Gedankenverbrechen 9/11

by red.cloud In George Orwells apokalyptischem Roman „1984“ (von 1948) werden allein gedachte Erwägungen von Individuen, die sich nicht im Einklang mit der offiziellen Doktrin des total gleichgeschalteten Überwachungsstaates „Ozeanien“ befinden, als „Gedankenverbrechen“ von der „Gedankenpolizei“ mit Folter und Tod geahndet. Primär unter dem Eindruck des stalinistischen Regimes in der Sowjetunion verfasst, wird der Roman auch generell als Warnung vor totalitaristischen Ideologien und/oder antiliberalen staatlichen Strukturen verstanden.

Unwissenheit ist Stärke? Wahrheit ist Lüge?

“The most important thing is for us to find Osama bin Laden. It is our number one priority and we will not rest until we find him.”
- G.W. Bush, 9/13/01

“I want justice…There’s an old poster out West, as I recall, that said, ‘Wanted: Dead or Alive,’”
- G.W. Bush, 9/17/01, UPI

“Of course we’re after Iraq.. eh.. Saddam Hussein.. I mean bin Laden.”
- George W. Bush

“I don’t know where bin Laden is. I have no idea and really don’t care. It’s not that important. It’s not our priority.”
- G.W. Bush, 3/13/02

“I am truly not that concerned about him.”
- G.W. Bush, repsonding to a question about bin Laden’s whereabouts,
3/13/02 (The New American, 4/8/02)

“We know that he has had contacts with terrorist networks like Al Qaeda.”
- George W. Bush on Saddam

“This administration never said that the 9/11 attacks were orchestrated between Saddam and Al Qaeda.”
- George W. Bush

(depresident.com/bushisms.asp)

Ein neues “Pearl Harbor”?

“Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent of some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor.”*

(„Rebuilding Americas Defenses“ – neokonservatives Strategiepapier „The Project for a New American Century“; September 2000; S. 51)

(newamericancentury.org/RebuildingAmericasDefenses.pdf)

 

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Zahlen: armscontrolcenter.org; cdi.org; globalissues.org / Grafik: red.cloud

Aktienentwicklung der “United Techologies Corp.” und “Lockheed Martin Corp.” über die letzen 5 bzw. 10 Jahre:

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*Der Autor ist sich der Tatsache bewusst, dass aus dem Sinnzusammenhang gerissene Zitate keinerlei “Beweiskraft” haben

Das Gravitationsgesetz spricht für die „Controlled Demolition“-Hypothese

Für den freien Fall im Gravitationsfeld der Erde ergibt sich nach Newtons Gravitationsgesetz: h(t) = h(0) – ½ gt² (bei Vernachlässigung der Luftwiderstandes). Um die Zeit zu berechnen, die ein Objekt benötigt, dass vom Dach eines der Twin Towers (Höhe 417 m) senkrecht hinunterfällt, gilt entsprechend: t = sqrt [(-2h(t)+2h(0))/g], mit h(t) = 0 (Höhe zum gewünschten Zeitpunkt); h(0) = 417 m (Ausgangshöhe) und g=9,81 m/s² (Erdbeschleunigung). Also: t = sqrt [(2*417m)/9,81 m/s²] = 9,22 s. Im freien Fall eines Objektes innerhalb eines Mediums geringerer Dichte (flüssig oder gasförmig) wirken auf das Objekt 2 entgegengesetzte Kraftvektoren: G = mg (Gravitationskraft, Richtung Erdmittelpunkt) und F(R) = kv² (Reibungskraft; k ist die Reibungskonstante, abhängig von Mediumdichte, Oberfläche und Volumen des fallenden Objektes). Die Reibungskonstante k wirkt während des gesamten Falls auf das mit der Geschwindigkeit v fallende Objekt als Widerstand des Mediums; die resultierende Reibungskraft ist dem Gravitationsvektor genau entgegengesetzt. Da auf das in einem Medium fallende Objekt zuzüglich der Gravitationskraft eine entgegengesetzte Reibungskraft wirkt, verlangsamt sich die Fallgeschwindigkeit, mithin verlängert sich die Falldauer t des fallenden Objektes.

