ein Reflex, der lediglich der Beachtung geschuldet ist, die diese Werke erreichen konnten. Die Zeit war reif für diesen Menschen, aber mehr auch nicht.
    Es scheint sinnvoll zu sein dieser uns ausgebreiteten Reihenfolge zu folgen und es verspricht eine gewisse Effektivität. Wer den jeweiligen Zeitgeistern nachspüren will, scheint hier bestens aufgehoben.
    Meine persönliche Erfahrung ist aber die, dass man für sich selbst schneller sein kann. Der bloße Allgemeinbildungsanspruch bringt mich nur dazu Dinge an mich heranzulassen, für die augenblicklich noch kein Aufnahmevermögen in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Ich werde also über vieles hinweglesend sein, auch wenn ich ganz aufgeschlossen herangehe.
    Ich suche mir nur Bücher heraus, die ganz lebensnah zu meiner augenblicklichen Situation passen und für die ein vollständiges Interesse erwacht ist. Das lässt mich diese Bücher augenblicklich verstehen. Es interessiert mich nicht, was es für Leseempfehlungen gibt, weil egal von wem sie kommen, dieser nichts über mich wissen kann und daher eben nicht mein bester Ratgeber sein kann. Für alle Menschen die Haltestangen brauchen und vor dem Gesamtangebot kapitulieren, ist es natürlich sehr sinnvoll auf Menschen zu hören, die ihnen eine gesichtete Vorauswahl und Herauslese präsentieren können. Ich selbst fahre aber weiter meinen Zickzackkurs, weil ich eine größtmögliche Verschmelzung mit meiner Lebenserfahrung wünsche.
    Es interessiert mich nicht, ob ich Senega erst mit 80 lese. Wenn mein Interesse für ihn erwacht ist, wird es mir sicherlich ein Vergnügen sein und es wird zum richtigen Zeitpunkt stattfinden.
    Wir sollten also lieber aufhören Bildungshintergründe als Geschütze in Stellung zu bringen. Das kann nur albern werden. Ich denke, ich könnte zu jedem Inhalt eines ungelesenen Buches, sofort zahlreiche Beispiele beibringen, wo diese Gedanken schon verarbeitet wurden. Das dürfte nicht schwierig sein.
    Sie haben mir auch einmal Langatmigkeit vorgeworfen. Das ist eine meiner herausragendensten Qualitäten, weil ich Zeit meines Lebens, außer vielleicht in meiner Kindheit, wissen wollte wie weit man mit eigenständigem Denken kommt. Einige Griechen haben mich dazu inspiriert, für die man die Beschreibung fand, dass sie sich in ihre graue Ecke setzen konnten und das Wesen der Welt rein gedanklich erforschen wollten. Ihre Ergebnisse hatten mich verblüfft. Ich hole sehr gerne aus, weil dies die Bezeugung meiner Wesensart ist.
    Zu dem Rassismusvorwurf muß ich mir noch überlegen wie ich Ihnen das darstellen kann. Nur ganz kurz. Ich sehe mich nicht als Rassist. Ich bin lediglich dazu übergegangen eine Beschützerrolle einzunehmen. Ich konnte bisher auch jeden Menschen so sein lassen wie er ist. Ich sah es nie als zwingend erforderlich an Veränderungen vornehmen zu müssen. Warum sollte ich auch unaufgefordert in die Entscheidungslage eines anderen Menschen eingreifen wollen? Ich respektiere es weitestgehends wie sich jemand versammeln will. Nun habe ich aber doc doch eine Ausnahme gemacht. Sie werden lachen, ich mache diese Ausnahme nicht nur um mich vom Treiben der Moslems abzuwenden. Es ist auch immer noch Hinwendung da. Hinwendung zu jedem, der sich in seiner Verfassung aufrichten kann, und in ein Leben retten kann, was ihm den Boden für eine gute Weiterentwicklung bereitet. Der Islam kann das nicht. In einer persönlichen Begegnung wäre ich vorwiegend geduldig und sanftmütig zugange. Da ich mich aber nicht multiplizieren kann und in dieser Weise auf jeden Moslem einwirken kann und mir dafür Jahreszeiträume vornehmen kann, halte ich es für sehr sinnvoll, wenn den Moslems ein starker Gegenwind entgegenbläst.
    Wenn sich jemand über fortgesetzte Kritik oder Angriffe aus seinem krankmachenden Glaubenssystem befreien kann, soll mir das auch recht sein. Es gab soviele Bewegungen mit freiheitlichen Bestrebungen und viele waren von links motiviert. Warum sollte man diesen Gefallen auch nicht den Moslems tun? Die Deutungshoheit darüber haben im Moment die rechtsverlagerten Menschen. Muß man akzeptieren, dass diese dieses Thema für sich zuerst entdeckt haben und natürlich gibt es Anknüpfungen zu anderen Anliegen. Anders kann man das auch nicht erwarten. Wäre das Thema von links gestellt worden, würden die das auch mit ihrem Wertekanon verbinden. Ich mag diese Eifersüchteleien nicht, wo man sich nicht traut Positionen des politischen Gegners zu übernehmen, weil dann diese Seite befürchtet sie würde der anderen Seite einen Imagegewinn zuschustern.Viele wichtige Themen hatten so lange Zeit keine Chance eine Lösung für sich zu finden.
    Ich will Menschen retten. Was wollen Sie?
    Alles Gute!

  26. 26 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 3:18

    Wäre mit den Inhalten des Korans nicht zu vereinbaren, dieses Verhalten dieser Leute…
    Wollen Sie mich ärgern? Müssen Sie unbedingt Rechtfertigungen abfordern, die im Sebstverständlichem lagern?
    Wo soll denn das herkommen? Warum gibt es dazu ein so häufiges deckungsgleiches Verhalten? Wer hat sie denn auf die Idee gebracht sich so zu verhalten? Ist mir schnuppe, ob dabei einer aus dem Koran zitiert hat, oder ob sie sich dazu einen spießigen Vortrag ihrer Eltern anhören mussten. Es kommt aus der gleichen Richtung. Sie werden doch wohl noch Ableger erkennen können. Dann gibt es eben eine indirekte Ableitung.

    Was meine Menschenkenntnis angeht so ist diese sehr umfangreich. Ich bin bis jetzt noch mit jedem Menschenschlag zusammengekommen, auch mit Kleingartenbesitzern, die Gartenzwerge in ihrem Vorgarten hatten.
    Sogar 100%. Kommunisten sind mir schon begenet.
    Ihre weiteren Unterstellungen zu meiner Person zu meiner Persönlichkeit sind so lächerlich und vorbeizielend das ich meine Abneigung dazu erst noch überwinden muß. Ich erzähle auch ständig über mich. Wenn Sie das einordnen könnten, hätten Sie nicht solche abstrusen Unterstellungen. Ich komme Ihnen gleich mit meinem Wissen über Wahrnehmung und Psychologie und werde persönlich, wenn Sie sich nicht mäßigen können.

  27. 27 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 4:00

    “So verhält es sich wohl mit allem was Sie gelesen haben… Bla bla bla
    Ich könnte Texte nicht richtig zuordnen…

    Wer sagt Ihnen denn das ich mich mit Ihnen unterhalten habe?
    Der Vorwurf kam und ich habe eine Erwiderung darauf gegeben.
    Im übrigen habe ich wirklich keine Lust mir das vorangegange immer wieder durchzulesen. Soll doch jeder selbst herausfinden, ob er sich angesprochen fühlt. Dann war ich eben für Sie nicht sorgfältig genug.
    Gut, den Vorwurf kann ich mir gefallen lassen. Sind Sie jetzt zufrieden?

  28. 28 Final Cut August 15, 2007 um 4:09

    (…)Es kommt aus der gleichen Richtung. Sie werden doch wohl noch Ableger erkennen können. Dann gibt es eben eine indirekte Ableitung.(…)

    Sie müssen jetzt ganz stark sein, mein lieber aufgeschreckter Mensch. Möglicherweise werden Sie verärgert sein: Einerseits beglückwünsche ich Sie zu der Erkenntnis, dass das Verhalten, der Ihnen missliebig aufgefallenen Jugendlichen, nicht Koran induziert ist, anderseits bekennen Sie frei heraus, dass nach Ihrer Ansicht dieses Verhalten in der Herkunft begründet ist. “Ableger“ ist übrigens ein amüsanter Euphemismus, der Ihren Rassismus gnädig umschreibt.
    Ich denke aber, die Empfehlung, den Moscheenbau als Wurzel allen Übels zu verbieten, haben wir vom Tisch, oder? Und das war ja schließlich der Ausgangspunkt unserer netten Unterhaltung.

    PS: Ich weiß nicht, ob es Ihnen tatsächlich recht wäre, wenn ich Ihrer Empfehlung folgen würde, mich mit dem zu befassen, was Sie an Persönlichem von sich preisgeben …und ich es “einordnen“ würde.

  29. 29 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 4:16

    Im übrigen würde ich mich am liebsten über Rassismus unterhalten. Hier wollen die Meisten ihre Trefferflächen darauf erkennen. In der antiislamischen Szene gibt es auch Rassisten, gar keine Frage. Ich bin kein Vertreter von Ihnen, habe aber auch meine Toleranzhaltung eingeschränkt, jedenfalls auf Gebieten, die außerhalb von persönlichen Begegnungen stattfinden. Ich lasse mich auch gerne von Ihnen beuteln.
    Wollen wir das mal ausdiskutieren?

  30. 30 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 4:29

    Im übrigen bin ich kein Aufschrecker, sondern lediglich aufgeschreckt.
    Ich habe mit der Bezeichnung aufgeschreckter Gutmensch die Bezeichnung angegeben, die meinen Status klar erkennen lässt. Keinerlei Versteckspiel. Jeder kann mich so klar zuordnen.

  31. 31 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 4:52

    Und wenn Sie nach einer politischen Zuordnung bei mir suchen wollen, werden Sie es vergeblich tun. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich meine Zustimmungen über die ganze politische Landschaft vergebe. In eine Partei könnte ich nie eintreten, weil ich dann genötigt wäre, meine Zustimmung auf das Gesamtpaket auszudehnen. Nur aus Gründen der Zugehörigkeit würde ich mir das nie antun.

  32. 32 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 5:09

    Und den Leuten, die sich auf Angriff meiner Person eingestellt hatten, möchte ich mal sagen, dass das ein schlechter Ratgeber ist. Man gibt zu oft dabei die rechten Bemühungen auf. Versuchen Sie lieber mir beizukommen. Diesen Rat muß ich mir jedoch auch selber geben. Ich gebe zu hier auch einige Angriffe gefahren zu haben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen. Es hätte mir besseres einfallen müssen.

  33. 33 aufgeschreckter Gutmensch August 15, 2007 um 8:59

    Final Cut
    Sie dürfen mich gerne einordnen so gut wie es Ihnen gelingt. Falls Sie das ernsthaft versuchen wollen, würde ich dem mit großem Interesse gegenüberstehen. Wenn es Ihnen wirklich gelingt Zutreffendes, und damit meine ich wirklich Zutreffendes und nicht das was man zur Abschwächung gerne gebrauchen würde, herauszustellen und ich diesen ernsthaften Willen bei Ihnen spüre, dann werde ich mich auch selber ernsthaft fragen ob das zutreffend sein könnte. Ich werde mich dann von Ihnen anregen und inspirieren lassen und auch mein eigenes Wissen heranziehen und in einen Vergleich einarbeiten. Sie brauchen mich dabei nicht zu schonen. Wahrheiten weiche ich nie aus.
    Ich will mich nicht hinstellen und behaupten ich würde die mit dem Islam verbundene Problematik schon überblicken. Ehrlich gesagt sind meine Eindrücke dafür zu frisch. Auch habe ich mich von dem Einfluss bestimmter Seiten noch nicht vollständig entfernt. Mir fehlt also Abstand. Ich bin lediglich so weit zu sagen, dass das nicht alles von der Hand zu weisen ist. Gerne erhalte ich mir einen vollständigen Tugendkontext, solange dies möglich ist.
    Ich habe mich aber gefragt, ob die Wirkungen die aus den antiislamischen Bestrebungen hervorgehen, auch wenn einiges feindlich gesinnt ist und viele Pauschalisierungen entstehen und einiges an Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, nicht doch einen indirekten Freiheitskampf bedeutet, der zwar so nicht motiviert ist, aber jedem Menschen nützen könnte, der sich vom Islam befreien könnte.
    Ich bin eigentlich ein Anhänger der gesellschaftlichen Balance. Ich finde es gut, dass mehrere Parteien und Interessenvertreter um die Güte ihrer Auffassungen streiten. Ich brauche es nicht es parteiisch zu werden. Ich bin weder für noch gegen jemanden. Ich picke mir das Beste heraus, oder zumindest das was ich dafür halte.
    Was würde also passieren, wenn antiislamische Parteien ihren Wind entfalten? Wo dringen sie durch und wo werden sie abgefangen? Wäre das wirklich der Startschuß für das anfachen von rassistischen Bekenntnissen in der Bevölkerung, oder würde sich zum Schluß alles auf die Person von Mohammed konzentrieren und sein XXX [edit: mir persönlich ist das Buch ja recht egal, aber Religionsfreiheit usw...] Machwerk?
    Solange letzteres passiert habe ich nichts dagegen.
    Ich stelle mich wirklich auf die Seite von jedem guten Menschen. Aber gerade weil ich so ausgerichtet, ist es mir unmöglich die Person von Mohammed und sein Machwerk in irgendeiner Weise zu verteidigen. Ich möchte es noch nicht einmal dulden, weil mir jeder Mensch leid tut, der sich danach ausrichtet. Soll ich wirklich die Religiosfreiheit verteidigen, eine zugegebenermaßen große Errungenschaft? Vor der Beschäftigung mit dem Islam wäre es mir nie eingefallen, da was antasten zu wollen und ich hatte schon alle Weltreligionen durch und einige weitere Glaubensrichtungen. Au weia, habe ich mir gesagt, was ist denn das, das ist ja völlig abartig, geradezu krank, wozu fordert denn der auf, was wird aus den Menschen, die sich danach ausrichten?
    Der Schöngeist in mir fing recht früh an zu rebellieren. Geradezu grauenhaft darin eintauchen zu wollen.
    Als ich dann die antiislamische Szene entdeckte sagte ich mir: Aha, da gibt es welche, die das bekämpfen wollen. Welche Herangehensweise wollen die verwirklichen? Mmh, nirgends andere mit gleichem Ziel. Es wäre ja auch ein Aufleben emanzipatorische Bestrebungen denkbar. Mmh, nur laue Lüftchen, aber kein ernsthafter Versuch. Ich legte meinen Kopf schief und entschloss mich dann mir die ganze Szene anzuschauen.
    Mal sehen wollen, was die so alles versammeln wollen und wie die ihre Argumente vorbringen. Sind ja ne ganze Menge Heißblüter darunter. Wäre nicht mein Stil, aber das will ich jetzt mal nachvollziehen. Mmh viel vom rechten Rand. Da schaue ich zwar selten nach, aber mich interessiert jetzt mal die Gegnerschaft zum Islam. Geht auch viel gegen Volksgruppen, Türken, Araber, Iraker, Iraner und und und. Mmh, klar das welche ihre Ablehnung ausweiten. Wäre ja auch das erste Mal, wenn sich irgendwelche Nebeneffekte nicht verwiklichen würden. Ist das jetzt zwingend logisch das dieses Spektrum auftaucht? Mmh, eigentlich ja. Na gut, eine kritische Masse. Lesen wirklich alles auf, was man dazu finden kann. Das verzerrt das Bild, aber na gut, so ist man eben wenn man leidenschaftlich ist. Wer bringt nicht alles in Stellung, wenn er sich gegen etwas stellt? Mmh, viele Berichte die ausländische Straftaten hochjubeln. Das facht natürlich mächtig an. Sehr verfänglich für leicht zu beeindruckende Gemüter. Schwups sind auch die Kommentare da, die dazu passen. Die höchsten Zahlen bei den Kommentierungen. Hier und wenn es darum geht geht die Islamisierungsgefahr allgemein auszurufen. Klar, das merken die sich natürlich und bringen solche Berichte entsprechend häufig. Trotzdem, das muß ich anerkennen, viele können gut formulieren. Aber man, die toben sich mächtig aus. Uff, was machst Du jetzt daraus? Welches ansehen davon willst Du nun bemühen? Mmh, weiß noch nicht. Wo finde ich denn die seriösesten Seiten? Mmh, hier ist etwas mit vielen Fakten. Keiner nimmt die Bedrohungen aus dem Spiel. Die sind ja auf ihre Art noch entschiedener. Viele Zitate von Einzelpersonen. Davon lässt Du Dich mal nicht so schnell beeindrucken. Wer etwas heraussuchen will, wird immer etwas finden. Das klappt zu jedem Thema. Trotzdem, die Zitate sind Koranlike, das hast Du schon durch.
    Ist ja unglaublich im Iran werden Homoseuelle hingericht, untreue Frauen gesteinigt, selbst an Glaubenskritiker gehen sie tötend heran.
    Man die setzen das ja 1:1 um. Mohammed ist noch immer unter uns. Ist was anderes wie Kerzen anzünden. Oje oje, wie sieht es denn in anderen islamischen Ländern aus? u.s.w. u.s.w.
    Nun sind Sie erst mal dran.
    Ach so, doch noch eins. Ableger assoziiere ich zuerst mit Pflanzen. Ich bin Pflanzenfreund. Meine ganze Wohnung ist voll davon. Seit ich “Willkommen Mr. Chance” gesehen habe ist mir klar geworden wie gut man sich Begriffe aus der Biologie entlehnen kann. So gesehen weiß ich nicht wie Sie Rassismus hineininterpretieren konnten. Woran haben Sie denn gedacht?

  34. 34 red.cloud August 16, 2007 um 1:28

    “aufgeschreckter Gutmensch”

    Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals ein Artikel derartige Begeisterung ausgelöst hätte wie bei Ihnen :)

    Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, auf ihre Argumente einzugehen, angefangen bei

    14. August 2007 um 10:33 nachmittags

  35. 35 aufgeschreckter Gutmensch August 16, 2007 um 10:35

    red.cloud
    Ja, ich weiß, ich bin noch nicht sonderlich stark auf Ihre Argumente eingegangen. Ich wollte erst andere Dinge feststellen.
    Bei einer uns gewohnten guten Diskussion geht man sicherlich immer gleich auf die Argumente des Diskussionspartners ein. Habe ich auch mal so gelernt. Ich kenne aber auch andere Vorgehensweisen, die auch ihre Güte haben und den Anstand nicht verletzen.
    Damit Sie merken, dass ich das gewohnte Verfahren nicht verlernt habe,
    tue ich Ihnen ab jetzt den Gefallen und tue mein Bestes Ihre Argumente mitzubeleuchten. Selbst die Dinge bei denen ich Ihnen zustimmen muß, werde ich nach weiteren sinnvollen Ergänzungen absuchen.
    Befreien Sie mich aber bitte von der Verpflichtung dies auf alles Vorangegangene anzuwenden. Ich komme sonst aus dem Schreiben nicht mehr heraus. Wenn Ihnen bestimmte Feststellungen, die Sie bereits gebracht haben, wichtig waren, dann möchte ich Sie bitten diese wiederholt anzubringen. Ich werde dann sofort erkennen, wie sehr Ihnen dies am Herz liegt und es entsprechend ernst nehmen.
    Mir ist bewußt, dass einige Vorgehensweisen von mir, für die ich mich spontan entschlossen habe, den Eindruck von Nichtbeachtung Ihnen gegenüber hinterlassen mußten. Es werden nur sehr wenige Menschen erkennen können, dass dies so nicht ganz stimmt. Trotzdem sehe ich es als gegeben an, dass ich mich dazu verleiten ließ, mich im Tonfall zu vergreifen. Ich bin darüber selbst unglücklich. Das passiert mir sonst nur sehr selten. Ich werde mich ab jetzt in besserer emotionaler Verfassung präsentieren. Entschuldigen Sie bitte alle Ausfälle, die ich Ihnen gegenüber gebracht habe. Es tut mir leid, dass dies so geschehen ist. Ich möchte mich auch bei den Lesern entschuldigen, die dieses Schauspiel verfolgt haben. Ich habe Ihnen damit ein schlechtes Beispiel geboten. Es sollten uns nie die Ideen ausgehen, wie man einen anderen Menschen im Guten erreichen kann.
    Nur weil ich meine Egoebene aktiviert hatte und dies keiner weiteren Prüfung unterzogen habe, konnte mir das passieren. Ich hatte es mir mehrmals erlaubt die Beherrschung zu verlieren. Damit tötet man aber jedes Wechselspiel eingänglicher Betrachtungen und fordert nur andere auf, es einem gleichzutun. Dadurch legt man den Finger immer nur in die Wunde des anderen und hält nach Verletzlichkeiten Ausschau. Man gibt damit eine Position auf, den anderen als Ganzes wahrnehmen zu wollen. Und nur das sollte man im Auge behalten, wenn einem Bemühungen wichtig sind. Damit möchte ich nicht ausschließen, dass es dazu Ausnahmen gibt. Aber solche Ausnahmen sind sehr schwer einzuschätzen und man verlässt für diese zumeist eine besonne Haltung. Das meiste davon muß im Blindflug geschehen und man muß sich darauf verlassen, vor dem Einsetzen davon, die Strecke schon kartiert zu haben, will man auch mit solchen Mitteln auch dann nicht die Erreichbarkeit verlieren. In der Regel sind dafür einfach zuviele Dinge zu berücksichtigen und sie passen nicht so recht zu der Augenblicklichkeit mit der dies einsetzen muß. Nur Menschen mit einer ungewöhnlich hoch ausgeprägten Intuition können sich hier nahezu fehlerfrei heranwagen. Wir sollten nicht in den Größenwahn verfallen dies für uns annehmen zu wollen. Beispiele dafür konnte ich nur von Menschen aufnehmen, die ihr ganzes Leben darauf verwendet haben Ihre Intuition stets mitzutrainieren. Und auch die verzichten liebend gerne auf die Ausnahmen.
    Liebe red. cloud!
    Ich werde solange warten bis sie genug Zeit gefunden haben Ihre Aussagen konzentriert vorzubringen. Ich bin schon gespannt darauf welches Auftreten Sie wählen wollen.
    Alles Gute!