Die untenstehende Abbildung zeigt die gemessenen seismischen Erschütterungen des kollabierenden (zuerst von dem Flugzeug getroffenen, aber zuletzt einstürzenden) Nordturms, aufgezeichnet von der New York am nächsten liegenden Station Palisades vom 11. September 2001. Selbst unter der Annahme, dass der Start und des Ende des Kollapses ohne große Erschütterungen vonstatten ging, kommt man auf nicht mehr als höchsten 14 Sekunden für den kompletten Zusammenbruch des Gebäudes. Dieses Ergebnis ist erstaunlich, wenn man es mit der obigen Falldauer t etwa eines WTC-Dachtrümmers, unter der Annahme eines komplett widerstandsfreien (also schnellstmöglichen) Falls, von 9,22 Sekunden vergleicht.

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(PAL: Station Palisades, NY – 34 km von WTC entfernt) (Quelle: 911research.wtc7.net/mirrors/guardian/WTC/Seismic/WTC_LDEO_KIM.htm)

Auf dieser Tatsache basiert die sogen. Controlled Demolition-Hypothese: Das Zeitintervall des Zusammenbruchs der WTC-Türme deutet auf einen nahezu widerstandsfreien freien Fall etwa eines Dachtrümmers von 417 m bis auf 0 m hin. Unser Dachtrümmer legte den gesamten Fallstrecke über die Höhe des WTC-Nordturm zurück mit einer durchschnittlichen Fallgeschwindigkeit von 417 m / 14 s = 29,8 m/s zurück; demgegenüber würde die völlig widerstandsfreie (maximale) durchschnittliche Fallgeschwindigkeit 45,22 m/s betragen. Zum Vergleich: Ein Holzwürfel mit 25,4 cm (=10″) Kantenlänge besitzt einen Luftwiderstand, der seine Fallgeschwindigkeit gegenüber dem reibungslosen Fall im Vakuum um etwa 50% abbremsen würde. Schlußfolgerung 1: Beim Kollaps des Nordturmes senkrecht herabstürzende Dachtrümmer können kaum mehr als dem Luftwiderstand ausgesetzt gewesen sein. Schlußfolgerung 2: Der komplette Kollaps des Turmes ist nicht das Resultat senkrecht stürzender Trümmer bzw. Masse, die zunächst die darunterliegende Masse aus ihrer Verankerung reissen und “aus dem Weg räumen” muss – dafür verbleibt der Trümmermasse der Dachkonstruktion “keine Zeit”. Sie hat ja nur etwa 14 Sekunden. Unser hypothetisches Dachtrümmer kann auf seinem Weg nach unten nicht noch weiteren Widerständen durch feste Materie ausgesetzt gewesen sein – diese müssen vorher schon “aus dem Weg geräumt” worden sein. Dies ist möglich, wenn die gesamte Baukonstruktion plötzlich an sämtlichen tragenden Punkten seine Stabilität verliert, wie es bei „kontrollierten Sprengungen“ abzureissender Gebäude, durch die Platzierung von Sprengladungen an den entsprechenden tragenden Punkten, passiert.

Das durch einen Flugzeugcrash in ein Gebäude, etwa durch sich im Gebäude durch Luft- und Fahrstuhlschächte ausbreitendes, brennendes Kerosin, alle tragenden Punkte der Gebäudekonstruktion zufällig destabilisiert werden, ist schlechterdings unmöglich. Verschärfend kommt hinzu, dass am selben Tag insgesamt drei Gebäude in vergleichbaren Zeitintervallen kollabierten – wobei im WTC 7 nicht einmal von Flugzeug-Kerosin als Brandbeschleuniger ausgegangen werden kann. Das Gebäude war von brennenden Trümmer der Twin Towers getroffen worden, welche angeblich Dieselgeneratoren im Gebäude getroffen und entzündet haben. Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass sich in der Nähe aller tragenden Punkten der Baukonstruktion Dieselgeneratoren befinden, die auch noch zufällig alle von herumfliegenden Trümmern getroffen werden. Im FEMA-Report heisst es hierzu etwas okkult:
„The specifics of the fires in WTC 7 and how they caused the building to collapse remain unknown at this time. Although the total diesel fuel on the premises contained massive potential energy, the best hypothesis has only a low probability of occurrence.” (Kapitel 5.7) Anm. des Autors: Wenn die “beste Hypothese” nur eine geringe Wahrscheinlichkeit hat – ist sie wahrscheinlich nicht die beste Hypothese…