  36. 36 aufgeschreckter Gutmensch August 16, 2007 um 4:44

    Red Cloud
    Ich möchte doch noch etwas sagen. Ich würde mir wünschen Sie könnten auch etwas von sich preisgeben. Ich würde sehr gerne eine runderes Bild von Ihnen bekommen. Das würde mein Verständnis erhöhen und dann hätte ich mehr Freude daran mich mit Ihnen auszutauschen. Menschen mit analytischen Fähigkeiten finde ich immer sehr reizvoll. Ich sehe sehr gerne dabei zu, wohin und wie weit dieses Vermögen reicht. Würden Sie mir also den Gefallen tun von sich zu erzählen?
    Ich möchte Ihnen auch erklären warum ich Eisvogel nicht mit Kritik überzogen habe, obwohl ich da durchaus Ansatzpunkte sehe.
    Hier tauchte z.B. die Frage auf: Glaubt Sie das wirklich? Aus Verständnismangel stellt man solch eine Frage nicht, sondern um eine Unterstreichung dafür zu finden, wie unmöglich man diese Denkweise findet. Ich glaube der Fragesteller weiß sehr wohl wie die ehrliche Beantwortung dieser Frage aussieht. Es kann kein Zweifel darin bestehen, dass Sie das wirklich so glaubt. Der Fragesteller will das aber nicht akzeptieren und er gibt seine Entscheidung preis, keinen Grund zu sehen irgendetwas davon an sich heranzulasen und ganz entschieden bei seiner Denkweise zu bleiben. Zugleich gibt er einem Bedürfnis nach dies beleidigend zu tun.
    Unabhängig davon wie man die Inhalte von Eisvogels Text bewerten will, so ist gleich zu spüren und wahrzunehmen, dass sie vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrung und Verständnismöglichkeiten einen ehrlichen und bemühten Gedankengang anstrengt. Dabei geht sie von Hypothesen aus, die unveränderlich für sie festehen und sie begeht auch den Fehler dies verallgemeinernd zu tun und nicht vorsichtshalber auf ihre persönliche Sicht zu beschränken. Dennoch kann man als Leser diese Korrektur für sie vornehmen, weil der persönliche Aspekt trotz dieser Verallgemeinerung aus vielen anderen Bezügen hervorgeht. Vielen müßte es möglich sein dies intuitiv sogleich zu erfassen.
    Natürlich kann man sich fragen, wie ihre Herangehensweise und Argumentationsweise ausfallen muß, wenn sie diese extreme Frage: Willst Du alle Moslems umbringen? als letztes einfängt. Das sagt viel über ihre Weichenstellung im Gespräch aus und man ahnt das man dafür auch starke Geringschätzung gebraucht hat.
    Wenn man aber sieht, mit welchen Expertentexten sie ihren Blog flankiert und welche Entschiedenheit daraus hervorgeht, dann kann man auch verstehen wollen, wie sie sich immer weiter emotional vorgewagt hat. Und sie gibt das ja auch zu. Sich nicht für ein Monster zu halten, sagt mir da alles.Sie hat sich innerlich dazu durchgerungen.
    Für sie selbst muß das folgerichtig sein.
    Einen so überzeugten Menschen kann man erst einmal nicht erreichen, weil man kein Gegengewicht aufbauen kann, für die vielen Entwicklungsschritte, die das gekostet haben muß. Deshalb habe ich auch bescheiden darauf verzichtet und nur etwas kleines hineingemogelt, von dem ich mir eine vielleicht aufnehmbare gute Wirkung versprochen habe.
    Natürlich steht es ihnen frei jeden Text zu analysieren, nach denen ihnen ist. Und ich hätte Sie auch nicht angeriffen, wenn Sie dies ausgewogen versucht hätten, mit einer kleinen inneren Bereitschaft auch gute Haare an ihrem Gegner zu lassen. Aber schon ihre Überschrift verrät mir, dass sie das in Feindschaft begehen wollten.
    Und so zieht es sich auch durch ihre ganze Analyse. Sie geben das selbst dann nicht auf, als sich bei ihnen der erste Kommentar einfindet. Mir würde wirklich viel zu diesem ersten Kommentar einfallen und ihrer Reaktion darauf. Ich könnte eine ganze Abhandlung dazu schreiben. Aber das möchte ich jetzt an dieser Stelle lassen.

    Natürlich weiß ich, wie viele Formen der gegenseitigen Bestärkung es gibt. Da funktioniert auch vieles, was eher unsympathisch ist und dennoch höchsteffizent ist. Der antiislamischen Szene könnte ich da auch so einiges vorwerfen. So ist z.B. Hass eines der stärksten Bindemittel, die es geben kann.
    Wenn Sie aber Rassismus als Thema aufgreifen wollen und auf seine Erscheinungsformen hinweisen wollen, dann sollten Sie sich von den Emotionen, die da zwangsläufig zu erwarten sind, nicht anstecken lassen. Warum lassen Sie sich überwältigen? Es wird ihnen keiner Übel nehmen, wenn es Ihnen wirklich gelingt, die Grundlagen zu erarbeiten aus denen moralische Überlegenheit hervorgeht. Das sollten Sie dann auch noch Ihre Textanalyse einarbeiten. Sie sollten nicht nur die Menschen einsammeln wollen, die Ihre feindlich gestimmte Gegnerschaft teilen, sondern Ihnen auch die Unterstützung geben, sich weiterhin gutmenschlich zu orientieren. Dafür müssen Sie bereit sein etwas von Ihrer philosophischen Sichtweise frei zu geben. Wenn ich mich von etwas fern halten soll, dann will ich auch wissen warum und wie es besser geht. Das sind Sie schuldig geblieben.
    Ansonsten freue ich mich auf eine anregende und Austauschungsfreudige Diskussion mit Ihnen. Es gibt vieles worin ich auch Sie bestärken möchte. Ab jetzt wird mein Tonfall freundlich bleiben. Vielleicht können Sie das ja auch entgegensetzen.
    Allzu viele Leser scheinen Ihren Blog noch nicht entdeckt zu haben.
    Wir können uns also so viel Zeit dafür nehmen wie wir wollen, falls Sie diesen Wunsch auch haben. Und seien Sie nicht so ehrgeizig mich widerlegen zu wollen, indem Sie sich auf die Analyse meiner Texte verlegen zu wollen. So kann man auch zusammen voranschreiten, aber ich würde mich mehr darüber freuen, wenn wir nachdenkliches zusammentragen. Mich interessiert Ihre Lebensphilosophie.
    Alles alles Gute!

  37. 37 aufgeschreckter Gutmensch August 17, 2007 um 11:10

    red.cloud
    Ich habe mir gerade Ihre Hauptseite durchgelesen. Sehr dezidiert,sehr dicht und sehr umfänglich und überzeugend. Das hätte ich mal lieber vorher machen sollen, bevor ich mich erdreistet habe Sie anzugreifen.
    Komme mir jetzt total albern vor. Da gibt es vieles wo ich ins Leere gegriffen habe und sicherlich vieles was ich für einen solchen Menschen wie Sie völlig überflüssiger Weise aufgebaut habe.
    Auch ist mir klar geworden wie minderwertig mein Material sein muß, dass ich für mein Flugblatt zusammengestellt habe und das ich mich in der Kommentierung auf falsche Hervorhebungen verlegt habe.
    Tja, da fühle ich mich an Dieter Nuhr erinnert:”Wenn man mal keine Ahnung hat, einfach Klappe halten!”
    Tja, wozu tauge ich jetzt noch? In welche Selbstverführung bin ich hineingeschlittert? Da habe ich mich wohl zu einem gut Teil indoktrinieren lassen. Kränkt mein Ego, aber wenn es etwas gibt, was man sich zugeben muß, dann sollte man das auch machen.
    Auslöser war sicherlich mein Einfühlungsvermögen und mein Willen, die Menschen aus der antiislamischen Szene aus sich selbst heraus zu verstehen. Da kommt einfach zu viel Zeit zusammen, die ich darauf verwendet habe und ich hatte keine Quelle, die hätte als Gegengewicht dienen können.
    Tja, wenn Sie mich dahingehend auseinandernehmen möchten, wird Ihnen das sicherlich trefflich gelingen. Wenn Sie damit Ihren Lesern etwas vorführen wollen, halte ich still und lasse mich als Beispiel verwursten. Ich sehe dann noch zu, wo ich das mit ehrlichen Bekenntnissen auffüllen kann.
    Ihre Zeit wird aber sicherlich besser verwendet sein, wenn Sie sich weiter um ihre dezidierten Berichte kümmern. Weiß nicht, kommt natürlich auf Ihre Vorlieben an und was Ihnen wichtig ist.
    Wird mir in nächster Zeit Spaß machen, öfter in Ihren Blog zu schauen. Können Sie bei PI auch einen, wie heißt das, Pingback setzen? Wäre spaßig zu sehen was dann passiert. Die sind ja sehr aggressiv Andersdenkenden gegenüber. Die Kommentare bei Eisvogel hatten sich ja auch schon überschlagen, als Final Cut und Antikörper auftauchten und dann ich noch mit meinem Appel an Eisvogel. Final Cut hatte Eisvogel eine recht gute Analyse zu ihrem Text angeboten. Hat aber keine Aufnahme stattgefunden. Sie ist bei Ihren maschinengewehrschnellen Erwiderungen geblieben. Eigentlich traurig, wenn kein Weiterlernen stattfindet. Da hat jemand einen Blog, stellt Öffentlichkeit her, geht anderen voran und dann das. Ihr Geschwafel über gemäßigte Nazis hat mich auch erschreckt. Kam mir so vor, als ob sie sich damit identifiziert und schlecht versteckt hat, dass sie da ihre politische Heimat sieht.Warum sollst will sie eine Lanze für die brechen? Kann mich auch irren, will nicht unbedingt überinterpretieren. Trotzdem würde ich gern darauf wetten.
    Was meinen Sie? Geht das daraus hervor?

    Final Cut
    Ich vermisse Dich hier. Möchte gerne etwas von Dir lesen. Deine Analysen können so schön trocken sein. Dein: Darf ich mich vorstellen Cut, Final Cut, klingt aber arg nach: Mein Name ist Bond, James Bond
    Wo treibst Du Dich sonst rum? Wollen wir uns mal irgenwo treffen und uns in unseren Kommentaren aufeiander beziehen. Könnte lustig werden wenn das keiner mitbekommt und wir ständig Verstärkungen unsererseits vornehmen und uns hochjubeln. Könnte die Gesamtaufmerksamkeit anziehen, wenn man das gut genug macht. Dann muß sich alles nach uns verschieben. Wie wärs? Wäre das ein Spaß? Wir müßten uns nur einigen wohin das gehen soll. Das kriegst Du doch auch hin ständig einen Gedankenstrang verlängern. Je mehr Wahrheiten darin vorkommen, umso mehr muß man uns zustimmen. Das macht glaubwürdig für den Rest, den man vorhat. Ein Trick, den viele Aggitatoren drauf haben. Sie tarnen damit die Sachen die sie noch durchbringen wollen. Wenn sie ihnen erst mal aus der Hand fressen, wird alles geschluckt. Wird viel zu selten enttarnt und viel zu selten erkannt. Bei uns wird das keiner vermuten und wir können ja gute Absichten behalten. Wir könnten auch größere Gruppen bilden. Bei sowas würde ich mich wahrscheinlich unter den Tisch lachen. Warum nicht Spaß mit Ernst verbinden? Erwarte Deine Antwort! Bis dann!

  38. 38 Bell August 18, 2007 um 1:44

    XXX [edit: gelöscht wegen eklatant mangelnden Bezugs zum Thema (Unterstellungen gegen dritte Personen)]

  39. 39 red.cloud August 18, 2007 um 10:01

    Sehr geehrter Herr „aufgeschreckter Gutmensch“,

    Natürlich freut mich Ihre „Abkehr“ vom Lager der „Islamkritiker“. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Sie sich ein offenes Weltbild bewahrt haben und Sie sich nicht in ein abgeschlossenes Welterklärungs-System voller Ressentiments hineinbewegen wollen. Auch wenn es auf Sie anfänglich anders gewirkt haben mag, ist mir keinesfalls daran gelegen, irgendjemanden „auseinanderzunehmen“ und ich bin froh, dass ich jetzt nicht mehr umfänglich auf Ihre „islamkritischen“ Argumente eingehen muss. Im Moment hängt mir das Thema nämlich einfach zum Hals raus. Es freut mich auch, dass Ihnen mein Blog gefällt – für mich ist es ein Hilfmittel, um thematisch ein wenig durch die Welt zu „surfen“ und mich mit diesem und jenem ein bißchen zu beschäftigen.

    Über Ihre „Selbstverführung“ durch minderwertiges Material und falsche Prämissen würde ich mir an Ihrer Stelle keine Gedanken machen – wichtig ist ja nur, dass man fähig bleibt, sich zu hinterfragen, und, wenn man es denn als Ideologie erkennt, sich davon notfalls wieder lösen zu können. Als genau das sehe ich zumindest die sogen. Islamkritik. Und Frau Eisvogel sehe ich als eine Art Chefideologin-im-Geiste von PI und sie spielt diese Klaviatur durchaus geschickt. Ob sie und die PI-Macher daran glauben, was sie sagen, kann ich nicht beurteilen.

    Ich würde Ihnen empfehlen, ein eigenes Blog zu starten – Ihre „Schreibwut“ beim Kommentieren zeigt doch, dass es Ihnen ein Bedürfnis ist, sich auszudrücken. Bloggen ist ja umsonst und hier bei wordpress.com oder blogspot.com (oder diversen anderen Anbietern) auch ganz leicht. Eine persönliche Anmerkung erlaube ich mir noch: Sie neigen dazu, ihr Einfühlungsvermögen sehr zu betonen und damit Diskussionen auf eine sehr persönliche Ebene zu verlagern. Abgesehen davon, dass es neben der subjektiven Ebene sehr wohl eine Objektivität gibt, könnte es passieren, dass Sie so in der „Bloggosphäre“ viele Leute vor den Kopf stoßen. Die meisten Blogger sind was ihre Privatsphäre angeht sehr sensibel und tragen im Netz eine „Maske“ – aus gutem Grund. In manchen „Blogflames“ wird danach getrachtet, die private und berufliche Existenz des Gegenübers zu schädigen. Und je mehr man dann über das Gegenüber bekannt ist, desto unerbittlicher wird dieses Wissen in eine Waffe verwandelt.

    Gruß – red.cloud

  40. 40 white hand August 18, 2007 um 3:17

    XXX [edit: gelöscht wegen eklatant mangelnden Bezugs zum Thema (Unterstellungen gegen dritte Personen)]

  41. 41 Final Cut August 18, 2007 um 7:56

    (…)Ich vermisse Dich hier. Möchte gerne etwas von Dir lesen. Deine Analysen können so schön trocken sein. Dein: Darf ich mich vorstellen Cut, Final Cut, klingt aber arg nach: Mein Name ist Bond, James Bond (…)

    Ich verrate es Ihnen.
    Die Urfassung dieses Manierismus stammt von einem “ Geheimagenten“, namens John Drake. O-Ton (im Vorspann jeder Episode der TV-Serie): “Jeder Staat, jede Regierung unterhält einen Geheimdienst. Amerika beispielsweise den CIA, Frankreich das Deuxième Büro, England das MI5. Und wenn es sich um eine besonders kitzlige Sache handelt, dann ruft man gewöhnlich mich, oder einen meiner Kollegen. O ja, entschuldigen Sie, mein Name ist Drake – John Drake.“
    John Drake war eher ein Anti-Bond: Keine Waffen, keine Frauen, keine Affären. Ein freiberuflich arbeitender Agent, der seine Dienste wechselnden Auftraggebern zur Verfügung stellte. Der Darsteller der Figur, ein gewisser Patrick McGoohan, lehnte die ihm vor Sean Connery angebotene Rolle des “ James Bond“ aus moralischen Gründen ab. Vielleicht sagt Ihnen seine nachfolgende Serie “Nummer Sechs“ auch noch was.

    Es freut mich außerordentlich, dass Sie mit mir zusammenarbeiten wollen, doch ich denke, um den “Islamkritikern“, besonders solchen intellektuellen Fliegengwichten, wie Eisvogel & Co Paroli zu bieten, bedarf es keinerlei konspirativer Absprachen. Mein Problem besteht eher darin, ihnen mit einem Diskussionsniveau zu begegnen, das sie gerade noch verstehen können. (Eine Pointe geht verloren, wenn sie erklärt werden muss). Komplizierend kommt hinzu, dass die “Politisch Impotenten“ die Beiträge Andersmeinender mit Vorliebe löschen. Es besteht auch ein grundsätzlicher Unterschied darin, ob man in einem Forum diskutiert oder einen Beitrag in einem Blog kommentiert. Im letzteren Fall sind interaktive Diskussionen nur bedingt möglich, ganz abgesehen von der naturgemäß fehlenden Möglichkeit, in einen fremden Blog eigene Themen einstellen zu können.

    Ich selbst betreibe keinen Blog, bin ein einfacher Poster, besitze aber auf Bellantis, dem Forum zur Verbesserung der Welt eine kleine Datscha in einem romantisch gelegenen Schrebergarten. Wenn Sie Sehnsucht nach mir haben oder mir eine Nachricht hinterlassen wollen, können sie das dort tun. Aber seien Sie auf der Hut, seit geraumer Zeit treiben dort paranormale Islamhasser und Philosemiten ihr Unwesen.

    Übrigens, wenn Sie einmal einen Orientexperten auf hohem islamophoben Niveau kennen lernen wollen, sollten Sie sich mit Hans-Peter Raddatz beschäftigen …

    http://www.abendblatt.de/daten/2004/07/15/318351.html

    Der ewige Hass des Islam

    Der schreibt auch so markige Sätze wie …

    (…) Die Potenz des Mannes steht demnach in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Glauben des Islam, zu dessen Grundregeln die Isolation der Frau gehören muss, um eben dieser Potenz uneingeschränkt zu dienen. Sie darf sich dem Samenfluss, mit dem sie verheiratet ist, in keinem Falle verweigern. Auf Haus und Penis verpflichtet, öffnet sie mit ihrer Existenz dem Mann einen Raum, der sich ihr selbst verschließt.” (…)

    Wir sehen uns
    (Originalzitat aus “Nummer Sechs“)

    Ihr FC

  42. 42 aufgeschreckter Gutmensch August 19, 2007 um 8:59

    red cloud
    Ihren Schlußworten zu mir brauche ich nichts mehr hinzuzufügen. Die sollten für sich stehen bleiben.
    Ich danke Ihnen für die Einschätzung meiner Person und den freundlichen Ratschlägen. Einen Blog möchte ich nicht betreiben. Es hat mir aber gut getan zu vernehmen, das Sie mir solches zutrauen. Mein Schreibinteresse werde ich vielleicht in den Versuch münden lassen mich an einem Buch mit schöngeistigem Inhalt heranzuwagen. Nach der Beschäftigung mit dem Islam wäre mir das der rechte Erholungsurlaub. Auch ich habe keine Lust mehr, da noch irgendetwas durchzukauen. Ich muß es auch erst noch verdauen, wie weit ich mich da habe hineinziehen lassen. Es ist mir peinlich vor mir selbst Ausgewogenheit vorübergehend verloren zu haben.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und ein gutes Gelingen auf allen Ebenen Ihres Lebens!

    Final Cut
    Schön zu sehen wie gut Du schreiben kannst. Das hast Du mir aber sehr ansprechend zubereitet. War ein Genuß es zu lesen.
    Ich sehe mal zu das ich Dich finden kann. Bin sehr neugierig darauf wie Deine Schreibergüsse aussehen, wenn Du befreit aufschreiben kannst.
    Im Blog von Eisvogel hast Du die kürzesten Wege gefunden etwas treffend aufzuzeigen. Ich konnte aber nicht sehen, dass da jemand gewillt war dies an sich heranzulassen. Sind halt stark gepolt die Jungs und Mädels da drüben. Widerlich fand ich es zu sehen, wie Ihnen jedes Auftreten recht war um eine Entkräftung zu erreichen. Sagt halt viel über ihre Gesinnung aus. Dein selbstbewußtes Auftreten hat mich fasziniert und das es Dich nicht irritiert hat zum Prügelknaben zu werden. Tapfer hast Du Deine Argumente vorgebracht.
    Wäre sehr neugierig darauf was Deine Lieblingsverweilorte sind. In einem Kommentar meinte jemand Du wärst Schriftsteller. Das hat mich sofort aufhorchen lassen. Welche literarische Gattung bewegst Du denn? Sag jetzt nicht Spionageromane, dann fang ich an zu lachen.
    Freue mich auf ein Wiedersehen!
    Alles Gute und ein gutes Gelingen bei Deinem nächsten Buchprojekt!
    Vielleicht können wir uns ja mal austauschen über das Schreiben an sich und wie man am Besten Wirkung erzielt. Wäre bestimmt interessant.

  43. 43 aufgeschreckter Gutmensch August 19, 2007 um 11:44

    red cloud
    Habe mir noch einmal Ihre Analyse zu Frau E. weiß etwas, das wir nicht wissen noch einmal durchgelesen. Sie führen eine beeindruckende scharfe Florettklinge, wenn ich das mal so sagen darf. Da fällst einem wie Schuppen von den Augen. Ich versinke vor Scham in den Boden für den Mist, den ich in Ihrem Kommentarbereich angerichtet habe und dergleichen in Eisvogels Blog. Ich hoffe aber dennoch, auch wenn ich mich falsch positioniert habe, dies eine hineinziehende Wirkung für die Vertreter des anderen Blogs hatte. Zuerst mußten sie Zustimmung von mir vernehmen. Da wollte einer für F.E. streiten. Ich hoffe, sie sind dem neugierig gefolgt. Allmählich setzte jedoch eine Wandlung an. Ich merkte selbst das ich eigentlich nur für eine andere Vorgehensweise der Kritik stritt, die nur meiner eigenen persönlichen Wahl und Vorliebe entsprach und die ich unmöglich verallgemeinernd anempfehlen durfte.
    Meine Technik ist meine Technik und ihre Technik ist viel zielführender und aufdeckender. Sie gehen so gut wie keine Umwege, von Ihren brillianten ironischen Einlagen einmal abgesehen, und ich mache das sehr häufig. Das kommt daher, dass ich mich mal von dem asiatischen Sprichwort: “Wenn Du keine Zeit hast, dann mache einen Umweg.” leiten ließ. Ich wollte unbedingt das Paradoxe davon auflösend verstehen. Auch fand ich die teilweise kulturelle asiatische Form einer Spiegeltechnik, um bei Kritik das “Gesicht” seines Gegenübers zu wahren, indem man ,das was man bei dem anderen ansprechen wollte, als Zutreffend für sich selbst ausführte, um so dem anderen die Chance zu geben, dies zu verstehen, ohne in die Notlage zu kommen, dies als Angesprochender entgegennehmen zu müssen, einen äußerst spannenden Entwurf, den ich zu einigen Gelegenheiten adaptierte. Und siehe da, es funktionierte auch in unserem Kulturkreis. Gerade bei Schwerfälligkeit gut anzuwenden. Es ist leichter auf sich aufmerksam zu machen, da hat man gebannte Zuhörer, als in den anderen einzudringen und dabei Gefahr zu laufen, in eine Abwehrhaltung hineinzugeraten. Der Nachteil ist, dass man eine nicht ganz ehrliche Selbstdarstellung hat. Aber das lernt man zu verwinden, zumal, wenn man erkennt, dass man nun treffliche Möglichkeiten hat, die Geschichte dahingehend fortzusetzen, das man die Auflösung des Problems nachliefert. Bei dem anderen ist eine Identifizierung mit einem selbst entstanden und das schafft Verbundenheit untereinander. Das stellt eine Neugierde auf, die wissen will, wie der andere nun die Problemlösung begeht. Man muß dann nur taxieren wollen, wie man die Schrittchen portioniert. Man darf natürlich nicht zu schnell sein wollen, weil der andere ja unbedingt mithalten können muß. Zieht man davon, ebbt das Intersse es einem gleichzutun ab und man arrangiert sich dann wieder mit seiner Defizitbehaushaltung, häufig wegen einem fehlgeschlagenden Konkurenzverhalten.Ich konnte so schon häufig jemand aus seiner psychischen Problemlage herauslotsen. Eine Technik, die wohl eher spielerischen Naturen liegen dürfte.
    Elemente davon hatte ich dann auch in mein weiteres Auftreten beim Kommentieren eingebaut, um noch wenigstens halbwegs etwas zu retten und meine Fehler wiedergutzumachen. Dazu diente mir auch meine Erfahrung, die Gelegenheiten zu erkennen, wo man einen Nachteil in einen Vorteil umwandeln kann. Klingt auch paradox, lässt sich aber manchmal gut auflösen und das viel häufiger als man anfänglich vermuten würde. Es gibt fast immer eine nutzbare Chance.
    Ok, sagte ich mir, eine hineinziehende Wirkung wirst Du wohl erreicht haben. Dann setze das mal um. Der Spannungsverlauf darf jetzt nicht einbrechen. Uff, das wird ne Menge Schreibarbeit ergeben und du darfst jetzt nicht schlecht aussehen. Keinem darf es gelingen dich auszukontern, bis zu dem Moment, wo Du es freiwillig zulässt, weil du die Zeit dafür für einige Leser für reif hälst. Als sie sich Zeit nehmen wollten für eine Antwort, mußte ich die Strategie ändern. Jetzt kommst Du Ihr mit Selbstbekenntnissen entgegen, dachte ich mir.
    Auch war es mir schon peinlich wieviel Raum ich mir gegriffen hatte. Das war unfair, weil sie mir ja kein gleichwertiges Zeitfenster entgegensetzen konnten. Also fing ich an, das aus Ihrer Perspektive betrachten zu wollen und ihnen entgegenzukommen, indem ich meine Wandlung einleitete. Auch wollte ich sie unbedingt von meiner Nötigung befreien, auf meinen ganzen Schmunzius eizugehen. Zum Glück haben Sie das ja auch zum Schluß erkannt, dass das nicht mehr nötig war und haben darauf verzichtet. Ich war dann froh über die guten Schlußbetrachtungen, die Ihnen noch einfielen.
    So, nun kennen Sie auch meine Hintergedanken dazu. Ich habe Hintergedanken gegenüber keine moralischen Bedenken, solange sie sich gut auswirken. Sie können daraus erkennen, dass ich auch Teamplayer war.
    Erwähnen möchte ich noch dazu, dass ich meine Strategie auf Eisvogels Blog entsprechend angepasst hatte. Da war Ihr Pinbag auf der Seite und ich wollte mal sehen, wieviele ich dazu verleiten konnte, über Ihren Abzweig zu gehen und sich Ihre Seite auch anzuschauen. Erleichtend kam hinzu, als Final Cut selbst noch einmal darauf verwies und Ihren Link noch einmal einstellte. Da waren es schon zwei Abzweige. Ich kapituliere jetzt einmal davor, auch hier meine Hintergedanken offenzulegen. Ich habe mit Strategien nur so um mich geworfen und meine ganze Wandlungsfähigkeit aufgeboten. Ich mußte auch oft lachen, weil dies Meistens aufging und mir die, die mich angriffen auch noch dabei geholfen haben, ohne zu ahnen, dass sie für mich und meine Ziele arbeiteten. Ich erzähle Ihnen das nicht um zu prahlen, sondern nur um Ihnen die Möglichkeit zu geben dies nachzuvollziehen, falls Sie dies spannend finden. Sie haben zwar einen anderen Stil, aber vielleicht können Sie ja dennoch etwas für sich herausziehen. Viel Vergnügen dabei.
    Ansonsten noch einmal alles Gute!

  44. 44 Bell August 19, 2007 um 10:54

    @Final Cut

    Ich verrate es Ihnen.
    Die Urfassung dieses Manierismus stammt (…)

    Ich denke Ihrem gesamten Post, lieber Herr Cut, mangelt gar fürchterlich eklantant an irgendeinem Bezug zum Thema.

    Da haben Sie bisher aber wirklich ein ganz umgemeines Glück gehabt, dass unser Gastgeber, der aufgeschlossene, liberale und gut und spritzg schreibende Herr red.cloud also, sich als derart liberal , tolerant, aufgeschloßen und gutherzig erweist, dass Ihren eklant an einem Bezug zum Thema leidenden Post noch nicht mit der Bemerkung

    XXX [edit: gelöscht wegen eklatant mangelnden Bezugs zum Thema]

    gelöscht hat.

  45. 45 red.cloud August 19, 2007 um 11:52

    “aufgeschreckter Gutmensch”

    Es ist mir sehr wichtig, der politischen Hetze wie der der Frau E., die sich perfiderweise auch noch als “Aufklärung” oder “Religionskritik” tarnt, Paroli zu bieten. Wenn auch nur einige wenige Leute merken, dass es diesen “Islamkritikern” keineswegs darum geht, eine auf sachlichen Argumenten gestützte Debatte zu führen – also das zu tun, was das Wesen der Aufklärung ausmacht – dann freut mich das. Ich bin der Diskussion in Frau E.s Kommentarbereich bis zu einem gewissen Punkt gefolgt und habe Final Cuts scharfe Polemiken und Ihre auf den Gesprächspartner zugehende Rhetorik gelesen. Ich persönlich glaube, dass Frau E. und einige der in ihrem Blog auftretenden “Islamkritiker” in ihrem Beharren auf ihre Thesen so zugemauert sind, dass sie nur noch in der Lage sind, Schemen zu erkennen: Es geht ihnen längst nicht mehr darum, falsche gegen richtige Argumente abzuwägen – es geht ihnen darum, die Welt in “Gut” und “Böse” aufzuteilen. “Gut” dass sind im wesentlichen sie selbst, ist ja klar. Frau E. sagt ja auch ganz offen, dass sie keinerlei Interesse daran hat, mit Menschen anderer Auffassung zu diskutieren.

  46. 46 red.cloud August 19, 2007 um 11:57

    Bell

    “Ich denke Ihrem gesamten Post, lieber Herr Cut, mangelt gar fürchterlich ekla(n)tant an irgendeinem Bezug zum Thema.”

    So, denken Sie das. Ich denke das nicht. Ich denke, dass Sie in Ihrem von mir gelöschten Kommentar irgendwelche Hintergründe über Ihnen missliebige Kommentatoren offenlegen wollten, um diese zu diffamieren. Das denke ich, und das hier ist mein Blog und ich habe Ihren Kommentar gelöscht. So ist das Leben. Im übrigen möchte ich nur mal anmerken, dass kein einziger Kommentator von “islamkritischer” Seite hier irgendeinen sachlichen Einwand gegen den obigen Text brachte – bis auf Herrn a. G., der allerdings daraufhin vom “islamkritischen” Glauben abfiel. Soll ich daraus mal Rückschlüsse ziehen? Sie, Herr Bell und ihre “islamkritische” Entourage können offenbar nur vorgefasste Meinungen wiederkäuen, unterstellen, beleidigen und diffamieren. Dass Sie jetzt hier wegen angeblicher Zensur rumjammern ist erbärmlich.

    update: Ihr Kommentar hier liess mich zu dem Schluss kommen, dass die mit der durchgestrichenen Formulierung verknüpften Unterstellungen Ihrer Person nicht gerecht werden, deswegen nehme ich dies bedauernd zurück…

  47. 47 Bell August 20, 2007 um 2:46

    So, denken Sie das. Ich denke das nicht. Ich denke, dass Sie in Ihrem von mir gelöschten Kommentar, irgendwelche Hintergründe über Ihnen missliebige Kommentatoren offenlegen wollten, um diese zu diffamieren. Das denke ich,

    So, denken Sie das? Ich denke das nicht. Ich denke vielmehr, dass Ihre Denke nicht allzuweit von paranoischer Denke entfernt ist.

    und das hier ist mein Blog und ich habe ihren Kommentar gelöscht.

    Da haben Sie recht … ich habe auch nicht vor mich Ihres Blogs zu bemächtigen etwa, Sie können sich also beruhigt wieder schlafen legen.

    So ist das Leben.

    So ist Ihr Blog Gutster, mit dem Leben hats nicht viel zu tun.

  48. 48 Bell August 20, 2007 um 12:07

    Im übrigen möchte ich nur mal anmerken, dass kein einziger Kommentator von “islamkritischer” Seite hier irgendeinen sachlichen Einwand gegen den obigen Text brachte – bis auf Herrn a. G., der allerdings daraufhin vom “islamkritischen” Glauben abfiel.

    Na ja, es handelt sich bei Ihrem Text ja nun auch um Provokation lediglich, eine Provokaion die Eisvogel möglichst arg verletzen soll (ein Gebiet auf dem der Herr Cut übrigens unübertroffener Meister ist).

    Solche Texte jedoch eignen sich nicht darob zu diskutieren.

    Desweiteren habe ich es aufgegeben islamophile Menschen von Ihrem festen Glauben abzubringen.

    Dazu müssen Sie wissen, dass eine gute Freundin von mir mindestens ebenso islamophil ist, wie der Herr Cut oder Sie. Und ich denke, solange es mir noch nicht mal gelingt meine islamophile Freundin von ihrer Krankheit (der Islamophilität nämlich) zu heilen, wird es mir auch nicht gelingen andere Menschen erfolgreich zu heilen.
    Nun, … ich mag mich täuschen.

    Es gibt einen einzigen Punkt in Ihrem einleitenden Text, über den es sich zu diskutieren verlohnte, deshalb, da er den eigentlichen Kern, die eigentliche Differenz zwischen Islamophoben und Islamophilen betrifft:

    Zumindest scheint sich Frau E. mit radikalen Islamisten darüber vollkommen einig zu sein, dass diese die einzig würdigen Vertreter der weltweit 1,3 Mrd. Muslime sind und dass die radikale Koranauslegung die einzig richtige ist.

    Woher nehmen Sie die Weisheit, dass diese angeblich radikale Koranauslegung nur von einer kleinen Minderheit, die Sie radikale Islamisten nennen betrieben wird?

    Schauen Sie mal, ich habe es mir abgewöhnt fernzusehen, statt dessen höre ich von morgens bis abends den Deutschlandfunk im Radio (Mittelwelle 1269), Mittelwelle deshalb, dass dort sommersüber dreimal täglich der ausführliche Seewetterbericht gegeben wird, den ich aus Gründen nostalgischer Art nicht verpassen möchte.

    Heuer im Morgengrauen nun, kaum hatte der Seewetterbericht geendet, hört ich aus dem fernen Malaysia die folgende Meldung :

    Die Spannung innerhalb des multikulti Staates nähmen zu. Die muslimische Mehrheit fordere mehrheitlich die Einführung der Sharia … die dort anscheind bisher nur für Muslime gilt.

    Meldungen socherart höre ich täglich zwei-, drei-, viermal. Und Sie kommen daher und behaupten es handele sich nur um eine radikale Minderheit lediglich, die solche Forderungen stelle.

    Nocheinmal die Frage:

    Woher nehmen Sie Ihre Weisheit?

    Ich will es Ihnen sagen: Sie saugen sich Ihre Wahrheit über den Islam aus den bloßen Fingern …

  49. 49 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 20, 2007 um 1:34

    Red cloud
    XXX [edit: Bitte, Herr Ex-a. G., keine Behauptungen gegenüber Dritten, die ich nicht nachprüfen kann]
    Dort habe ich es mal mit einer Parodie auf störungsgesinnte Kommentare versucht. Ich denke das war ganz gut. Ist halt auch ein Mittel das man einsetzen kann. Für mansche Menschen muß man übertreiben, bis ihnen das Wesen einer Sache bewußt wird. Da fiel ihm auch nichts anderes als Diffamierung ein. Er hats mal damit versucht mir homosexuelle Absichten bei der Annäherung an Final Cut zu unterstellen. Ich denke, er wußte das besser, aber so ein freundliches Verbünden und Respekt zollen hat ihm nicht gefallen.
    Man muß sich doch nur mal seinen Nicknamen anschauen. Dieser Mann hat eine Mission. Fest hält er sein Glöckchen in der Hand. Und in seinem Gebetsbuch kommen auch fiese Tricks vor. Er ist kein Vordenker seiner Sache, auch wenn er das auch noch gerne wäre, sondern nur ein Einläuter der Endzeitvision, an die er gerne glauben will und so eine Art Frontsoldat und Missionar, der glaubt, überall für seine Sache eintreten zu müssen, selbst an Orten, für die dabei keinerlei Aussicht und Wahrscheinlichkeit besteht. Bei meinen letzten Blicken auf Pi konnte ich sehen, dass ihnen eine neue Masche eingefallen ist.
    Jetzt stellen sie sich als Vorbereiter eines Mehrheitswillen dar. Sie kämpfen jetzt für uns alle. Dabei muß man natürlich daran glauben wollen für jeden Menschen überzeugend sein zu können. Vielleicht ist Bell davon infiziert worden und er geht auch soweit Andersdenkende unbewußt aus dem Weg räumen zu wollen. Wir stehen ihm im Weg und wenn er uns schon nicht überzeugen kann, muß er den schädlichen Einfluss, der von uns ausgeht, irgendwie angreifen, in der blinden Hoffnung, damit seine Schäffchen vor uns bewahren zu können.
    Er versteht nicht, das eine Sache, die aus sich selbst heraus überzeugend ist, nicht angreifbar ist, jedenfalls nicht für Menschen, die dies nachvollziehen können. Vielleicht versteht er es aber doch, aber dies Einsicht kann er sich nicht erlauben, weil dafür für ihn zuviel auf dem Spiel steht. Er müßte seine Mission und seine Gruppenzugehörigkeit aufgeben. Damit würde er seinen Halt aufgeben und in die Verunsicherung übergehen, plus noch solchen Gefühlen wie Einsamkeit und Depressionen. Er könnte es ja versuchen, seine Gruppenzugehörigkeit nicht aufzugeben, dass ist nur mit Ressentiments verbunden und er würde sein Gefühl verlieren in einer Gruppe aufzugehen, die ihm gerade dadurch gefallen hatte, dass sie so eisern Werte hochhielt. Bei solchen Gruppen braucht man sich nur anzuschließen, auf die wiederkehrenden Äußerungen lauschen, sich davon anstecken lassen, und sie dann auch nachzubeten. Einfacher kann eine Gruppe nicht struckturiert sein, um Neuankömmlingen eine Einlassungschance zu geben. Man ist davon befreit sich ein eigenes Profil geben zu müssen. Man hat andere Aufstiegsmöglichkeiten und die sind sehr leicht zu überblicken. Auch Begriffsstutzige fühlen sich hier wohl. Solch ein Bazillus befällt auch Intelligentere mit einem Hang sich zugehörig zu fühlen. Die begreifen sofort, dass sie als Seiteneinsteiger weiter oben in die Pyramide einsteigen können. Es flutet also gleich ein großes Maß an Anerkennung heran. Ihre Abhängig keit wird nicht erkannt. Ihre Anwesenheit führt wieder dazu, dass andere nicht zu zweifeln beginnen, was sie auch meistens sowieso nicht wollen, weil jeder Zweifel nur der Beginn davon wäre sich zu entfernen. Man hat also ein überproportionales Verhältnis von Menschen, die ihrer relativen Abhängigkeit erliegen und daher auch rationalen Argumenten unempfänglich bleiben. Ihre Gruppe fällt auseinander, wenn sie Fremdeinflüsse an sich heranlassen würden. Das begreift da jeder von denen. Menschen wie Bell arbeiten an der Illusion mit, ihre Auffassungen wären auch gegen andere Auffassungen haltbar. Dabei schaut man nicht genau hin, mit welchen Mitteln sie arbeiten. Die Illusion reicht für ihre Bedürfnisse völlig aus. Da sie dafür nur einen Seitenblick übrig haben und keine Gegenwertung beginnen, bleibt die Illusion vollständig intakt. Und Bell muß sich seine Illusion dadurch aufrechterhalten, dass er für sich Mittel einsetzt, die ihn von einer rationalen Herangehensweise befreit. Deshalb Diffamierungen und Beleidigungen. Das muß er schon aus seinen Selbsterhaltungsbedürfnissen heraus tun, denn sein Unterbewußtsein weiß genau, dass es sich das größte Maß an Bedürfnisbefriedigung erhalten will. Eine Krise will er nicht einleiten. Dafür reicht seine Verfasstheit nicht aus.
    So, nun ist es ganz leicht, auch auf Eisvogel die entsprechenden Übertragungen zu finden.
    Lieber unbekannter Leser, der selbst nicht in Erscheinung treten will!
    In gemischten Gruppen kommt man nicht umhin sich zu profilieren. Das muß nicht bedeuten, dass es Ihnen an Anerkennung mangeln muß.
    Aber auch bei geschlossen Gruppen haben Sie eine große Auswahl. Wenn Sie eine Konstitution haben, die dem nachgehen möchte, können Sie auch unter einer Vielzahl von Vereinen wählen, um nur ein Beispiel zu nennen. Da verwiklichen sich nur harmlose Ziele und Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, ob von ihnen ein schädlicher Einfluss ausgeht. Das erspart Ihnen Gedankenarbeit und Sie können sich ganz dem Gruppenerlebnis hingeben. Ein gut gemeinter Ratschlag!

    Red cloud
    Final Cut
    übernehmen Sie!

  50. 50 Bell August 20, 2007 um 2:11

    Bell ist mir gefolgt bis Bellantis Das Forum zur Verbesserung der Welt.(…)

    *lol* … Sie sind wahrlich beser als jeder XXX [edit: keine Beleidigungen!], der mir bisher begegnet ist.