Für die „Pancake”-Hypothese spricht höchstens der “Patriot Act”

Die offiziellen Untersuchungen, wie im Abschlussbericht der 9/11-Untersuchungskommission der amerikanischen Regierung, im FEMA- (Federal Emergency Management Agency) Report und im NIST- (National Institute of Standards and Technology) dargelegt, basieren demgegenüber auf der „Pancake“-Hypothese: Die aus den Einschlägen der Flugzeuge resultierende kinetische Energie hat die Asbest-Brandschutzbeschichtung des tragenden Stahlrahmens in den entsprechenden Etagen abgeschlagen. Dadurch kann des brennende Kerosin den tragenden Stahlrahmen in den Etagen wenn auch nicht zum Schmelzen bringen (dafür reicht ein Kerosinfeuer mit höchstens 800 °C nicht aus, da die Schmelztemperatur für gehärteten Baustahl (ohne Beschichtung) 1.500 °C beträgt), aber doch den Stahl soweit destabilisieren, dass die von den Einschlägen betroffenden Etagen ihren Halt verlieren. Die abrutschende Etage kracht auf die darunterliegende Etage, reisst sie aus ihrer Verankerung, beide stürzen auf die nächste Etage und so weiter – eine Kettenreaktion wie bei einem senkrechten Dominospiel. Die „Pancake“-Hypothese erklärt aber nicht, wie der Kollaps der WTC-Türme in einem so kurzen Zeitintervall geschehen konnte, welches – wie oben beschrieben – auf einen sehr widerstandsarmen Zusammenbruch hindeutet. Der Kollaps einer solchen „Domino-Kettenreaktion“ aufeinanderstürzender Etagen ist – wie sich leicht vorstellen lässt – alles andere als widerstandsarm.

Sowohl die unabhängigen Untersuchungen der „Scholarship for 9/11 truth“ des Physikprofessors Dr. Steven E. Jones (Brigham Young University Utah) als auch der FEMA-Report stellten am Ground Zero geschmolzene Stahltrümmer der tragenden Konstruktion der Twin Towers sicher. Beide Berichte stellten an diesen Fragmenten Rückstände von Schwefel, Eisenoxid und Magnesiumoxid fest. Während die FEMA dies als „ungewöhnlich und unerklärbar“ bezeichnet, beschrieb Jones die Rückstände als „Fingerprint einer Thermit-Explosion“. Die chemische Reaktion einer Thermit-Explosion, so Jones, sei sowohl in der Lage, gehärteten Stahl zu schmelzen, als auch die ungewöhnliche Intensität der Staubwolken beim Kollaps der Twin Towers erklären. Dieser pyroklastische Rauch sei ein normaler Prozess der chemischen Prozesse während einer Thermit-Explosion. Der Autor möchte an dieser Stelle anmerken, dass die Bestätigung einer Theorie anhand zwei oder mehrerer voneinander unabhängigen Beobachtungen wissenschaftlich als starkes Indiz für den Wahrheitsgehalt der Theorie gewertet wird.

Ansichten und Meinungen rund um das Thema des 11. September 2001 haben ja mittlerweile fast den Status von Glaubensbekenntnissen für die jeweilig vetretende „Wahrheit“ erreicht. Der Autor dieses Artikels, der damit vom „Ufer der Verschwörungstheoriker“ zum anderen Ufer hinüberwinkt, möchte mit seinen sachlich vorgetragenden Einwänden gegen die offizielle Version der Ereignisse lediglich betonen, dass niemand bislang weiss, was an diesem Tag wirklich geschah. Vielleicht werden wir es in 50 Jahren wissen. Vielleicht werden wir es nie wissen. Zweifel an der offiziellen Version bedeuten für den Autor keine Relativierung der fast 3.000 unschuldigen Opfer.

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„Scholarship for 9/11 truth“-Untersuchung:
journalof911studies.com/volume/200609/WhyIndeedDidtheWorldTradeCenterBuildingsCompletelyCollapse.pdf

FEMA-Report:
fema.gov/pdf/library/fema403_ch5.pdf

9/11 truth movement: truth911.net

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…cited:

"First rule about journalism: Don't talk about journalism. Or maybe that's fight club. Or whatever..." (Stephen Colbert)

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