  51. 51 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 20, 2007 um 3:29

    An Bell
    Das wahrscheinlich nicht. Aber auch diese Rolle würde ich mir zutrauen.
    Ich danke Ihnen für Ihr indirektes Kompliment, zeigt es mir doch, dass Sie mich langsam ernster nehmen wollen. Damit kann ich vorerst ganz gut leben. Es scheint sich etwas in Ihre Nachdenklichkeit hineingesenkt zu haben. Ihr lol belasse ich Ihnen ungesehen. Nur soviel. Es scheint sich hierbei um eine Bestärkungsformel für Besserdenker zu handeln, die vornehmlich dafür eingesetzt wird, um anderen anzuzeigen, dass man bei seinen Überzeugungen nicht nacharbeiten muß. Ebenso eignet sie sich als Grußformel und Erkennungssignal unter den entsprechend Gleichgesinnten.
    Auch für Abkürzungen von Ausführungen eignet sie sich gut.
    Ich erkenne aber für diesen Ihren Einsatz in diesem Kommentar noch einen anderen Bezug. Erkennen Sie ihn auch?

  52. 52 red.cloud August 20, 2007 um 5:56

    Bell

    Gut, Herr Bell, dass Sie es zur Abwechslung mal mit so etwas ähnlichem wie einem Argument versuchen…

    Zunächst einmal zu Ihrem vorletzten Kommentar:

    Wenn mein Eindrück bezüglich Ihres, von mir gelöschten Kommentars nicht Ihrer Absicht entsprach, dann begründen Sie es. Sie schrieben, in was für Foren man einen anderen Kommentator so antreffen könne und was er da so macht. Was hatte das mit dem Thema zu tun?

    Und jetzt zu Ihrem aktuellen Geschreibsel:

    „Na ja, es handelt sich bei Ihrem Text ja nun auch um Provokation lediglich […] die Eisvogel möglichst arg verletzen soll (ein Gebiet auf dem der Herr Cut übrigens unübertroffener Meister ist).“

    Sie haben recht, es handelte sich auch um eine Provokation Frau E.s. Aber nicht nur. In ihrem Ursprungstext („Das geheime Wissen…“) behauptete sie, alle „Gutmenschen“ (also die, deren Meinung ihr nicht passt) argumentativ in Tasche stecken zu können. Nun, ich habe in meiner Replik gezeigt, dass Frau E. gar nicht argumentiert, sondern vereinfachende, nicht abstrahierte und auch noch falsche Thesen benutzt, die sie unzulässigerweise der Realität überstülpt, wie es typisch für Verschwörungstheoretiker ist. Ich habe das polemisch getan, das ist wahr, aber Sie wissen sehr genau, wie die arme, arme Frau E. gegen kulturelle Minderheiten und Andersdenkende hetzt. Diese „politische Inkorrektheit“ ist wohl nur „Islamkritikern“ erlaubt?

    „…habe ich es aufgegeben islamophile Menschen von Ihrem festen Glauben abzubringen.“

    Wie schön Sie mit Unterstellungen arbeiten, Herr Bell. Ich verweigere es lediglich konsequent, kulturelle oder ethnische Minderheiten unter Generalverdacht zu stellen. Den Grad meiner „Islamophilität“ können Sie hier nachlesen.

    “Es gibt einen einzigen Punkt in Ihrem einleitenden Text, über den es sich zu diskutieren verlohnte, deshalb, da er den eigentlichen Kern, die eigentliche Differenz zwischen Islamophoben und Islamophilen betrifft:
    “Zumindest scheint sich Frau E. mit radikalen Islamisten darüber vollkommen einig zu sein, dass diese die einzig würdigen Vertreter der weltweit 1,3 Mrd. Muslime sind und dass die radikale Koranauslegung die einzig richtige ist.
    Woher nehmen Sie die Weisheit, dass diese angeblich radikale Koranauslegung nur von einer kleinen Minderheit, die Sie radikale Islamisten nennen betrieben wird?”"

    Diese „Weisheit“ entnehme ich der historischen Tatsache, das radikale politische Bewegungen immer von kleinen „Eliten“ ausgehen, die die Bevölkerungsmehrheit für ihre Zwecke einzuspannen suchen. Dass der Islam ein heterogenes Bild abgibt, sollte Ihnen, der sie ja so ein Islamexperte sind, aber bekannt sein. Im übrigen ist die Behauptung, dass der Islam für 1,3 Mrd. Menschen als perfekte Gehirnwäsche funktioniert, die sie alle im Gleichklang „die Vernichtung des Westens“ und der Schaffung eines „islamofaschistischen Weltreiches“ leben und atmen lässt, ja wohl offensichtlich so absurd, dass SIE sich mal eine glaubhafte Begründung dafür einfallen lassen sollten.

    „…fernen Malaysia die folgende Meldung :
    Die Spannung innerhalb des multikulti Staates nähmen zu. Die muslimische Mehrheit fordere mehrheitlich die Einführung der Sharia … die dort anscheind bisher nur für Muslime gilt.
    Meldungen socherart höre ich täglich zwei-, drei-, viermal. Und Sie kommen daher und behaupten es handele sich nur um eine radikale Minderheit lediglich, die solche Forderungen stelle.“

    Sehen Sie, Herr Bell, Radiomeldungen zu hören allein reicht aber nicht. Mitdenken! Selbstverständlich hat sich nicht jeder der rund 15 Mio. Muslime in Malaysia persönlich für die Einführung der Scharia ausgesprochen, sondern deren politische Vertreter haben das getan. Dass radikale Islamisten es schafften, eine beträchtliche Anzahl von Muslimen hinter sich zu vereinigen, könnte damit zusammenhängen, dass der „kleine Mann“ seiner schwierigen wirtschaftlichen Lage (seit der Asienkrise) und der Korruptheit des Regierungs- und Verwaltungsapparates überdrüssig ist und sich durch Hinwendung zum politischen Islam bzw. eines geforderten „Gottesstaates“ eine „göttliche Gerechtigkeit“ erhofft. Was natürlich – bevor Sie mir hier wieder „Islamophilie“ unterstellen – Schwachsinn ist.

  53. 53 red.cloud August 20, 2007 um 6:27

    Ex-a. G.

    Es verführt einen immer wieder, gerade in politischen Diskussionen in der “Bloggosphäre”, auf den persönlichen Hintergrund eines Kontrahenten Bezug zu nehmen. Da man doch aber letztendlich nur mit einem Nickname diskutiert, verbleibt alles im spekulativen Bereich, den ich für wenig zielführend halte. Ich habe das, als ich vor anderthalb Jahren – ausgerechnet über PI! – zum Bloggen kam, auch gemacht und daraus gelernt. Selbstverständlich hat jeder seinen eigenen Diskussionsstil, den er für sich entwickelt. Ich persönlich achte relativ streng darauf, das nicht zu tun – und, wie schon gesagt, ich bin auch dafür verantwortlich, was hier im Kommentarbereich so steht.

  54. 54 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 20, 2007 um 8:22

    Red Cloud
    Ich habe Bell schon länger beobachtet und auch die Nicknamen studiert,
    die sich jeder gibt und habe versucht Rückschlüsse auf die Motivation und die Art der Hervorbringungen zu finden und konnte feststellen, dass das Meiste von dem einen erkennbaren Bezug hat.In der Gruppendynamik sagt man zum Beispiel: Jeder freie Platz wird besetzt. Das setzt sich gerade in der Findung des eigenen Nicknamens um. Aber keine Frage, hier gibt es natürlich Unschärfen und auch der ganze Persönlichkeitsanteil kann nicht darunter versammelt werden.
    Dennoch wollte ich es mal versuchen. Das er sich davon nichts herausgreifen wollte, um es richtigzustellen, könnte bedeuten dass davon das Meiste gesessen hat. Es könnte auch bedeuten, dass er alles in der Gesamtheit abgelehnt hat. Sein Kommentar gibt mir jedoch auf Letzters keinen Hinweis.Sehen Sie es einfach so: Ich habe einen Indizienprozeß angestrengt. Ich habe keinen festen Stil, auch wenn das manchmal so scheint. Dann habe ich nur länger einen Ansatz und ein bestimmtes Auftreten gewählt. Ich habe aber kein Problem damit die Rollen zu wechseln. Von Psychoanalytiker bis Kabarettist habe ich alles drauf. Als Kind wollte man immer das ich bei Familientreffen spontane schauspielerische Einlagen bringe. Meine Schwester hat auf dem Klavier gespielt. Dann kam eine Phase der Stimmenimitation. Dieses einen anderen aus sich selbst heraus zu verstehen blieb mir immer erhalten und auch das Nachahmen davon. Mein Wissenzuwachs hat sich entsprechend angepasst und auch meine Interessen. Auch in meinen schrifstellerischen Ambitionen muß ich Charaktere klar nachzeichnen können. Außerdem bin ich immer dabei geblieben Wissen aus den Fachgebieten herauszulösen und dafür weitere Anwendungen zu finden.
    Ich könnte eine Psychoanalyse, um mal gnadenlos zu übertreiben, in einem Steptanz unterbringen. Ich habe nie verstanden warum Musiker oder Schrifsteller bei nur einem Stil bleiben. So wollte ich nie sein. Mir bleibt mein Leben dadurch spannend, dass ich ständig etwas Neues probiere und mein sozialer Status interessiert mich dabei nicht im geringsten. Ich brauche es nicht, eine Erfolgsmasche gefunden zu haben und die bis ins hohe Alter durchzuhalten. Ich will mich an alles herantrauen, was immer ich mir dabei vornehmen will. Auf Ruhm kann ich gerne verzichten. Trotzdem denke ich manchmal, ich sollte meine Erfahrungen mit der Wandlungsfähigkeit irgendwann anbieten, denn ich kenne keinen, der es so extrem treibt wie ich und das sollte vielleicht mal aufgeschrieben werden. Ich werde jedenfalls immer besser, innerhalb meiner relativen Möglichkeiten.
    Ich arbeite hier mit Ihnen zusammen, mit allem was mir dazu einfällt.
    Und wenn ich einen Witz erfrischend finde, dann baue ich auch den ein. Es steht Ihnen natürlich frei dies bedenklich zu finden und Sie können es gerne löschen. Ich weiß, mir gehen die Ideen nicht aus. Es kostet mich eine Sekunde auf etwas anderes umzustellen. Deshalb brauche ich auch nicht verärgert zu sein. Dann sattele ich eben ein anderes Pferd.

  55. 55 Final Cut August 20, 2007 um 9:53

    Lieber Herr Ex, auf ein Wort!
    Ich muss nicht groß herausstellen, dass Sie mir nicht unsympathisch sind, Sie werden es, emphatischer Mensch, der Sie sind, längst bemerkt haben. Was ich indes sagen will:
    Sie sollten den Webspace des Herrn red.cloud nicht über Gebühr mit Überlegungen zu Herrn Bell und Ihren wirklich amüsanten Lausbubengeschichten strapazieren. Mir scheint dies, so gern ich Sie auch darüber radotieren sehe, nicht der geeignete Ort dafür zu sein. Wir sollten uns hier halbwegs an das vorgebende Thema halten, wenngleich auch der eine oder andere persönliche Schlenker – in Maßen vorgebracht – unseren freundlichen Gastgeber nicht stört.
    Ich empfehle Ihnen, besonders Ihre Analysen zu Bell, aber auch alles andere was Sie bewegt auf Bellantis zu veröffentlichen. Und! überlegen Sie einmal, worauf der Name Bezug nimmt.

    Herzlich
    Ihr FC

  56. 56 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 20, 2007 um 10:10

    Red Cloud
    Ich gebe Ihnen noch ein Beispiel. Manche Zen-Meister haben mich mehr beeindruckt wie so manche Psychoanalytiker. Aber auch sie haben ihren schwachen Punkt. Sie haben sich entschieden für Gelassenheit und Achtsamkeit, weil dies die günstigsten Bedingungen sind, um Halluzinationen auszulösen. Manchmal gehen sie auch über Verzweifelung heran, die über unlösbare Koans, bestimmte paradoxe Fragen, ebenso Halluzinationen auslösen können. Das hat mich aber nicht weiter interessiert, obwohl ich es mal ausprobiert habe.Ich wollte wissen, wie gut ihr intuitives Begreifen ist, wenn sie einem weiterhelfen wollen.
    Natürlich ist das alles auf ihre Ziele ausgerichtet, aber da ihre Auffassungen sich auch allem annähert, was mit Alltagsgeschehen zu tun hat, sind sie da sehr umfangreich.
    Für mich selbst, gibt es diese höchste Wertung von Gelassenheit und Achtsamkeit nicht. Für mich stellt das nur eine Vorliebe dar, die ich nicht teilen muß. Ich lasse mich in keinen Käfig sperren, auch wenn er sich gut anfühlt.
    So bewundernswert also Zen-Meister sein können, so muß man doch feststellen, dass sie ihr Auftreten eingeschränkt haben und damit geben sie weite Teile von Erreichbarkeiten und Empfänglichkeiten auf und das obwohl sie meinen Spezialisten davon zu sein.
    Auch hier habe ich Erweiterungen vorgenommen. Es ist leicht jemanden weiterzuhelfen, wenn er bereit ist sich auf eine Gesinnung einzulassen und den Gefühlshintergrund teilen will. Was mache ich aber mit einem ausgelassenem Hüpferchen, dem ich eine ähnliche Lektion erteilen will. Wie übertrage ich das jetzt. Und da wäre ich mir nicht zu blöd für eine wild fuchtelnde und völlig albernde Vorstellung, wenn ich dies darin unterbringen könnte. Der Zen-Meister würde hier scheitern, weil er ersteinmal danach trachten würde, den anderen auf seine Gefühlsebene herunterzuholen. Davon wäre ich nicht behindert. Ich mache was mit dem was ich vorfinde.
    Zum Beispiel ist man manchmal dadurch behindert ein gutes Beispiel geben zu wollen. Das verrät die gute Gesinnung. Aber wir wissen doch aus guten Stücken, das man schlechte Beispiele auch verwerten kann.
    Warum kommt darauf keiner? Weil keiner sich so lange sein Verhalten ausmalt. Das schlechte Beispiel zwingt mich nämlich zu einer Auflösung. Ich bin in ihren Blog mit einem schlechten Beispiel eingestiegen, aber ich habe mir dabei keine Sorgen gemacht, dass wir das zusammen aufgelöst bekommen. Zur Not hätte ich es auch alleine geschafft. Dabei war mir die ganze Zeit klar, dass die Interaktion nicht nur zwischen Ihnen, mir und Final Cut abläuft. Notgedrungen mußte ich dafür mit allen Beteildigten spielen. Zuerst mußte ich die islamkritiker reinziehen und konnte mich kaum um Sie kümmern. Ich mußte also Ihnen gegenüber etwas aufstellen können. Da ich Ihnen nicht auf Ihrem Gebiet Paroli bieten konnte, mußte ich das halbeingehend anders aufbauen. Man versammelt sich nun mal nur hinter dem Stärkeren. Ich hatte schon die ganze Zeit gegrübelt wie ich an die rankommen könnte. Ihr Pingback war mir dabei das reinste Geschenk. Ich sah sofort die Chance etwas aufziehen zu können. Eisvogel habe ich erst mal hinter mich gelassen, indem ich das Duellthema ausgebaut hatte. Nicht sie sollte antreten, sondern ich.
    Wenn ich mich mit Ihnen vergleichen wollte, in der Dramatik eines Duells, müßte sofort Ihre Wahrnehmung auch ansteigen. Als Zuschauer eines Schauspiels will man nämlich vorher ein Bild der Gegner haben.
    Das bringt auch manche Ignoranten dazu Ihre Analyse zu lesen. Mein Hilfsangebot an Eisvogel baute mich auch über sie auf. Würde da also ein würdiger Gegnner auf sie treffen. Wieder mußte das Intersse an Ihrem Text steigen. Verdammt, ich fand Ihre Analyse gut. Dafür wollte ich etwas tun.
    Bitte trauen Sie mir auch etwas zu.
    Ich habe die lange genug studiert. Lassen Sie uns die, die ihr Interesse hierbei nicht verloren haben, tiefer hineinführen.
    Alles Gute!

  57. 57 Final Cut August 20, 2007 um 10:14

    Obgleich ich ihr ein Kompliment machte, hat sich Frau Eisvogel nun doch dafür entschieden, meinen folgenden Kommentar zu löschen …

    # 85
    (…) und es ist auch falsch, zu glauben, der Islam wäre dummer Blödsinn. Das ist eine äußerst perfide und ausgefeilte Kriegerideologie, die auf der Unterwerfung von Hochkulturen basiert. (…)

    Das glaubt man so gar nicht, Frau Eisvogel, wenn man daran denkt, wer die Welt mit Kriegen überzogen hat und überzieht. Ich kann jedem nur raten, sich bei Ihnen zu informieren, wenn er wissen will, wie die Moslems wirklich sind. Das ist sicher ebenso sinnvoll wie Hitlers “Mein Kampf“ zu lesen, wenn man die Wahrheit über die Juden erfahren will.

  58. 58 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 20, 2007 um 10:47

    Red Cloud
    Noch was. Wenn Sie Ihren nächsten Pingback bei Eisvogel setzen, gehe ich wieder rüber. Die haben jetzt alle ein Erinnerungsvermögen an mich.
    Falls meine Einträge da nicht gelöscht werden, ziehe ich die, noch besser wie diesmal, auf Ihre Seite. Wenn das Empfangskomitee stimmt, könnten wir viel erreichen.Von denen ist mir keiner gewachsen.
    Auch vom Kampfsport aus, habe ich viele Übertragungen übernommen.
    Unter anderem kann ich einen Angriff ins Leere laufen lassen. Lernt man bei Aikido. Das kann ich auch mit geistigen Haltungen.

    Final Cut
    Schön Dich zu sehen. Ich habe aber im Moment keine Lust rüber zu gehen.
    Ist auch nicht nötig, weil mein Hilfsangebot nachwirkt. Eisvogel ist jetzt jemand, der Hilfe ablehnt. Das vermehrt einige Zweifel.

  59. 59 red.cloud August 20, 2007 um 10:49

    Final Cut

    Die von Ihnen zitierte Textstelle war mir auch aufgefallen. Wenn das nicht eine Analogie zum antisemitischen “Nordische Hochkulturen aussaugenden Judentum” in Reinform ist. Dass das der Frau E. nicht mehr auffällt, ist ihrem wohl schon fast krankhaftem Mangel an der Fähigkeit zur Selbstkritik geschuldet. Das ist echt unglaublich.

    Ihr Kommentar triffts natürlich – auch wenn ich die Gegen-Litanei von “islamkritischer” Seite schon wieder hören kann: “Der Islam ist keine Rasse, also bin ich kein Rassist…” Als ob das einen Unterschied ausmachen würde, die Stigmatisierung eines Kulturkreise “rassisch/biologisch” oder “kulturell/zivilisatorisch” zu begründen.

    Kopfschüttelnd, red.cloud

  60. 60 red.cloud August 20, 2007 um 11:10

    Ex-a. G.

    “Bitte trauen Sie mir auch etwas zu.”

    So wollte ich meinen obigen Kommentar nicht verstanden wissen, Herr Ex-a. G. Machen Sie nur. Ich wollte Ihnen nur meine Einstellung bezüglich des Heranziehens persönliche Hintergründe von Diskussions-Kontrahenten darlegen.

    Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich in meinem Blog keine ständige Gegenkolummne zu Frau E. oder den “Islamkritikern” veranstalte. Das kann und will ich nicht, da mich durchaus noch sehr viel mehr andere Themen interessieren, über die ich schreiben will. Auch glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass es überhaupt jemandem möglich ist, Menschen wie Frau E. aus ihrem ideologischen Gebäude zu zerren.

    P.S. Ich habe das Gefühl, dass Frau E. keine Pingbacks zu diesem Blog mehr zulassen wird…

  61. 61 Bell August 21, 2007 um 1:53

    Zunächst einmal zu Ihrem vorletzten Kommentar:

    Wenn mein Eindrück bezüglich Ihres, von mir gelöschten Kommentars nicht Ihrer Absicht entsprach, dann begründen Sie es. Sie schrieben, in was für Foren man einen anderen Kommentator so antreffen könne und was er da so macht. Was hatte das mit dem Thema zu tun?

    Schauen Sie red cloud, ich habe nichts anderes geschrieben, als der Herr Cut dann selber dem Gutmenschen schrieb. Mag ja sein, dass meine Antwort mit dem Thema nichts zu tun … nur amüsierte es mich halt, dass die Antwort des Herrn Cut, die ja nun ebensowenig mit dem Thema zu tun hatte wie die meine, stehen blieb.
    Davon abgesehen, dass natürlich die vorhergehende Frage des Gutmenschen, wo man Herrn Cut denn finde, ja der Auslöser meiner Antwort war … es also jene Frage war, die mit dem Thema nun absolut nichts zu tun hatte.

    Ich habe mich übigens nicht beschwert red cloud, dass Sie meine Antwort löschten … es wird mir doch aber erlaubt mich über offensichtlichste Willkür zu amüsieren … insbesondere dann, wenn diese von jemandem stammt, der (so scheint mir jedenfalls) sich selbst ganz anders sieht, als etwa einen offensichtlichster Willkür frönenden Bloger.

    Und glauben Sie mir … den Herrn Cut hat es sicherlich auch sehr amüsiert.

    Auch dies: nichts liegt mir ferner als ausgerechnet Final Cut diffamieren zu wollen … dazu kenne ich ich zu lange.

    Vergessen Sie das Thema, … es ist unwichtig und ich nehme Ihnen nichts übel.

    Woher nehmen Sie die Weisheit, dass diese angeblich radikale Koranauslegung nur von einer kleinen Minderheit, die Sie radikale Islamisten nennen betrieben wird?”

    Diese „Weisheit“ entnehme ich der historischen Tatsache, das radikale politische Bewegungen immer von kleinen „Eliten“ ausgehen, die die Bevölkerungsmehrheit für ihre Zwecke einzuspannen suchen.

    Wenn ich es richtig interpretiere streiten Sie also gar nicht ab, dass (zumindest in Malaysia) die Mehrheit der Muslime für die Einführung der Sharia ist?

    Sehen Sie, Herr Bell, Radiomeldungen zu hören allein reicht aber nicht. Mitdenken! Selbstverständlich hat sich nicht jeder der rund 15 Mio. Muslime in Malaysia persönlich für die Einführung der Scharia ausgesprochen,

    Das jeder Muslim in Malaysia dies nun getan hätte hab ich (bzw. jene Radiomeldung) auch nicht behauptet. Ich sprach von der Mehrheit der Muslime.

    sondern deren politische Vertreter haben das getan.

    Ah so, und dies haben Sie durch mitdenken heraus gefunden? *lol*

    Auf meine eigentkiche Frage, woher Sie denn die Wahrheit saugen, nur eine kleine radikale Minderheit wäre für die angeblich radikale Islamauslegung, sind Sie übrigens mit keinem Wort eingegangen.

    Ihre vermeintlich historische Tatsachenfeststellung mag zwar die historische Ursache benennen, geht aber an der Frage über den Jetztzustand völlig vorbei.

  62. 62 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 21, 2007 um 3:32

    An Bell
    He, Sie haben sich ja mal in einer verständigen Annäherung versucht. Sie machen Fortschritte.In der Form kann man auf Sie eingehen.
    Bin gespannt was Ihnen Red Cloud darauf antwortet.
    Da ziehe ich mich zurück und bleibe Zuschauer.
    Gut, dafür kann man Sie loben.
    Nur noch soviel. Einige Banalitäten. Jeder steht da, wo er steht. Daran ist erstmal nichts zu ändern, wenn man aufeinander trifft. Jeder hat auf seine Art dahin gefunden. Es sollte eine edle Einstellung bleiben, dies zu akzeptieren. Dies sollte man auf sein Auftreten übertragen und seine Zugewandtheit bereitstellen. Das ergibt von selbst gute Umgangsformen. Dann findet man auch Schnittmengen. Schließlich sind wir alles nur Menschen, sind also alle ähnlichen Mechanismen unterworfen.
    Wenn man will, kann man immer sich selbst im anderen wiedererkennen.
    Wir unterliegen alle den gleichen Ausreißern. Auch wenn ich jemanden zu einem bestimmten Thema nicht zustimmen mag, so ist es mir doch vielleicht möglich, einen ähnlichen Ansatz von Verfänglichkeit schon einmal an mir selbst beobachtet zu haben. Es gibt also immer eine Möglichkeit, eine verständige Perspektive beizusteuern. So kann man sich näher kommen.
    Das machen Sie hier und deshalb kann man beginnen Sie ernst zu nehmen. So wird das was.
    Alles Gute!

  63. 63 red.cloud August 21, 2007 um 4:57

    Bell

    Was Sie jetzt machen, Herr Bell, ist klassische Ausweichtaktik: Statt sich mal ein Gegenargument einfallen zu lassen, stellen Sie sich dumm und tun so, also würden Sie nicht verstehen. Selbstverständlich sind es die Vertreter des politischen Islam (= radikale Islamisten), die die Sharia einführen wollen – um nämlich ihrer Macht ein Fundament verleihen. Angehörige der Bevölkerungsmehrheit der 15 Mio. Muslime in Malaysia lassen sich von den nämlichen Vertretern (= radikalen Islamisten) ideologisieren, da es in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern politische, wirtschaftliche und soziale Krisen gibt und die Menschen sich vom Versprechen eine „Gottesstaates“ eine „höhere“ und „bessere“, weil „göttliche“ Gerechtigkeit erhoffen… Wollen Sie mir ernsthaft erzählen, dass Sie nicht wissen, wie Politik funktioniert?

    Ein Argument, warum Mio. oder gar Mrd. von Menschen nicht durch „den Islam“ gehirngewaschen sein können, wie Frau E. es offenbar annimmt, brachte ich oben im Text, den Sie offenbar nicht gelesen haben:

    “Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen. Man geht hier vielmehr vom Zusammenwirken vieler verschiedener subjektiver Gründe und objektiver Bedingungen aus, die aus Strukturen, Konjunkturen, Absichten, Gegenabsichten, Irrtümern und schlichten Zufällen bestehen und sich zudem gegenseitig beeinflussen. (Wikipedia)
    Das heisst auch: Je größer ein soziales System ist, desto weniger lästet es sich von einzelnen Personen oder –gruppen in eine bestimmte Richtung (z. B. den Jihad gegen die westliche Welt) steuern. Damit wäre die Vergleichbarkeit zwischen 39.000 und 1,3 Mrd. Menschen hinfällig…”

    Wer lesen kann, der lese. Und ich weigere mich, hier für Sie den Grundschullehrer zu spielen, weil Sie sich absichtlich dumm stellen. Entweder Sie liefern mir jetzt mal ein Gegenargument oder ich muss davon ausgehen, dass Sie hier weiter Taqiyya (kleiner Scherz) machen.

    Was Ihre Bemerkung zu meiner „willkürlichen Löschung“ angeht, die sie mir aber „nicht übel“ nehmen (danke danke danke danke danke): Es ist eine Unterschied, ob Final Cut sagt, was er selbst macht, oder ob Sie irgendwas über ihn aussagen, was ich nicht nachprüfen kann. Und dass ich hier recherchiere, ob Sie Herrn Cut kennen oder nicht und ob deshalb irgendwelche Bemerkungen von Ihnen scherzhaft und gutartig sind oder nicht, dass ist eindeutig zuviel verlangt.

  64. 64 Bell August 21, 2007 um 7:50

    @Eisvogel

    Ich tendiere prinzipiell nicht zu Pädagogen-Verhalten, auch hier nicht. Der Grund dafür ist, dass ich es nicht für möglich halte, den Islam zu reformieren,

    Nun, Sie mögen recht darin haben, dass sich der Islam nicht refomieren läßt … ich verstehe zuwenig vom Islam, als dass ich das beurteilen könnte. Für den Fall der Nichtreformierbarkeit bedeutete dann das ‘den Gedanken der Aufklärung in die islamische Gesellschaft tragen’, dass sich die Leute vom Islam abkehren.

    Dass zumindest solches aber möglich ist, zeigt doch exemplarisch ex-muslime.de.

    Solche Leute sind aber am besten zu genießen, wenn sie keine Chance sehen, ihre Ziele durchzubringen. Das würde beim Islam ganz einfach funktionieren, indem man eine Mauer zieht und sie von ihren eigenen Errungenschaften leben lässt.

    Wegschauen halte ich natürlich nicht für richtig, aber eine Grenzziehung ist kein Wegschauen, es ist im Gegenteil eine sehr schwere Aufgabe… die ich “uns” leider derzeit nicht zutraue. Je später man es macht, desto schwerer wird es. Leider.

    (…)

    Ohne die Möglichkeit zum Schmarotzen wird der Islam wieder bedeutungslos werden. Ich bin daher der Ansicht, dass man ihm die um jeden Preis nehmen muss.

    Ich gehe mal davon aus, dass Sie unter Schmarotzen verstehen, islamische Gesellschaften eignen sich unser technisches Wissen an.

    Schauens Eisvogel, es handelt sich nicht nur um eine sehr schwere Aufgabe, sondern um eine völlig unmögliche Aufgabe. Dies hat unendlich viele aber jeweils offensichtlichste Gründe, von denen ich lediglich einige stichwortartig aufzähle:

    -Globalisierung muß rückgängig gemacht werden
    -Das Internet (weil Infoquelle) muß abgeschafft werden
    -Satellitenkommunikation muß (weil leicht anzapfbare Infoquelle) abgeschafft werden
    -Muslimen muß in allen westlichen Gesellschaften die Staatsbürgerschaft aberkannt werden (ja, und wohin werden die denn dann abgeschoben??)

    … ich könnte so fort fahren, es ist eine unendliche Liste

    Hinzu kommt jedoch, dass all diese vollkommen unvorstellbaren und uns selbst in allerhöchstem Maße schädigenden Maßnahmen schon deshalb gar nichts nutzen würden, da die islamischen Gesellschaften (siehe Pakistan) den Wissensrubikon (den es braucht nämlich moderne Waffen zu bauen) doch schon lange überschritten haben.

    Nein Eisvogel, der Weg der Ihnen vorschwebt ist völlig absurd.

    Als vage Idee biete ich Ihnen einen anderen Weg:

    Ich bin beispielsweise unbedingt dafür, die Türkei in die EU aufzunehmen, deshalb weil sich die Türkei dann der Gerichtsbarkeit des europäischen Gerichtshofes als oberste Instanz unterwerfen müßte.

    Dies nämlich, über wirtschaftlichen Druck andere Gesellschaften/Staaten zu zwingen etwas wie den europäischen Gerichtshof als oberste juristische Instanz anzuerkennen, erscheint mir als einzig gangbarer Weg, faschistischen, rassistischen Rechtsordnungen den Garaus zu machen.

    Solches funzt aber nur, solange wir technisch und wirtschaftlich überlegen sind. Weh uns, ist solches nicht mehr der Fall … und solches kann sehr schnell passieren … China, Indien ….

  65. 65 Bell August 21, 2007 um 7:51

    sorry … Blog verwechselt …*gg* … also lösch!

    [Anm.: Gar nicht mal schlecht, Ihr Kommentar, Herr Bell :) ]

  66. 66 Final Cut August 21, 2007 um 10:44

    (…) Nun, Sie mögen recht darin haben, dass sich der Islam nicht refomieren läßt … ich verstehe zuwenig vom Islam, als dass ich das beurteilen könnte. Für den Fall der Nichtreformierbarkeit bedeutete dann das ‘den Gedanken der Aufklärung in die islamische Gesellschaft tragen’, dass sich die Leute vom Islam abkehren.

    Dass zumindest solches aber möglich ist, zeigt doch exemplarisch ex-muslime.de. (…)

    Ihnen Herr Bell, kann man gar nicht verübeln, dass Sie auf sowas wie den “Zentralrat der Ex-Muslime“ hereinfallen. Sie hören nur etwas von “Ex-Muslime“ und schon sind Sie dabei. Was hielten Sie als Atheist von der Gründung eines “Zentralkomitees der Ex-Christen“? Haben Sie doch bereits mehrfach betont, wie kriegerisch diese Religion ist. Sie erinnern sich … “ich bin nicht gekommen euch den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Oder wie sähe es mit einem “Zentralvorstand der Ex-Juden“ aus? Zumindest für letzteren wüsste ich ein qualifiziertes Vorstandstandmitglied vorzuschlagen: Niemand geringeren als Henryk, der ja vor einiger Zeit schon bekannt gab, aus dem Judentum austreten zu wollen …

    http://www.henryk-broder.de/html/tb_schaefer.html

    Das Internetportal dieses Ex-Muslime-Vereins weist unter seinen teils bedenklichen Links auch auf die http://www.gkpn.de/ hin, wo gerade die gesamte antideutsche und zionistische Elite das A&K Sonderheft 13/2007, Schwerpunkt: “Islamismus” Anfang Februar 2007 herausbrachte.
    Autoren:
    Henryk M. Broder, Staatsminister Dr. Günther Beckstein, Victor und Victoria
    Trimondi, Dr. Herbert L. Müller, Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Dr.
    Gerhard Engel, Dr. Dr. Joachim Kahl, Dr. Gerhard Czermak, Franz Strunz, Dr.
    Michael Schmidt-Salomon, Dr. Khadija Katja Wöhler-Khalfallah, Hartmut
    Krauss, Matthias Küntzel, Dr. Stefan Etzel, Dr. Assia Maria Harwazinski,
    Julia Gerlach, Michael Miersch, Dr. Günter Lüling, Marco Meng.

    Was ich nicht verstehe ist, dass Frau E. Ihnen nicht für Ihr Ex-Muslime-Argument freudig zugewinkt hat. Vielleicht deswegen nicht, weil die Ex-Muslime trotzdem bei uns im Lande bleiben würden?

  67. 67 Bell August 22, 2007 um 12:18

    @red cloud

    Bell

    Was Sie jetzt machen, Herr Bell, ist klassische Ausweichtaktik: Statt sich mal ein Gegenargument einfallen zu lassen, stellen Sie sich dumm und tun so, also würden Sie nicht verstehen.

    Gutster, ich habe Ihnen die bescheidene Frage gestellt, woher Sie das Wissen beziehen, dass lediglich eine kleine radikale Minderheit den Koran orthodox auslege. Denn eben dies schienen Sie mir gegenüber Eisvogel behaupten zu wollen.

    Statt aber nun meine bescheidene Frage nach der Weihnachtsgans zu beantworten, halten Sie mir unfangreiche Vorträge über den Osterhasen und beschweren sich, dass ich bezüglich des Osterhasens mir kein Gegenargument einfallen liese.

    Aber um Ihres Seelenheiles wegen, gehe ich mal auf Ihren Osterhasenvortrag näher ein.

    Selbstverständlich sind es die Vertreter des politischen Islam (= radikale Islamisten), die die Sharia einführen wollen – um nämlich ihrer Macht ein Fundament verleihen. Angehörige der Bevölkerungsmehrheit der 15 Mio. Muslime in Malaysia lassen sich von den nämlichen Vertretern (= radikalen Islamisten) ideologisieren, da es in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern politische, wirtschaftliche und soziale Krisen gibt und die Menschen sich vom Versprechen eine „Gottesstaates“ eine „höhere“ und „bessere“, weil „göttliche“ Gerechtigkeit erhoffen… Wollen Sie mir ernsthaft erzählen, dass Sie nicht wissen, wie Politik funktioniert?

    Schauen Sie, ich halte Ihre Erklärung für reine Spekulation. Aber das ist unwichtig und Ihre Spekulation mag sogar richtig sein … dies ändert doch aber alles nichts an dem Zustand, dass (zumindest in Malaysia) inzwischen nicht mehr nur eine kleine Minderheit, sondern sogar die Mehrheit der Muslime eine orthodoxe Auslegung des Koran befürwortet.

    Sie lesen sich aber so, als würden Sie dies ernsthaft bestreiten.

    Ein Argument, warum Mio. oder gar Mrd. von Menschen nicht durch „den Islam“ gehirngewaschen sein können, wie Frau E. es offenbar annimmt, brachte ich oben im Text, den Sie offenbar nicht gelesen haben:

    “Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen. Man geht hier vielmehr vom Zusammenwirken vieler verschiedener subjektiver Gründe und objektiver Bedingungen aus, die aus Strukturen, Konjunkturen, Absichten, Gegenabsichten, Irrtümern und schlichten Zufällen bestehen und sich zudem gegenseitig beeinflussen. (Wikipedia)

    Davon mal abgesehen, dass die Wikierklärung Ihrer Behauptung, dass es nur radikale Minderheiten seien, die eine Mehrheit dazu brächten für die Einführung der Sharia einzutreten, nun wirklich diametral entgegen steht, hat dieser Wikitext doch mit dem Einfluß von Religion/Weltbild auf Gesellschaften doch nun überhaupt nichts zu tun. Denn genau dieses macht eine Kultur doch aus, dass es sich um allgemeines Gedankengut handelt, welches nicht nur von radikalen kleinen Minderheiten, sondern vielmehr von einer großen Mehrheit getragen wird, bzw. von dieser gelebt wird.

  68. 68 Bell August 22, 2007 um 12:57

    @Final Cut

    Ihnen Herr Bell, kann man gar nicht verübeln, dass Sie auf sowas wie den “Zentralrat der Ex-Muslime“ hereinfallen. Sie hören nur etwas von “Ex-Muslime“ und schon sind Sie dabei. Was hielten Sie als Atheist von der Gründung eines “Zentralkomitees der Ex-Christen“? Haben Sie doch bereits mehrfach betont, wie kriegerisch diese Religion ist. Sie erinnern sich … “ich bin nicht gekommen euch den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“

    Nun, ich hätte nichts dagegen (also gegen ein Zentralkomitee der Ex-Christen). Halte ich das Christentum -auch wegen des von Ihnen zitierten Satzes- doch in der Tat für eine äußerst blutrünstige Religion.

    Ich halte es nur für solange nicht für äußerst dringlich, da die große Mehrheit aufgeklärter Christen, wie der Herr crossfire etwa oder gar Sie selbst, jenes vom Herrn Jesus erwähnte Schwert, für die gekonnte Umschreibung vieler bunter Smarties lediglich halten.

    Das Internetportal dieses Ex-Muslime-Vereins weist unter seinen teils bedenklichen Links auch auf die http://www.gkpn.de/ hin, wo gerade die gesamte antideutsche und zionistische Elite das A&K Sonderheft …

    Meine Güte Herr Cut, über Ihre Links lerne ich im hohen Alter doch noch die Welt kennen. Die Seite http://www.gkpn.de/ müsste Ihnen doch aber auch gefallen, findet sich dort doch ein Vortrag mit dem Titel

    Karl R. Popper: Auf der Suche nach einer besseren Welt

    Herr Cut, Hand aufs Herz:

    Sind wir denn nicht alle schon lange auf der Suche nach einer besseren Welt?

  69. 69 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 22, 2007 um 1:33

    An Bell
    Sie sind schon wieder ein Stück besser in Ihrer Vortragsart geworden.
    Das ist das, was ich mir herausgreifen will und zu dem mir etwas zu sagen einfällt:
    Wenn man mich zu manchem Thema fragen würde, woher ich mein Wissen beziehe, könnte ich darauf auch nicht in seiner Gesamtheit eingehen.
    Wie sollte ich das machen? Soll ich aus meinem Bücherbestand, die entsprechenden Bücher herausgreifen und dann die Bibliotheken abklappern nach den Büchern, die ich sonst noch in Händen hielt und dann noch jedes Buch, woraus ich Übertragungen vorgenommen habe und dann noch schnell meine eigenen Gedanken aufschreiben und meine Lebenserfahrung darstellen? Das wäre ein unmöglich zu leistender Aufwand und ich glaube auch nicht, dass es einen Menschen geben würde, der dies so nachvollziehen möchte.Das soll auch nur ein einleitender Gedanke sein.
    Ich glaube mir sicher sein zu können, dass es sich bei Red Cloud um einen Menschen handelt, der sich alle Gegenpositionen anhört. Das ist auch die normale Vorgehensweise für einen intellektuell anspruchsvollen Menschen. Man zögert die eigene abschließende Urteilsfindung solange wie möglich und solange, wie das Interesse bestehen bleibt hinaus.
    Aus der Erfahrung weiß man, dass es für jede einnehmbare Position, kluge Köpfe gibt, die dies vertreten wollen. Sie sind alle mehr oder weniger überzeugend. Es kostet viel Zeit sich zu fragen: Warum wollten die sich darauf verlegen?
    Ein Fehler, der häufig passiert, und der mir auch schon passiert ist, und das nicht nur einmal, sondern relativ häufig, ist, sich von einem Buch oder Darstellungsweise beeindrucken oder sogar begeistern zu lassen. Im Bereich der Psychologie gibt es zum Beispiel die Freudianer. Freud ist in einigen Bereichen widerlegt, relativiert und auch bestätigt worden. Manches behält Gültigkeit vor dem Hintergrund seiner Zeit und manches ist ungültig geworden vor dem Hintergrund unserer Zeit, weil sich die Bezüge und Erkenntnisweisen geändert haben. Freudianer sind aber bereit, Freud in allen Belangen zu verteidigen und unternehmen ständig Versuche, seine Erkenntnisse als weiterhin unumschränkt gültig erklären zu wollen. Das machen sie durchaus geschickt und machmal finden sie auch interessante Unterstützungen ihrer Hervorhebungen. Dabei bleibt aber die Frage übrig, warum ich ein abgegriffenes Modell weiterhin benutzen sollte, wenn mir mittlererweile verfeinerte und ergänzte zur Verfügung stehen, mit denen ich viel weiter kommen kann. Freudianer sind eben auch festgelegte Fans. Das kann ich gut verstehen, weil er wirklich viel umgewälzt hat. Auch als Begründer einer Fachrichtung hat er meine Achtung. Wenn ihm als Vordenker Fehler unterlaufen sind, so nehme ich sie ihm nicht übel. Das passiert immer, wenn etwas neues in den Startlöchern steht. Immerhin mußte er die Fäden neuer Gedankengänge aufnehmen und seine jeweiliges verweilen wird den einen oder anderen Gedanken stärker oder schwächer betont haben. Das mußte einfach so passieren. Das war unausweichlich.
    Wenn ich mir eine Musiksammlung aufbaue, werde ich auch verstärkt bei den Interpreten nachlegen, die mir gut gefallen haben. Dadurch entsteht eine gewisse Gewichtung in meiner Sammlung.
    Das kann aber auch bei Büchern passieren. Manches kann man bedenkenlos zulassen, aber manche Themen sind so brisant, dass ich meine Vorgehensweise ändern muß. Jetzt brauche ich verschieden vernehmbare Stimmen. Das lässt sich auch aufs Internet übertragen.
    Red Cloud hat sich diesen verschieden vernehmbaren Stimmen schon hingegeben. Bei Ihnen bin ich mir da nicht so sicher.

    Sie benutzen solch griffige Worte wie Weihnachtsgans. Sie haben einen ernsthaften Vortrag begonnen, und da hätte ich mir gewünscht, Sie hätten Ihn durchgehalten, ohne solche Lückenfüller zu gebrauchen, bei denen man nie sicher weiß, was darunter alles versammelt wird. Es kann vielleicht treffend Ihre Empfindung vermitteln, als solches kann man auch erahnen wollen, wie Sie das emotional greifen wollen. Aber hier bestehen erhebliche Unschärfen und sind deshalb in einem ernsthaften Vortrag nicht gut verwenbar, bei dem man sich eher bemühen sollte präzise vorzugehen.
    Wenn Sie Red Cloud ernst nehmen soll, dann sollten Sie auch versuchen, so präzise wie möglich zu sein. Vielleicht schauen Sie noch einmal bei sich nach, ob Ihnen das nicht besser gelingen könnte.
    Ansonsten halte ich mich aus Diskussion raus, weil ich bekennen muß, dazu nicht ausreichend geschöpft zu haben. Ich muß mich noch immer belehren lassen und das wird auch noch eine Weile dauern, falls ich das Interesse daran nicht verliere.
    Alles Gute!

  70. 70 Final Cut August 23, 2007 um 12:01

    Mein lieber Herr Bell!

    Sie machen sich recht tapfer auf der Höhe Ihrer Jahre. Nicht alle gehen meinen Links so gründlich nach. Ich meine aber, man kann Herrn Popper nicht vorwerfen, wer sich ihn zum Vortrage nimmt. Dem Peter Singer, seines Zeichens der bedeutendste noch lebende Euthanasiephilosoph, mag es hinwieder nur recht und billig scheinen, wenn der Popper-Referent Georg Batz ihm um den Bart geht.

    Als logisch denkender Mensch, der Sie sind, überraschten Sie mich mit Ihrem fehlenden Einverständnis für die Konstituierung eines Zentralvorstandes der Ex-Juden. Ich bin nämlich der Ansicht, wenn man die aggressive Glaubensauslegung einiger Muslime, so wie Sie es zu tun belieben, auf 1,3 Milliarden Muslime hochrechnen und übertragen kann, müsste man dies – ausgehend von den strenggläubigen jüdischen Siedlern – für das gesamte Judentum auch können. Ich weiß natürlich selbst, dass dieser Vergleich etwas hinkt, denn im Gegensatz zu den jüdischen Siedlern haben die Moslems ja noch keine nennenswerten Landstriche erobert. Mit Ihren Ausführungen zu den Christen dagegen, tue ich mich schwer, weil die Realität mir suggerieren will, dass die stattgehabten und statthabenden Kriege in den allermeisten Fällen aus den christlichen Reihen befeuert wurden. Völlig verdutzt blicke ich auf den Irak, wo man ein säkulares System zerschlagen hat – wieder waren es keine Moslems, die das taten – und auch die Grausamkeiten, die dort vor dem vor Krieg verübt wurden, waren Taten an den Moslems nicht durch sie. Verstehen Sie das, Herr Bell? Auch vom Iran mit seinen vielen Moslems, lässt sich nicht berichten, dass sie je einen Angriffskrieg geführt hätten.
    Doch entschuldigen Sie, ich bin wiedermal ins Plaudern geraten, dabei wollte ich bloß begründen, warum ich nichtmal den Begriff “Ex-Muslime“ goutiere. Ein Mensch wie auch seine Interessensvertretungen sollten sich positiv definieren, die Vorsilbe “ex“ ist hierfür denkbar schlecht geeignet. Sicherlich würde es von großem Mut zeugen, würde man einen solchen Zentralrat der Ex-Muslime in Saudi-Arabien gründen, doch hierzulande, wohlbehütet in der politisch korrekten Kulisse, dient es nur der risikolosen Verächtlichmachung derjenigen, die sich ihrem Glauben nicht entsagen wollen. Es geht Ex-Muslimen nicht um einen aufgeklärten Islam, es geht Ihnen um dessen Abschaffung. Man tritt hier nicht für den Atheismus ein, was mir recht wäre, sondern ausschließlich für einen kompletten Ablass vom Islam bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber den anderen Religionen. Ich meine mich indes zu erinnern, dass unser Grundgesetz die Religionsfreiheit garantiere. Und, mein lieber Herr Bell, ich wies nicht von ungefähr daraufhin, dass die Antideutschen und bekennende Islamhasser wie Küntzel und Broder sich sogleich angeschickt haben, an die Spitze dieser neuen Bewegung zu gelangen. Gibt es irgendwo etwas zum Islam zu sagen, kann von diesen Zeitgenossen keiner die Tinte halten, wo nur möglich nehmen sie Religionskritik zum Anlass, ihre Hassideologie zu verbreiten.

    Ich will Sie natürlich zu keiner Erkenntnis drängen lieber Bell. Sie können natürlich immer noch auf Ihrem Standpunkt, der Islam sei die Wurzel allen Übels, beharren. Wir beide werden dann aber, ich sage dies ganz unverblümt, noch etwas länger brauchen, die Welt zu verbessern. So will ich Sie auch heute noch nicht mit dem Wissen über den Bellizismus des Westens belasten.

    Immer der Ihre
    FC

  71. 71 red.cloud August 23, 2007 um 1:48

    Bell

    Herr Bell, ich muss gestehen, Sie ermüden mich. Nicht nur, dass Sie jetzt zum dritten Mal die gleiche Frage stellen:

    „…die bescheidene Frage gestellt, woher Sie das Wissen beziehen, dass lediglich eine kleine radikale Minderheit den Koran orthodox auslege.“

    , Sie selbst verweigern auch konsequent die Antwort auf meine bereits in meinem ersten Posting an Sie gestellte Frage, wie Sie denn darauf kommen, dass dem nicht so sei, ausserdem „Gutster“, langweilt mich Ihre leicht gekünstelte Altherren-Ironie. Da Sie sich aber so nett um mein Seelenheil sorgten, will ich nicht nur etwas auf Ihre Einlassung zu meinem „Malaysia“-Argument erwidern, nein, ich will Ihnen sogar noch ein weiteres nennen und Ihnen sogar einen gut gemeinten Filmtipp geben. Wie finden Sie das?

    „Schauen Sie, ich halte Ihre Erklärung für reine Spekulation. […] Ihre Spekulation mag sogar richtig sein … dies ändert doch aber alles nichts an dem Zustand, dass (zumindest in Malaysia) inzwischen nicht mehr nur eine kleine Minderheit, sondern sogar die Mehrheit der Muslime eine orthodoxe Auslegung des Koran befürwortet.“

    Ich habe nicht bestritten, dass (vielleicht) eine Mehrheit der Bevölkerungsmehrheit der malaysischen Muslime eine orthodoxe Koranauslegung befürwortet, ich bestreite, dass die Ursachen dafür im Islam bzw. Koran liegen. Sehen Sie, in vielen Entwicklungs- und auch Schwellenländern ist die „nachholende Entwicklung“ bzw. Industrialisierung ganz oder teilweise gescheitert, d. h. nur eine ganz kleine Schicht „gebildeter Städter“ hat den erhofften sozialen Aufstieg geschafft – die breite Bevölkerungsmehrheit verbleibt auf dem Standard wie vor 50 Jahren oder sogar noch darunter. Und nun – ich drücke es etwas lyrisch aus, um Ihre Zeit nicht überzustrapazieren – wenn das „Heilsversprechen“ der westlichen, kapitalistischen Welt eben nicht aufgegangen ist, sucht sich der „Durchschnitts-Muslim“ eben ein neues „Heilsversprechen“, welches ihm radikale Islamisten natürlich nur allzu bereitwillig anbieten. Dazu kommt, dass „radikale Islamausleger“ etwa aus Saudi-Arabien oder dem Iran auch über genug finanzielle Mittel verfügen, um ihre Ideologie des „politischen Islam“ in der muslimischen Welt zu verbreiten. Beide Länder köcheln nämlich in Konkurrenz zueinander ihr politisches Süppchen darauf. Sehen Sie, eine solche Radikalisierung findet auch bei anderen Religionen statt, wenn auch in geringerem Ausmaß: In Indien gibt es Bewegungen des fundamentalistischen Hinduismus oder schauen Sie nach Ostafrika, wo sich radikale Evangelikalfundamentalisten ausbreiten. Ganz zu schweigen von Phänomenen wie der Lords Resistance Army in Uganda oder dem Rwanda-Genozid. Beides Konflikte mit, zugegeben, auch sehr regionalspezifischen Ursachen – aber beiden ist gemein, dass hier Radikalisierungen von überwiegend christlich geprägten Menschen stattfanden und der böse, böse Islam dafür offensichtlich nicht vonnöten war.

    Ein Beispiel dafür, dass „orthodoxe Koranausleger“ unter gemäßigten Muslimen in der Minderheit sind, ist Ägypten, wo es der „Muslimbruderschaft“ in über 50 Jahren nicht gelang, genug Anhänger hinter sich zu vereinen, um eine dem Iran vergleichbare „islamische Revolution“ in Gang zu bringen, obwohl sie bis hin zur Ermordung eines Staatspräsidenten ja nun wirklich alles dafür taten. Eine sehr schöne BBC-Dokumentation über den Iran bzw. Teheran können Sie hier (klick) sehen – und vielleicht zur Erkenntnis gelangen, dass es selbst in der „islamischen Musterrepublik“ zumindest zweifelhaft ist, ob eine Mehrheit v. a. junger Iraner orthodoxe Koranausleger sind. Viel Spaß.

    Es grüßt, red.cloud

  72. 72 Bell August 23, 2007 um 2:35

    Als logisch denkender Mensch, der Sie sind, überraschten Sie mich mit Ihrem fehlenden Einverständnis für die Konstituierung eines Zentralvorstandes der Ex-Juden. Ich bin nämlich der Ansicht, wenn man die aggressive Glaubensauslegung einiger Muslime, so wie Sie es zu tun belieben, auf 1,3 Milliarden Muslime hochrechnen und übertragen kann, müsste man dies – ausgehend von den strenggläubigen jüdischen Siedlern – für das gesamte Judentum auch können.

    Die Zusammenhänge, die Sie herstellen, lieber Herr Cut, sind zuweilen etwas seltsam. Was könnte die Etablierung eines Ex-juden- oder Ex-christenvereins mit meiner abgeblichen Hochrechnung zu tun haben? Meinethalben dürfen Sie sich gerne auch für die Einrichtung eines Zentralkommitees für Ex-Juden verwenden. Ich empfehle Ihnen jedoch Ihren Vorschlag in einem jüdischen Forum zu unterbreiten, wie beispielswiese diesem hier, dessen URL ich gerade zufällig zur Hand habe:

    http://www.jewish-singles.de/jforum/

    Hier bringts ja nun nicht soviel.

    Sicherlich würde es von großem Mut zeugen, würde man einen solchen Zentralrat der Ex-Muslime in Saudi-Arabien gründen, doch hierzulande, wohlbehütet in der politisch korrekten Kulisse, dient es nur der risikolosen Verächtlichmachung derjenigen, die sich ihrem Glauben nicht entsagen wollen.

    Nun, das ist Ihre Ansicht Herr Cut, und ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn Sie Ihrer Ansicht von ganzem Herzen frönen.

    Ich hingegen halte mich da und glaube auch lieber der Selbstbeschreibung von ex-muslime als etwa Ihnen. Und über ihre Absichten schreibe die.

    Dem Zentralrat der Ex-Muslime gehören Menschen an, die entweder den muslimischen Glauben aufgegeben haben oder die niemals Muslime waren, wenngleich sie aufgrund ihrer Herkunft aus einem sog. “muslimischen Land” gemeinhin der “Gruppe der Muslime” zugerechnet werden. Da viele von uns gezwungen waren, den islamischen Machthabern in unseren Herkunftsländern zu entfliehen, können und wollen wir es nicht hinnehmen, dass nun in Deutschland ausgerechnet muslimische Funktionäre in unserem Namen sprechen sollen.

    Wir wehren uns in aller Entschiedenheit dagegen, dass muslimische Organisationen wie der Islamrat oder der Zentralrat der Muslime den Anspruch erheben, uns und unsere Interessen in Deutschland vertreten zu können!

    Wir fordern die deutsche Politik und Öffentlichkeit dazu auf,
    die Augen dafür zu öffnen:

    * dass die Menschenrechte unteilbar sind und somit auch für all jene Menschen gelten müssen, die in einer sog. „muslimischen Kultur“ aufgewachsen sind
    * dass es auch in den sog. „muslimischen Ländern“ zahlreiche Menschen gibt, die sich zu keinem religiösen Glauben, sondern zu den säkularen Werten von Humanismus und Aufklärung bekennen

    Auf der Basis solcher aufklärerisch-humanistischer Grundüberzeugungen setzt sich der Zentralrat der Ex-Muslime für folgende Ziele ein:

    * die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte als unveräußerliche individuelle Rechte des einzelnen Menschen
    * die Durchsetzung der Weltanschauungsfreiheit als Freiheit, sich öffentlich wie nichtöffentlich zu religiösen oder nichtreligiösen Anschauungen zu bekennen oder dies zu unterlassen
    * die Durchsetzung einer konsequenten Trennung von Staat und Kirche/Religion/Weltanschauung
    * die Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte
    * die Förderung des vernunftgeleiteten Denkens und der Erziehung zur Toleranz

    Es geht Ex-Muslimen nicht um einen aufgeklärten Islam, es geht Ihnen um dessen Abschaffung.

    So? Das habe ich noch nicht mitbekommen, lieber Herr Cut. Wo haben Sie sich das denn her gesaugt?

    Ich meine mich indes zu erinnern, dass unser Grundgesetz die Religionsfreiheit garantiere.

    Nun, ich wüßte nur andereseits nicht wo denn unser GG verbietet einen gegen eine Religion gerichteten Verein zu gründen?

    Sie können natürlich immer noch auf Ihrem Standpunkt, der Islam sei die Wurzel allen Übels, beharren.

    Diesen Standpunkt lieber Herr Cut, habe ich auch nie eingenommen. Allerdings halte ich den Islam für die Wurzel vieler Übel.

  73. 73 Bell August 23, 2007 um 3:34

    Herr Bell, ich muss gestehen, Sie ermüden mich. Nicht nur, dass Sie jetzt zum dritten Mal die gleiche Frage stellen:

    „…die bescheidene Frage gestellt, woher Sie das Wissen beziehen, dass lediglich eine kleine radikale Minderheit den Koran orthodox auslege.“

    , Sie selbst verweigern auch konsequent die Antwort auf meine bereits in meinem ersten Posting an Sie gestellte Frage, wie Sie denn darauf kommen, dass das nicht so sei,

    Lesen Sie meinen letzten Post einfach nocheinmal durch. Da gab ich Ihnen die Antwort vermittels Ihres eigenen Wikitextes.
    Ihr Wikitext lautet:

    Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen.

    Sie sitzen also … um Ihnen noch klarer als das letzte mal zu antworten … mit Ihrer Theorie, nur eine kleine radikale Minderheit bewirke dass große Teile der Muslime den Islam orthodox auslege, laut Ihres eigenen Wikifundes daselbst nun einer Verschwörungstheorie auf.

    „Schauen Sie, ich halte Ihre Erklärung für reine Spekulation. […] Ihre Spekulation mag sogar richtig sein … dies ändert doch aber alles nichts an dem Zustand, dass (zumindest in Malaysia) inzwischen nicht mehr nur eine kleine Minderheit, sondern sogar die Mehrheit der Muslime eine orthodoxe Auslegung des Koran befürwortet.“

    Ich habe nicht bestritten, dass (vielleicht) eine Mehrheit der Bevölkerungsmehrheit der malaysischen Muslime eine orthodoxe Koranauslegung befürwortet,

    Schauen Sie mal, das haben Sie so klar (und selbst jetzt verunklaren Sie es ja sofort wieder durch ein ‘vielleicht’) bisher noch nicht gesagt.

    Ich halte den Islam deshalb für eine gefährliche Lehre, da es eben nicht nur eine kleine radikale Minderheit (wie es solche vermutlich in allen Religionen gibt) von Muslimen gibt, die eine orthodoxe Islamauslegung befürworten, sondern immerhin -und mit scheinbar steigender Tendenz- soviele, dass sie in manchen islamischen Ländern schon die Mehrheit der Muslime bilden.

    ich bestreite, dass die Ursachen dafür

    Die Ursachen mögen Sie interessieren … mich interessieren diese aus verschiedenen Gründen nicht die Bohne.

    Sorry für die Schroffheit des letzten Satzes, aber es verhält sich nun einmal so, dass ich Suche und Diskussion über Ursachen und deren Beseitigung nun einmal für vollkommen sinnlos und unergiebig halte.

  74. 74 red.cloud August 23, 2007 um 7:28

    Bell

    Sorry, Herr Bell, das wäre zwar schön (für Sie), wenn das so wäre, wie Sie es darstellen, denn dann hätten Sie mich elegantmöglichst ausgekontert. ABER: Ich habe keinesfalls die

    „…Theorie, nur eine kleine radikale Minderheit bewirke dass große Teile der Muslime den Islam orthodox auslege…“

    ICH habe die Theorie, dass sich im Moment wegen der erwähnten schwierigen sozialen Lage in vielen Ländern evt. eine große Anzahl von Muslimen bereit findet, sich eine radikale (politische) Koranauslegung aufschwatzen zu lassen. Grundursächlich wäre imho nicht der Islam, sondern der sozio-ökonomische Faktor und damit funktioniert Ihr Konter mit der Anspielung auf das Wiki-Zitat leider nicht mehr – weil ja nicht die Koranauslegung der „kleinen radikalen Minderheit“ die Haupt- bzw. einzige Ursache für die “Muslimmassenmobilisierung” (von der ich durchaus nicht überzeugt bin) wäre.

    Aber, netter Versuch (gänzlich unironisch gemeint), muss ich schon sagen…

    Gruetzi (Sind Sie Schweizer?) – red.cloud

    P.S. Dass mit der Verschwörungstheorie verzeihe ich Ihnen nochmal, ich schrob ja auch daroben, Sie seien langweilig – stimmt nicht, Sie geben sich immerhin Mühe.

  75. 75 Bell August 23, 2007 um 10:50

    Sorry, Herr Bell, das wäre zwar schön (für Sie), wenn das so wäre, wie Sie es darstellen, denn dann hätten Sie mich elegantmöglichst ausgekontert. ABER: Ich habe keinesfalls die

    „…Theorie, nur eine kleine radikale Minderheit bewirke dass große Teile der Muslime den Islam orthodox auslege…“

    Red Cloud … den Titel Gutster verbitten Sie sich ja leider, da er in Ihnen das Gefühl großer Langweile aufkommen läßt ….

    dies freut mich natürlich außerordentlich, dass es mir in nur wenigen Tagen gelungen ist, Ihnen die Theorie auszureden, eine kleine radikale Minderheit lediglich bewirke, dass große Teile der Muslime den Islam othodox auslegten.

    Denn schauen Sie, vor ganz wenigen Tagen noch schrieben Sie mir im Brustton der allertiefsten Überzeugung:

    Red Cloud am 20.8.2007 um 17:56

    Woher nehmen Sie die Weisheit, dass diese angeblich radikale Koranauslegung nur von einer kleinen Minderheit, die Sie radikale Islamisten nennen betrieben wird?””

    Diese „Weisheit“ entnehme ich der historischen Tatsache, das radikale politische Bewegungen immer von kleinen „Eliten“ ausgehen, die die Bevölkerungsmehrheit für ihre Zwecke einzuspannen suchen.

    Red Cloud am 21.8.2007 16:57

    Selbstverständlich sind es die Vertreter des politischen Islam (= radikale Islamisten), die die Sharia einführen wollen – um nämlich ihrer Macht ein Fundament verleihen. Angehörige der Bevölkerungsmehrheit der 15 Mio. Muslime in Malaysia lassen sich von den nämlichen Vertretern (= radikalen Islamisten) ideologisieren

    ICH habe die Theorie, dass sich im Moment wegen der erwähnten schwierigen sozialen Lage in vielen Ländern evt. eine große Anzahl von Muslimen bereit findet, sich eine radikale (politische) Koranauslegung aufschwatzen zu lassen.

    Hmmm – also Angefettes Gutster, liest sich eigentlich so, als führten Sie ihre kleine radikale Minderheit nun durch die Hintertüre doch wieder ein … na, seis drum …

    Ihre neueste Theorie schwächelt übrigens daran, dass die soziale Lage in vielen Ländern, in denen der Islam orthodox ausgelegt wird, sich für die dortigen Muslime nicht nur nicht als schwierig, sondern sogar als ausgesprochen paradiesisch darstellt. Ich erwähne hier nur einmal an Saudi-Arabien als Beispiel.

    Sie sollten also überprüfen, ob Ihre neueste Hypothese vielleicht durch die Wirklichkeit widerlegt wird, ansonsten säßen Sie laut Wiki ja gleich der nächsten Verschwörungstthorie auf, denn laut Ihrem Wikifund erkennt man den geborenen Verschwörungstheoretiker unschwer an folgendem Verhalten:

    Vertreter von Verschwörungstheorien weigern sich – anders als Wissenschaftler, die Modelle vertreten -, ihre Hypothesen zu explizieren und überprüfbare Bedingungen zu nennen, bei deren Nachweis sie ihre Hypothesen für widerlegt betrachten.

    Zum weiteren Verfahren lieber Red Cloud, empfehle ich Ihnen sich mit Herrn Cut zu beraten, ja, Sie sollten sogar in Betracht ziehen, Herrn Cut als Ihren Ghostwriter zu engagieren.

    Glauben Sie mir: Der Herr Cut findet auch in auswegslosester Lage noch einen Weg, eine argumentative Niederlage in einen -zumindest fürs eigene Ego- grandiosen Sieg umzurhetorisieren.

  76. 76 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 23, 2007 um 2:06

    An Bell
    Letzte Auftritte
    Herr Bell!
    Ihre Entgegnungen werden immer verzweifelter. Sie setzen Ihre letzten Segel um noch einmal Fahrt aufzunehmen. Sie konzentrieren sich auf Angriffsflächen und nehmen dabei Dinge auf, die nur dann ihre Berechtigung hätten, wenn sie wirklich so gemeint gewesen wären, wie sie es darstellen. Sie sind aber allezu anders verwendet worden und ich meine das wissen sie auch. Es geht hier nicht ums Fallen stellen, sich herauswinden und sich in Positur bringen.Das habe ich ihnen zwar vorgemacht und vielleicht wollten Sie es sich abschauen. Meine Intension war aber zu verlieren. Das begreifen Sie vielleicht nicht, weil Sie außer in Wettmanipulierten Kämpfen, solchen Absichten noch nicht begegnet sind.
    Ich verstehe auch nicht, jedenfalls nicht hinreichend genug, warum Sie Ihre Einsichtsebene so fest verschlossen halten. Da war vieles dabei, was auch Ihnen hätte Zustimmung abverlangen müssen. Stattdessen kämpfen Sie um die letzten Brotkrumen. Sie können uns zwar Ihre Ausdauer vorführen und ich will nicht ausschließen, dass Sie da über herrausragende Eigenschaften verfügen, aber der Kampf ist längst vorrüber. Was meinen Sie wohl, was eine Jury für Noten gezogen hätte, wenn sie das hier hätte bewerten sollen. Sie sind schon mehrmals ko gegangen. Ein Boxkampf wäre jetzt bereits beendet und der Sieger würde feststehen. Aber anstatt in Ihr Boxcamp zurückzukehren und sich ein paar neue Techniken anzueignen (Argumente), kehren Sie immer wieder zurück in den Ring und wollen weitermachen. Man hat Ihnen längst angedeutet, gegen wieviel Hintergrundwissen Sie sich hier erdreisten angehen zu wollen. Man stellt ja auch keinen Kampf in unterschiedlichen Gewichtsklassen auf. Aber anstatt Sie windelweich zusammenzuschlagen, bekommen Sie immer wieder Hilfe angeboten. Ziehen Sie sich zurück, und das sage ich Ihnen nicht, um Sie zu vertreiben, und holen Sie das Wissen nach, über das Red Cloud verfügt. Und dann wollen wir doch mal sehen, ob das nicht auch Ihr Denken verändern könnte. Und wenn Sie dann immer noch an Ihren Meinungen festhalten, müssen Ihnen genialste Verwurschtelungen eingefallen sein. Das wäre dann aus anderen Belangen heraus höchstinteressant. Und meine Perspektive dabei wäre die Selbstverleugnung.
    Lösen Sie die Illusion auf, hier noch über weitere Runden bestehen zu können. Ihre Restwahrnehmung davon kann nur daher kommen, weil man es Ihnen gestattet, weitere Kommentare anzufügen. Das einzige was dabei passieren kann, ist das Sie sich lächerlich machen. Und wenn das hier eine Sitcom wäre, hätten Sie schon viele Lacher bekommen. Mit Ihrer Haltung stimmt etwas nicht. Begreifen Sie das doch endlich. Waren Sie ein Quängelkind? (böser Scherz)
    Wenn ich mich einem gleichwertigem Gegner stellen will, muß ich etwas haben, was ich an Niveau dazu anbieten kann. Bitte, ich sehe da nichts gleichwertiges. Wenn Sie jemanden überzeugen wollen und es Ihnen egal ist mit was, dann suchen Sie sich gefälligst die entsprechende Birne dafür heraus. Das Ihre Auswahl auf uns fällt, zeigt mir nur, wie schlecht Sie sich selbst einschätzen können. Das wird hier für Sie bestenfalls eine Verpuffensreaktion.
    Bitte, wenn Sie es unbedingt nicht lassen können, dann machen Sie weiter. Sie werden dann wie ein zerrupfter Hahn dastehen. Und jeder, der noch Zweifel aufbieten konnte, wird über Ihr Beispiel restlos überzeugt werden. Dann war es völlig sinnlos für Ihre Sache zu streiten. Alle, die Sie noch hinter sich versammeln konnten, werden dann die Seite gewechselt haben. Was meinen Sie, wie gut man ein Beispiel verwerten kann? Das wäre dann exemplarisch. Jede Identifizierung hört auf. Man kann wunderbar in seinen Ausführungen abkürzen.Vielleicht schaue ich doch noch so lange rein, wie Sie sich hier betätigen wollen und leite Ihren Niedergang mit ein.
    Sie sind so dumm, dass Sie nur Vorlagen liefern. Das ist wie beim Fußball. Man braucht dann nur noch den Ball ins Tor versenken. Das ist hier auch schon passiert. Und es steht 100:1. Ihre Ausdauer bringt nur ein Ergebnis, was man dann ins Guinesbuch der Rekorde eintragen könnte. Geben Sie doch endlich auf! Sie sind geschlagen worden. Im Kampfsport verbeugt man sich noch einmal vor dem Gegner.
    Warum können Sie das nicht?
    Alles Gute!

  77. 77 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 23, 2007 um 3:15

    An Bell!
    Herr Bell!
    Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, dass es eine Form der Deutlichkeit gibt, bei der selbst der Hartgesottenste zusammenbricht.
    Wenn Sie uns hier weiter mit Ihrer Unverständigkeit reizen wollen, dann reizt es mich vielleicht auch, Ihnen das mal vorzuführen. Dann verlasse ich zwar jede Anstandebene, aber das lasse ich mir dann egal sein.
    Sie können dann hinterher überlegen, wie Sie das benennen wollen. Und lassen Sie sich nicht solche Dinge wie zusammenfalten oder zur Sau machen einfallen. Ich bin mir sicher, dass Sie dann eine neue Wortschöpfung brauchen werden.

    Red Cloud
    Entschuldigen Sie bitte diese Drohung!
    Ich hätte Verständnis dafür, wenn Sie das löschen möchten.

    Red Cloud
    Final Cut

    Ihr wart ganz großartig darin, was Ihr Herrn Bell geantwotet habt
    Ganz große Klasse!
    War schwer beeindruckt!

  78. 78 red.cloud August 23, 2007 um 5:30

    Bell

    Ach, Herr Bell, tsss, tsss. Wer wird sich denn gleich derartig echauffieren? Sehn Sie, ich verstehe Sie doch:

    „…freut mich natürlich außerordentlich, dass es mir in nur wenigen Tagen gelungen ist, Ihnen die Theorie auszureden, eine kleine radikale Minderheit lediglich bewirke, dass große Teile der Muslime den Islam othodox auslegten.“

    Es ist mir natürlich überaus klar, dass Sie versuchen müssen, mir und sich das einzureden, weil Sie ja laut Ihren eigenen Aussagen

    „Die Ursachen… mich interessieren diese aus verschiedenen Gründen nicht die Bohne.“

    „…dass ich Suche und Diskussion über Ursachen und deren Beseitigung nun einmal für vollkommen sinnlos und unergiebig halte.“

    eigentlich keinerlei Grundlage für eigene Argumente haben. Dass Sie mich dann aber aus den drei vorangegangenden Kommentaren zitieren und jedesmal den für mich zentralen Aspekt des sozio-ökonomischen Faktors weglassen, der selbstverständlich immer da steht:

    „…könnte damit zusammenhängen, dass der „kleine Mann“ seiner schwierigen wirtschaftlichen Lage (seit der Asienkrise) und der Korruptheit des Regierungs- und Verwaltungsapparates überdrüssig ist und sich durch Hinwendung zum politischen Islam bzw. eines geforderten „Gottesstaates“ eine „göttliche Gerechtigkeit“ erhofft.“ 20. August 2007 (klick)

    „…da es in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern politische, wirtschaftliche und soziale Krisen gibt und die Menschen sich vom Versprechen eine „Gottesstaates“ eine „höhere“ und „bessere“, weil „göttliche“ Gerechtigkeit erhoffen…“ 21. August (klick)

    „…in vielen Entwicklungs- und auch Schwellenländern ist die „nachholende Entwicklung“ bzw. Industrialisierung ganz oder teilweise gescheitert, d. h. nur eine ganz kleine Schicht „gebildeter Städter“ hat den erhofften sozialen Aufstieg geschafft – die breite Bevölkerungsmehrheit verbleibt auf dem Standard wie vor 50 Jahren oder sogar noch darunter.23. August 2007 (klick)

    um dann zu behaupten, ich hätte bei der vierten exakt gleichen Wiederholung des Arguments, eine völlig neue Theorie angeführt,

    „…im Moment wegen der erwähnten schwierigen sozialen Lage in vielen Ländern evt. eine große Anzahl von Muslimen bereit findet, sich eine radikale (politische) Koranauslegung aufschwatzen zu lassen.“ 23. August 2007

    nur um Sie wie einen Trottel dastehen zu lassen, verzeihen Sie, ich meine natürlich

    „…noch einen Weg [zu finden], eine argumentative Niederlage in einen -zumindest fürs eigene Ego- grandiosen Sieg umzurhetorisieren.“

    , dass ist arm von Ihnen, Herr Bell, sehr arm. So ein schlechter Stil steht einem grandiosen Rhetoriker, wie sie einer sind aber gar nicht gut zu Gesicht…

    Löblich, aber leider wiederum überaus kläglich gescheitert ist auch Ihr neuer Argumentationssversuch, mit

    „…Theorie schwächelt übrigens daran, dass die soziale Lage in vielen Ländern, in denen der Islam orthodox ausgelegt wird, sich für die dortigen Muslime nicht nur nicht als schwierig, sondern sogar als ausgesprochen paradiesisch darstellt. Ich erwähne hier nur einmal an Saudi-Arabien als Beispiel.“

    Ausgerechnet mit Saudi-Arabien wollen Sie mir beweisen, dass meine

    „…Hypothese vielleicht durch die Wirklichkeit widerlegt wird, ansonsten säßen Sie laut Wiki ja gleich der nächsten Verschwörungstthorie auf…“

    ???

    (Zur Erinnerung: Meine Hypothese ist, dass nicht allein die islamistische Koranauslegung für die Radikalisierung eines Großteils der Muslime verantwortlich zu machen ist, sondern die die schwierige sozio-ökonomische Lage der Haupt-Einflussfaktor ist…)

    Saudi-Arabien, eine der repressivsten Diktaturen der Welt, in der die Familie Ibn-Saud qua pseudo-religiösem Status und Petrodollars über die Bevölkerungsmehrheit herrscht? Nur, um sie mal daran zu erinnern, eine Diktatur wird gerade dadurch charakterisiert, dass die Bevölkerungsmehrheit von einer nicht gewählten Minderheit beherrscht wird. Deshalb kann die diktatorische radikale (wahabitische) Islamauslegung nicht als Beweis für den freien Willen der Bevölkerungsmehrheit herangezogen werden. Und es kostet mich ein müdes Lächeln, hier die durch den Ölreichtum vergleichsweise gute sozio-ökonomische Lage als stabilisierenden Faktor der Diktatur anzuführen.

    Ihr Vergleich meiner Wenigkeit mit Herrn „Final Cut“ ehrt mich übrigens außerordentlich.

  79. 79 red.cloud August 23, 2007 um 5:55

    Ex- a. G.

    Geht gerade noch durch, mit Ihren Drohungen, Herr Ex a.-G. :) Vielen Dank übrigens für Ihr Lob, ich hatte auch außerordentlichen Spaß an der Diskussion mit Herrn Bell…

  80. 80 FreeSpeech August 23, 2007 um 11:30

    Ein riesiger Artikel, der nur eines aussagt: “Ich will es nicht sehen!!!!”

  81. 81 red.cloud August 24, 2007 um 12:36

    FreeSpeech

    Danke. Und, lassen Sie mich an Ihrem geheimen Wissen teilhaben. WAS will ich nicht sehen?

  82. 82 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 12:36

    Free Speech
    Nur eines aussagt…? Nur eines aussagt…? Eines? Eines?
    Ich habe jedenfalls meine Schatztruhen füllen können.
    Aber wenn Sie so dürftig weggekommen sind, schaue ich gerne mal nach, ob ich Ihnen etwas abgeben könnte. Hier ist was. Och ja, davon könnte ich mich trennen, davon habe ich schon jede Menge. Würde Ihnen ein Rubin gefallen? Sie könnten auch einen Diamanten haben. Ach, warum so popelig sein? Ich kann das sowieso nicht alles tragen. Ich suche Ihnen ein Kollier heraus. Jeses können Klunker schwer sein. Würde Ihnen das gefallen? Oder vielleicht etwas praktisches für zuhause? Hier wäre ein goldenes Becherchen. Passende Teller und Besteck könnte ich Ihnen auch geben. Oder lieber ein Pokal? Ach, vielleicht treten Sie mal selber heran und suchen sich etwas aus. Was halten Sie von Selbstbedienung?
    Sie gehen immer so spät einkaufen und dann sind die Sonderangebote schon weg? Ach, es war doch mal etwas übrig und jetzt sind Sie ganz stolz drauf es ergattert zu haben. Vergessen Sie das! Supermarkt ist Supermarkt und Schatztruhe ist Schatztruhe. Nun kommen Sie doch schon näher. Sie dürfen sich doch etwas heraussuchen. Sie können ja Ihren Krempel als Erinnerung behalten.Ich schmeiße zwar Krempel weg, aber ich kann Ihnen sagen, gesammelt wird alles. Das kennen Sie doch auch.
    Ob es Bierdeckel sind, oder Kronkorken oder kleinste Schnapsflaschen oder Barbiepuppen, alles was es gibt, wird von irgendjemand gesammelt. Es gibt für alles Liebhaber. Und wenn sich jemand seine abgeschnittenen Zehnägel aufheben möchte, würde mich das auch nicht wundern. Da kann man nur auf jede Überraschung gefasst sein.
    Wie schaffe ich denn nun die Schatztruhen von hier weg? Also tragen kann ich das nicht mehr. Ich habe mal von Verrückten gehört, die Ihr Vermögen unters Volk gebracht haben. Vielleicht sollte ich das auch machen und die Schatztruhen hier geöffnet stehen lassen? Huch, dann könnte man mich ja enterben, wegen Geistesgestörtheit. Habe ich habgierige Verwandte? Nö! Ach scheiß, dann sei doch einfach großzügig! Also, bediene sich jeder der will!

  83. 83 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 1:30

    Nur mal doof in die Runde gefragt. Möchte noch jemand etwas sagen?
    Sie vielleicht? Kommen Sie nach vorne und sagen Sie etwas!
    Sie sind schüchtern? Ihnen bleibt die Sprache weg? Ach, schüchtern war ich auch mal! Wissen Sie, was mir dabei aufgefallen ist? Ich habe mich nicht getraut meine Gedanken auszusprechen. Und immer, wenn ich den Mut hatte, war das Gespräch schon weiter und ich konnte mich nicht mehr äußern. Da war so ein Schamgefühl, dass das nicht gut genug sein könnte, was ich im Kopf hatte. Aber wissen Sie, das ist gar nicht so wichtig was man im Kopf hat. Hauptsache man beteildigt sich. Als ich dann so weit war mich gleich zu äußern, hat das den Leuten sogar gefallen und keiner hat mir den Kopf abgerissen. Eigentlich hatte ich das schon vorher gewußt, denn da waren Leute, die konnten den größten Blödsinn erzählen, aber weil sie das so erfrischend machten, hat sich keiner daran gestört. Sie waren sogar beliebt. Die hatten nur keinen Kloß im Hals.Trauen Sie sich ruhig!Sie glauben gar nicht, was alles so durchgeht. Nehmen Sie zum Beispiel Free Speech. Sie will auf nichts eingehen und doch alles sagen. Ist das nicht völlig sinnlos? Keiner kennt jetzt Ihre Bezüge.Keiner kann jetzt das Gespräch fortsetzen. Aber Sie hat sich gefreut etwas zu sagen und nun verschwindet Sie am Horizont. Kommen Sie, wir winken Ihr noch hinterher! Winken geht doch bei Ihnen oder? Das kann man auch schon Kommunikation nennen. Na ja, sie wird uns wohl nicht mehr sehen. Habe ich Sie locker machen können? Getrauen Sie sich nun doch etwas zu sagen? Wie bitte? Sie sprechen so leise! Ihre Hose zwickt?
    Na sehen Sie, geht doch!

  84. 84 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 2:31

    Free Speech
    Jetzt mal ernst. Das kann man einen Tunnelblick nennen. Da dieser Begriff wie von selbst sich der Phantasie erklärt, kommst Du vielleicht auch dahinter, was mit Dir los ist.

  85. 85 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 2:38

    Free Speech
    Manchmal kann so ein Tunnelblick auch zur Selbsthypnose führen

  86. 86 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 2:47

    Free Speech
    Manchmal kann man auch völlig unempfänglich für Umgebungsreize werden.

  87. 87 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 6:45

    Free Speech
    Das ist jetzt reine Spekulation und muß nicht zutreffen. Mir fällt die Ich-Form bei Ihrer Aussage:”Ich will es nicht sehen!” auf. Ich mache spekulativ weiter. Die Formulierung: “Ein riesiger Artikel” behält die Gegenüberstellung bei. Sie sprechen aus der Beobachterposition ( es gibt noch mehr Positionen, aber die will ich nicht alle aufzählen )Diese Gegenüberstellung geben Sie wieder auf. Es bleibt unklar wen Sie mit Ich meinen. Es müßte eigentlich: “Sie wollen es nicht sehen!” heißen. Natürlich wäre es denkbar, dass Sie das auch mit diesem Ich meinen wollten und so soll es ja auch von der Verwendung her aussehen.
    Ich frage mich aber rein spekulativ, ob da nicht auch eine Bekenntnisebene vorkommt und die sich im Augenblick des formulierens eingemischt hat. Falls die mit vorkommen sollte, würde dieses “Ich will es nicht sehen!” auch eine Selbstreflexion Ihres Willens, Ihrer Bekundung sein, Ihre Sichtweisen nicht aufgeben zu wollen.
    Sie wollten sich nicht umfänglich äußern, aber wenigstens Ihren Eindruck hinterlassen. Bei Eindrücken nimmt man häufig den ersten Eindruck, der einem in den Sinn kommt. Er wäre dann noch nicht durch eine Selbstkontrolle gelaufen. Auch dieses riesig scheint nicht weiter eingegrenzt worden zu sein. Verstehen Sie was ich Sie fragen will?

  88. 88 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 7:22

    Free Speech
    Anknüpfung
    Auch das Wort Artikel ist im Zusammenhang mit riesig falsch gebraucht.
    Sie scheinen die Gesamtheit alles Gelesenem zu meinen. Das kann man aber nicht Artikel nennen. Unbewußt nehmen Sie eine Aufwertung vor.
    Das könnte auch ein Indiz dafür sein, dass Ihre gesamte Formulierung schnell abgesetzt wurde und Sie sich dann schnell abkehren wollten.
    Sie schreiben sonst viel längere Kommentare. Ich halte es für denkbar, dass Sie sich vom Gelesenem bedroht gefühlt haben. Eine kleine Eruption auf der Richterskala. Das Gefüge Ihrer Überzeugungen war in Gefahr.
    Falls dem so war, möchte ich nur sagen, dass es keine Schande ist, bei sich auch Zweifel zuzulassen. Ich weiß natürlich nicht, was bei Ihnen auf dem Spiel steht. Vielleicht würde das die Sicherheit Ihrer bestehenden Gruppenzugehörigkeiten beeinträchtigen. Gerade in geschlossenen Gruppen, muß man die darin vorkommenden Übereinkünfte beibehalten, wenn man nicht nur geduldet sein will. Ich bin schon aus vielen Gruppen herausgefallen, weil ich mich dem gedanklichen Gefüge nicht mehr anpassen wollte. Ich habe daraus gelernt und achte darauf, dass sich meine privaten Zusammenstellungen nicht aus der Übernahme einer Gruppe speist. Vielleicht ist es bei Ihnen so, dass auch Ihre Freunde den gleichen Geist teilen. Dann haben Sie sich ausgeliefert.
    Dann bedeutet sein Denken ändern, viel mehr, als nur die Meinung zu ändern. In jeder geschlossenen Gruppe habe ich die Menschen sich verbiegen sehen, um weiterhin alles teilen zu können und ihre relative Stellung beizubehalten. Das passiert immer. Das ist nichts außergewöhnliches. Es bleibt dann die Frage übrig: Was wollen Sie wirklich sein?

  89. 89 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 24, 2007 um 8:23

    Lieber Red Cloud!
    Was mir noch bei der Beobachtung von PI aufgefallen ist, ist, das ich niemals auf Äußerungen gestoßen bin, die psychologische Kenntnisse verraten hätten. 13000 Leser und nicht ein Psychologe darunter.
    Ich nehme mal an, die wären aufgrund Ihrer Kenntnisse immun dagegen.
    Kann ja nicht jeder so verrückt sein wie ich, und sich probeweise von Perspektiven einnehmen zu lassen.

    [Ja, Herr Ex a-G., Sie sind ein toller Kerl...]

  90. 90 Final Cut August 24, 2007 um 11:31

    Entschuldigen Sie Herr Ex, wenn ich die Serie Ihrer freien Rede für einen Moment abreißen lasse. Ich muss jetzt dringend Herrn Bell noch etwas sagen, was keinen weiteren Aufschub duldet. Er harrt meiner und ich will nicht riskieren, dass er am Ende noch denkt, ich ließe ihn genauso verstört in der Bedeutungslosigkeit zurück, wie seine verflossenen Herzallerliebsten. Ihnen, lieber Ex, sichere die gleiche Zuwendung zu, sollten Sie einmal dem Single-Syndrom anheim fallen und sich unausgesetzt das beschreiben, was Sie gerade tun und denken.

    @ Bell
    Mein guter Herr Bell,
    halten Sie sich fest, ich habe herausgefunden, was Sie so häufig irrlichten lässt. Das staunen Sie, was? Kurz und bündig: Sie glauben den falschen Leuten. Ich sage nur Irak 2003, WMD!
    Nun ist es diese Grundsatzerklärung der Ex- Muslime. Ja sagen Sie mal, fällt Ihnen als gestandenem Logiker, hieran gar nichts auf …?

    (…)Wir wehren uns in aller Entschiedenheit dagegen, dass muslimische Organisationen wie der Islamrat oder der Zentralrat der Muslime den Anspruch erheben, uns und unsere Interessen in Deutschland vertreten zu können! (…)

    Diese Forderung ergibt doch nur dann einen (logischen) Sinn, wenn sie von Muslimen. geäußert wird. Offenbar verstehen sich die Ex-Muslime nicht als ehemals einer Religion zugehörig sondern einer ethnische Gruppe. Nichts aber zeigt die Unterschiedlichkeit besser als die jeweilige Herkunft der Gründungsmitglieder des Ex-Z. Wenn nicht ethisch so will der Ex-Rat, Menschen zumindest nach kulturalistischen Zuschreibungen klassifizieren

    Beeindruckender wäre die Gründung eines Vereins von reformistischen Muslimen gewesen, die sich öffentlich für einen aufgeklärten Islam einsetzen (möglicherweise könnte man so einen größeren Zustrom von Mitgliedern erwarten) als großspurig zu verkünden “Wir haben abgeschworen“, so als sei ihr islamischer Glaube eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gewesen.

    Warum sollte es keine säkularen Muslime geben, die zwar religiös sind, so doch für die strikte Trennung von Staat und Kirche eintreten?

    Aber es kommt noch dicker…
    (…) Wir fordern die deutsche Politik und Öffentlichkeit dazu auf,
    die Augen dafür zu öffnen (…)
    Hier fordert u. a. der Zentralrat der Ex-Muslime ausgerechnet die Bundesregierung dazu auf, „sich auf internationaler Ebene für die Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes einzusetzen”, während ihm zur Innenpolitik einfällt, dass der Islam “nicht den vollen Schutz des Grundgesetzes für sich in Anspruch nehmen” kann.

    In Übereinstimmung mit Frau E. wollen die Ex-Muslime gegen den Bau von Moscheen eintreten. Gleichwohl sie die Gleichbehandlung von Menschen fordern, verzichten sie auf einen Baustopp von Kirchen und Synagogen. Kein Wort lese ich etwa zum Alleinvertretungsanspruch des Papsts, der weiß Gott nicht nur den Anspruch erhebt, für Katholiken den Geschlechtsverkehr zu regeln, sondern für alle Menschen auf der Welt

    Sie sehen lieber Herr Bell, die Ex-Muslime treten nicht, wie sie erklären, für die Gleichbehandlung aller Menschen ein, sondern für die Ungleichbehandlung von Muslimen unter Beibehaltung der Privilegien der anderen etablierten Religionen. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich unter ihrer Flagge XXX wie Broder, die siamesischen Zwillingsautoren Maxeiner & Miersch [gut gesagt!] , Küntzel, Ulfkotte etc. etc. mehren.

    [edit: keine Beleidigungen!]

    Mit dem Vorschlag, sollten Sie mal wieder an etwas glauben wollen, sich vorher vertrauensvoll an mich zu wenden, lasse ich Sie nun in Frieden ziehen.

    Immerzu
    Ihr FC

  91. 91 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 25, 2007 um 6:36

    Final Cut
    Du glaubst gar nicht, wie gerne ich innehalte und Deinen Worten lausche. Du kannst wunderbar in einen Gedankengang entführen und Deine Behauptungen klar herausstellen. Du verfügst auch über ein wunderbares Geschick Einsichtsebenen zu öffnen und das stets in einem sehr ansprechendem Schreibstil.
    Falls Dir mal was zu mir einfällt, bin ich gerne dabei. Wenn Du mir meine Schwächen aufdeckst oder Dir etwas gelehriges einfällt, kann das nur meinen Blick schärfen. Deshalb würde ich es hocherfreut entgegennehmen. Aber auch so, im mitlesen Deiner Anmerkungen an andere Menschen, habe ich viele Anregungen und Belehrungen für mich aufnehmen können.
    Vielen Dank dafür!

    [Keine Ursache!]

  92. 92 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 25, 2007 um 12:21

    Mir ist da noch eine Ergänzung eingefallen, die jetzt ganz leicht zu begreifen ist.
    Für die Freunde paradoxer Fragen.
    Wie kann ich etwas verlieren und es dennoch behalten?
    Machmal sind Fragen wertvoller wie vorangestellte Behauptungen.
    Versuchen Sie es! Es wird Sie wundern wie umfangreich man dazu schöpfen kann.

    Zen-Meister unterziehen sich solchen Übungen auch. Sie haben die extremste Form eines Disputs gefunden, die mir bekannt ist.Sie treffen sich zu Zwiegesprächen, die sie Dahrma-Gespräche nennen. Dabei testen sie ihre Einsichtsfähigkeiten aus. Solche Auseinandersetzungen können tagelang andauern, ohne das einer zu Bett geht. Es sind auch Treffen bekannt, die über die Wochengrenze gegangen sind. Dabei profitieren beide. Es geht bei solchen Treffen nicht darum einen Sieger festzustellen. Nur die untersuchten Sachen selbst sollen gewinnen.
    Sie besitzen eine umfangreiche Erfahrung dafür, wann eine Wahrheit situativ zutreffend ist und wann nicht. Zum Beispiel findet man in vielen Büchern bei Dialogzitaten den Hinweis, dass diese Beispiele nicht mehr vollständig nachvollziehbar sind, weil die Situation nicht mehr ausreichend dargestellt werden kann und auch nicht die persönliche Verfassung der beteildigten Personen. Was sich also an Eingänglichkeit ereignet hat war nur für die entsprechende Person vollständig begreifbar.
    Sie arbeiten auch mit Halbwahrheiten, je nach dem, was an Einsichtsfähigkeit vorliegen könnte, denn nur dann kann ich Erreichbarkeit und Begreifbarkeit und Verarbeitbarkeit und eigenständiges Fortsetzen auslösen.Diese Antwort ist dann nur für den Angesprochenen richtig und könnte seine Gültigkeit bei einem anderen Menschen verlieren.
    In einem Brief fand ich einmal die Ansprache:”Leider muß ich Dich noch immer anlügen.” !!!!!

    Red Cloud
    Final CUT

    Ich verabschiede mich jetzt doch endgültig. Ich sehe nicht, wie ich von meinem Wissen noch etwas beitragen könnte, ohne die Grenzen der Verarbeitbarkeit zu sprengen. Ich hätte noch viele Einfälle, aber das würde zusehr vom Eingangsthema wegführen.
    Ich werde aber die nächsten Tage noch reinschauen, weil es mich interessiert, wie sich dies hier noch weiterentwickelt. Ich verzichte aber darauf in Erscheinung zu treten.
    Gespannt werde ich Eure Einträge verfolgen und wie Ihr sie ausbreitet.
    Es war mir eine große Bereicherung auf Euch getroffen zu sein!
    Herzlichst alles Gute und große Schaffenskraft!
    Vielen Dank für alles!
    Bleibt bei bester Laune!
    Vielleicht begegnen wir uns noch einmal.
    Dann werde ich große Freude empfinden!
    Tschau!

    [Herr Ex-a. G.; von zen-budhismus habe ich keine Ahnung]

  93. 93 Bell August 26, 2007 um 2:15

    @ Bell
    Mein guter Herr Bell,
    halten Sie sich fest, ich habe herausgefunden, (…)

    Nun ist es diese Grundsatzerklärung der Ex- Muslime. Ja sagen Sie mal, fällt Ihnen als gestandenem Logiker (…)

    Diese Forderung ergibt doch nur dann einen (logischen) Sinn, wenn (…)

    Es freut mich natürlich außerordentlich, dass Sie doch noch zu einer Erwiderung gefunden haben, allerdings denke ich, wir sollten unser Gespräch im Schnabulantis fortsetzen, da es hier -in Gegenwart eines durchgeknallten Textomaten- doch täglich schwieriger wird, sich durch den Text durchzuarbeiten.

    Da unser freundlicher Gastgeber, der Herr Red Cloud also, ja nun im aufgeschreckten Gutmenschen den idealen Lobhudler gefunden hat, der zu ihm in etwa so gut passt wie

    Rosinante dereinst zum Don Quichote … sollten wir dass spannende Zwiegespräch der Beiden auch nicht weiter stören.

    [Sehr geehrter Herr Bell; Sie haben die obrige Debatte verloren, wechseln Sie jetzt das Kommunikationsniveau?]

  94. 94 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 28, 2007 um 12:09

    Herr Bell
    Warum wollen Sie so viel herabsetzen?
    Glauben Sie wirklich ich habe mich als Lobhudler versucht?
    Erkennen Sie immer noch nicht meinen hohen Anteil an asiatischen Umgangsformen? Da müssen Sie aber viele Kilometer reisen, um Ihren Lobhudler zu mir zu bringen.
    Das sind nur Bilder mit denen man Überlagerungen versucht.
    Ihre letzten Einträge bei Eisvogel haben mir gezeigt, dass Sie auch anders auftreten können.
    Das hier ist ein ganz schlimmer Rückfall.
    Ich sehe da aber nicht unbedingt einen Rückschritt darin.
    Wie bei vielen Versuchen, sich erwas neues anzueignen, kann man das nicht auf einem stabilem Niveau halten. Vielmehr pendelt man sich in etwas hinein oder greift auch manchmal auf sein altes Verhalten zurück.
    Etwas Neues ist ja noch nicht vollkommen vertraut und geht deshalb auch mit Verunsicherungen einher. In sein altes Verhalten zurückzukehren, bedeutet eine Pause zu machen, bei der man seine Vertrautheit damit genießt und seine Verunsicherung abstoßen kann.
    Das ist völlig normal.
    Hauptsache Sie lassen ein mögliches neues Ziel, bei dem Sie profitieren könnten, nicht aus den Augen und machen immer wieder neue Anläufe es zu erreichen. Zwei Schritte vor und einen zurück, ist auch ein gutes Vorankommen.
    Alles Gute!

  95. 95 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 30, 2007 um 8:58

    Lieber Red Cloud!
    Ähnliche Erkenntnisse wie im vorherigem theoretischem Text, finden sich auch in den zehn Ochsenbildern aus dem Zen-Buddhismus. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil jeden Lehrversuchs und zeigen die Entwicklungsstufen zwischen Lehrer und Schüler auf. Zum Schluß fordert der Lehrer den Schüler auf ihn zu übertreffen und das muß auch logischerweise entstehen. Der Lehrer hat sich verausgabt und sein nun gleichwertiger Schüler hat noch nicht alle Verknüpfungen vorgenommen, die ihm aufgrund seiner Lebenserfahrung zur Verfügung stehen. Ein Meister hat keinerlei Egoverknüpfung. Er lässt sich gerne übertreffen!
    Die zehn Ochsenbilder sind sehr anschaulich und entstanden aus der Warmherzigkeit seines Erschaffers.

    http://www.fen-net.de/frank.heinze/html/die_zehn_ochsenbilder.html

  96. 96 Ex-aufgeschreckter Gutmensch August 30, 2007 um 9:10

    Lieber Red Cloud!
    Herzliche Grüße aus Berlin!

  97. 97 red.cloud August 31, 2007 um 5:10

    Sehr vielen Dank, Herr Ex-a.G. Sie sollten eine eigene Kolumne schreiben! Wie wäre es mit einem eigenen Thread? Über ein Thema Ihrer Wahl! Ich kopiere das dann in einen Blogartikel. Wie wärs?

  98. 98 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 1, 2007 um 1:24

    Lieber Red Cloud!
    Ihr Angebot hat mich vollständig überrascht und staunend gemacht. Ich muß erst noch darüber nachdenken wie ich darauf eingehen könnte. Der Überraschungseffekt ist jedenfalls vollständig gelungen und ich kam zum verstummen.
    Im Moment bin ich noch davon abgelenkt Ihnen etwas Ergänzendes anbieten zu wollen.
    Ich habe mal bei Gerhard Walter nachgeschaut, einem Zen Aikido Lehrer, der in Berlin praktiziert.
    Vielleicht können Sie es ja als das geheime Wissen der Gutmenschen durchgehen lassen.
    Ich bin ihm einmal begegnet und habe seinen Unterricht beobachtet. Er stellt eine erstaunliche Verkörperung seiner Fachrichtungen dar mit einer sehr tiefen Verständnisebene. Er fordert seine Schüler dazu auf extrem wachsam gegenüber dem zu sein, was er vorführt. Für meinen Geschmack ist er aber zu improvisationsgeneigt. Er lässt eine Übung fast nie zweimal oder mehrmals wiederholen. Er fordert schlicht dazu auf ihn anzugreifen und findet dann in diesem Moment eine Antwort darauf, die er dann üben lässt. Für ihn selbst bedeutet das geschmeidig zu bleiben, aber seinen Schülern entgeht so die Automatisierung, die ich für sehr wichtig halte, bevor man anfängt aus dem Augenblick zu schöpfen. Das ist mir viel zu vorgreifend, auch wenn die wertvollere Lehre in seinen Absichten vorkommt.
    Ich stelle Ihnen einen Link ein.
    Meine Empfehlung ist auf Aikido Zen / rias tv zu gehen. Auch sein Über mich ist sehr lesenswert.
    Ich bin der Ansicht, dass sich Menschen und Meinungen nur schwer voneinander trennen lassen. Meine Erfahrung ist, dass ich zu meinen Meinungen, auch immer den Hintergrund der Entstehung mitliefern mußte.
    Lange Rede kurzer Sinn
    Hier ist der Link
    http://www.aikido-zen.de/aikido_zen_presse.htm

  99. 99 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 2, 2007 um 10:02

    Lieber Red Cloud!
    Es wäre sehr reizvoll auf Ihr Angebot einzugehen, aber wie Sie bereits bemerkt haben werden, kann ich Ihre Themenstellungen nicht auf der Ebene Ihrer Ausbreitungen betreten. Vielleicht würde das nicht so viel ausmachen, weil es häufig sehr sinnvoll ist, erst die Ebenen zu betreten, für die ein Verständnis bereits gewachsen ist und mir das eine Möglichkeit geben würde, Schneisen der Begehbarkeit zu schlagen. Aber letztlich ensteht daraus auch immer eine Überfrachtung und es bleibt unklar, welche Orientierungshilfe aufgegriffen wird.
    Ich möchte mich doch erst mal von den Menschen abwenden, die hier erreichbar wären und mich auf andere Menschentypen konzentrieren, für die ich anregend sein könnte. Zu diesem Zweck möchte ich ein Buch schreiben und auch aus der Notwendigkeit heraus, mal wieder etwas zu finden, was mich ernähren könnte. Von meiner Vorliebe her, werde ich mich darin vollständig versenken und erst wieder auftauchen, wenn mein Buch fertig geschrieben ist. Wenn man ein Thema festhält und nicht loslässt, sprudeln die Quellen immer stärker. Das würde ich gerne ausnützen.
    Zur Zerstreuung und Abwechslung kann ich mir aber gut vorstellen öfter bei Ihnen hereinzuschauen. So bin ich zum Beispiel hochgradig gespannt, wie Ihr neuester Artikel aussehen wird. Von dem, was mir dabei auffallen wird, wird eine kleine Sammlung an Beobachtungen entstehen, die ich bestimmt sehr sinnvoll in Einfälle übertragen kann. Wenn Sie mir es später noch einmal erlauben, auf Ihr Angebot einzugehen, wird dies mit größerer Effektivität geschehen.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Schaffenskraft!
    Meine besten Wünsche begleiten Sie!
    Danke noch einmal, dass Sie mir den Islamballast abnehmen konnten!
    Ich werde Sie weiterhin bemerken!
    Glauben Sie an Ihre Fertigkeiten!
    Bis dann!
    Tschüss!

  100. 100 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 3, 2007 um 10:01

    Lieber Red Cloud!
    Ich erlaube mir noch einen Scherz mit den Grenzen der Verstehbarkeit und Verarbeitbarkeit!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomenologie

  101. 101 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 3, 2007 um 10:34

    Lieber Red Cloud!
    Eine Ergänzung zum vorherigem Scherz. Außer Ihnen wird das kaum einer nachvollziehen können, aber das erscheint mir nicht weiter schlimm zu sein. Es kann auch eine wertvolle Erfahrung sein, an seine Grenzen gekommen zu sein.

    http://www.gestalttherapie-lexikon.de/phaenomenologie.htm

  102. 102 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 3, 2007 um 10:50

    Lieber Red Cloud!
    Ich mußte da unter anderem an die Bemerkung von Herrn Bell denken, das es hier täglich schwieriger wird. Im Moment bin ich dabei mich totzulachen, weil dieser Mann keine Ahnung hatte, wie schwierig man etwas machen kann.
    Man kann vom leichten zum schwierigen gehen. Man kann aber auch erst etwas total kompliziert machen … .

    Ich hoffe Sie finden auch Gründe zu lachen!

    Alles Gute und alles übrige was ich Ihnen schon gewünscht habe!

  103. 103 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 3, 2007 um 11:07

    Lieber Red Cloud!
    Ich hänge noch etwas heran. Es besteht ein Bezug zu allem Vorangegangenem. Die entsprechenden Querverweise müssen gesucht werden.
    Querverweise bestehen auch dann, wenn nicht auf sie hingewiesen wird.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon

  104. 104 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 3, 2007 um 1:34

    Lieber Red Cloud!
    Manchmal wendet man Dinge traumwandlerisch sicher an, von derem begrifflichem Vorhandensein man gar keine Ahnung hatte.
    Eines dieser Dinge, die z.B. Eisvogel in Ihren Texten gut drauf hat, sind Wendepunkte kontrastreich herausstellen zu können. Das gibt mir einen Hinweis auf Ihre Lektüre. Sachtexte scheinen dagegen eher weniger vorzukommen, da deren Anwendungsgesetze in Ihren Texten nicht auftauchen. Es steht also zu vermuten, dass Sie den Islam, als dramaturgisches Vehikel entdeckt hat und mit ihrer Schreibkunst durchsetzt.
    Ich selber halte mich schon lange nicht mehr an übliche Gepflogenheiten und habe die Autos aus den Lücken gelenkt, wo sie als Wissen geparkt vorkommen.
    Eine gute Sicht der Dinge, was einen Wendepunkt betreffen könnte, habe ich bei Syd Field einem Drehbuchautor gefunden. Ich finde, seine gesetzmäßige Sicht eines Plot Points, lässt sich vorteilsverwertend auf jede Textgattung übertragen.
    Deshalb bringe ich ihn als Link. Eisvogel wendet das bereits unbewußt an. Ihre Leser sind daran gewöhnt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Plot_point

  105. 105 Ex-aufgeschreckter Gutmensch September 4, 2007 um 7:05

    Lieber Red Cloud!
    Das hat oder hat nichts mit dem Thema zu tun, ist aber äußerst anregend. Es geht darum wie man die Abwehrmechanismen eines Klienten durchdringt. Sie finden auf dieser Seite etwas über Psychoanalyse und Zen-Buddhismus. Es lohnt sich aber alle Seiten durchzulesen. Ursprünglich habe ich etwas für Eisvogel gesucht. Ich kann es aber auch auf Ihrer Seite stehenlassen, weil ich am neuesten Text von Eisvogel bemerkt habe, dass sie sich diese Seite und die anderen, die sich auf sie beziehen durchgelesen hat. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr groß. Auf Ihrer Seite ist sie auch von einer Konfrontation mit ihren Lesern befreit und kann es hier besser annehmen.
    Ein weiteres Kapitel zum Thema: Das geheime Wissen der Gutmenschen!

    http://www.paulvereshack.com/german/helpme/kapitel8.htm


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…cited:

"First rule about journalism: Don't talk about journalism. Or maybe that's fight club. Or whatever..." (Stephen Colbert)

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